Kompetenzzentrum Contracting
Dialog zwischen öffentlicher Hand und Contracting-Akteuren
Ziel: Kompetenz verleihen bei energetischer Sanierung mittels Contracting
Themen: Energieeffizienz, Geschäftsmodelle, Kommunen, Gebäude & Räume umbauen
Laufzeit: seit 2010
Unsere Aufgabe: Kompetenz verleihen
Das Kompetenzzentrum Contracting unterstützt Gebäudeeigentümerinnen und -eigentümer bei der Umsetzung einer energieeffizienten, klimafreundlichen und wirtschaftlichen Energieversorgung von Gebäuden in strategischen Portfolios und in Quartieren mittels Contracting.
Das Kompetenzzentrum Contracting strebt eine Begleitung in allen Projektphasen an.
Ziel ist es,
- dies für viele Gebäude zugleich mit einer Garantie auf geringere Energie- und Treibhausgasemissionen zu realisieren,
- rechtliche Pflichten zu erfüllen und
- privates Kapital zur Vorfinanzierung der Maßnahmen einzubinden.
Das Kompetenzzentrum Contracting hilft, unterschiedliche Energiedienstleistungen zu integrieren.
Unser Ansatz: Vernetzung für Best Practices
Mit dem Kompetenzzentrum Contracting hat die dena bei der Initiierung und Begleitung von öffentlichen Energiespar-Contracting-Projekten (ESC) praktisch unterstützt. Außerdem hat das Kompetenzzentrum Contracting den Austausch zwischen Anwendern, Anbietern, Beratenden, Bund, Ländern und Kommunen etabliert.
Ziel ist es, Wissen zu ESC zu verbreiten und es weiterzuentwickeln. Dabei geht es darum, Hinweise zur Verbesserung der politischen und rechtlichen Rahmenbedingungen zu geben und regionale Kompetenzen auf- und auszubauen.
Im Fokus stehen:
- Weiterentwicklung von Standards (Leitfäden, Tools) zur Entwicklung, Ausschreibung, Vergabe und Umsetzung von Contracting-Projekten
- Weiterentwicklung der Contracting-Geschäftsmodelle für die Realisierung erneuerbarer Wärmeversorgung, auch mit PV und E-Ladesäulen, und für die Wärmeversorgung von Quartieren
- Beratungsangebot für Gebäudeeigentümer zur Umsetzung von ESC-Projekten
Um positive ESC-Beispiele zu schaffen, realisierte die dena im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie u. a. 2021 bis 2025 das Modellvorhaben „Co2ntracting: build the future!“. Es ebnete den Weg für neue ESC-Vorhaben: Bis Ende August 2025 profitierten bundesweit über 30 Teilnehmende von einer kostenfreien Umsetzungsberatung durch die dena. Die Modellprojekte sollen Orientierungshilfe bieten, zum Nachahmen anregen und die Erfahrungen für andere Kommunen nutzbar machen.
Unsere Meilensteine
- 2025: Abschluss des Modellvorhabens „Co2ntracting: build the future!“. Verträge über Investitionen von ca. 40 Mio. Euro auf über 380.000 m² beheizter Fläche in Energieeffizienz wurden ausgelöst (Stand: 06/2026). Davon werden fast die Hälfte der Investitionen durch Dienstleister vorfinanziert und aus eingesparten Energiekosten refinanziert.
- 2025: Veröffentlichung der Studie „Kommunen als zentrale Umsetzungsinstanz einer erfolgreichen Energiewende“. Sie analysiert Zielkonflikte und Bedarfe, benennt bestehende Hemmnisse und leitet Handlungsempfehlungen für die Bundespolitik ab. Die dena-Analyse basiert dabei auf drei Gutachten.
- 2024: Veröffentlichung der Studie „Fit für 2045 (Teil 2): Investitionsbedarf für die Transformation öffentlicher Nichtwohngebäude”. Sie beziffert erstmals die notwendigen Investitionen für einen klimaneutralen öffentlichen Gebäudebestand bis 2045 auf rund 120 Milliarden Euro.
- 2024: 4. digitales „Kommunalforum Klimaschutz“, Austausch von Kommunen über das Erreichen der Klimaschutzziele
- 2024: 10. Jahresveranstaltung „Bund-Länder-Dialog Energiespar-Contracting“
- 2024: Veröffentlichung des Leitfadens „Energiespar-Contracting (ESC)“ mit Musterdokumenten (2. Auflage: 2025). Er gilt mittlerweile als Standardwerk der Branche.
- 2023: Veröffentlichung der Studie „Fit für 2045: Zielparameter für Nichtwohngebäude im Bestand“. Sie zeigt erstmalig, wie viel Energie und Emissionen ein Nichtwohngebäude nach einer energetischen Sanierung noch verbrauchen darf, um als klima- bzw. treibhausgasneutral zu gelten.
Sprechen Sie uns an
-
© HoffotografenDr. Jonathan FleschTeamleiter Quartier & Stadt