Transparenz

Als Kompetenzzentrum für angewandte Energiewende und Klimaschutz arbeitet die dena mit Akteuren aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und allen Teilen der Gesellschaft zusammen – national wie international. Eine transparente Kommunikation über die eigene Geschäftstätigkeit und die Zusammenarbeit mit Partnern ist dabei sehr wichtig. Die dena sieht sich als öffentliches Unternehmen in einer besonderen Verpflichtung zu Transparenz.

Transparenz bei der dena

Die dena ist ein öffentliches Unternehmen in Bundeseigentum und erwirtschaftet mehr als 80 Prozent ihres Umsatzes mit Aufträgen der Bundesregierung. Damit verbinden wir eine besondere Verantwortung, transparent über unsere Geschäftstätigkeit zu berichten. Zu größtmöglicher Transparenz in der Umsetzung unserer Projekte haben wir uns auch im Mission Statement bekannt. Diesen Anspruch an uns selbst wollen wir mit dieser Seite einlösen: Wir informieren über unsere Anteilseigner, die Finanzierung unserer Projekte, unsere Partner und Auftraggeber, die Mitgliedschaften der dena als Unternehmen wie der Geschäftsführung.

In der Vorbereitung haben wir uns umfassend mit nationalen wie internationalen Standards und Kodizes zu Transparenz beschäftigt. Aus den verschiedenen Regelwerken (z. B. Global Reporting Initiative, Initiative Transparente Zivilgesellschaft) haben wir Angaben ausgewählt, die unsere Geschäftstätigkeit und unsere Geschäftsbeziehungen gut abbilden. Über die gesetzlichen Vorgaben hinaus veröffentlichen wir freiwillig Informationen z. B. zur strukturellen Transparenz, um Mitgliedschaften der dena sowie von dena-Verantwortlichen aufzuzeigen. Weitere Informationen werden auf dieser Seite folgen: Eine interne Arbeitsgruppe entwickelt eine Transparenzcharta sowie Governance-Leitlinien für Projekte. Eine Projektdatenbank, mit detaillierten Informationen zu allen laufenden Projekten der dena, ist im Aufbau.

Lobbyregister des Deutschen Bundestages

Die dena ist unter der Nummer R003336 im Lobbyregister des Deutschen Bundestages eingetragen. Ziel dieses öffentlich zugänglichen Registers ist es, mehr Transparenz zur Interessenvertretung gegenüber dem Deutschen Bundestag und der Bundesregierung zu schaffen.

Hier kommen Sie zum Eintrag der dena im Lobbyregister.

Die dena hat gemäß Lobbyregistergesetz auch einzelne Initiativen, die sie gegründet hat und vorantreibt, separat erfasst. Diese jeweils durch verschiedene Geldgeber finanzierten Projekte sind:

Finanzierung

Gesellschafter und Geschäftsmodell

Die dena ist ein öffentliches Unternehmen in Bundeseigentum in der Rechtsform einer GmbH. Anteilseigner der dena GmbH sind die Bundesrepublik Deutschland und die KfW Bank. Mit 50% liegt der Mehrheitsanteil an der dena bei der Bundesrepublik Deutschland, 26% der Anteile entfallen auf die KfW Bank, 24% hält die dena selbst. Im Kreis der Gesellschafter wird die Bundesrepublik Deutschland durch die für Energiewende und Klimaschutz federführenden Bundesministerien repräsentiert: das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz, das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz, das Bundesministerium für Digitales und Verkehr und das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft.

Als inhousefähige Gesellschaft des Bundes setzt die dena in erster Linie Aufträge ihrer Gesellschafter um. Aufträge unserer Gesellschafter machen mehr als 80 Prozent unseres jährlichen Gesamtumsatzes auf. Die dena kann hierbei direkt von ihren Gesellschaftern beauftragt werden. Für die verbleibenden weniger als 20 Prozent identifiziert die dena relevante Themenfelder, die zum Beispiel von der Bundesregierung oder anderen Akteuren nicht ausreichend abgedeckt sind, aber wichtige Impulse für ein schnellstmögliches Erreichen der Pariser Klimaziele setzen können. Für diese Drittmittel-Projekte suchen wir Partner aus der Wirtschaft, die sich an der Finanzierung beteiligen. Zu diesen nicht von unseren Gesellschaftern finanzierten Vorhaben zählen aber auch Projekte mit der Europäischen Union, den Bundesländern oder Kommunen als Auftraggebern.

Die dena ist als GmbH privatrechtlich organisiert. Sie ist als öffentliches Unternehmen aber nicht auf Gewinnmaximierung ausgerichtet, sondern bietet ihre Leistungen in erster Linie kostendeckend an. Dabei erwirtschaftete Gewinne dienen der langfristigen Abdeckung finanzieller Risiken oder einer Weiterentwicklung des Geschäftsbetriebs.

Finanzierung der dena-Projektarbeit

Als Projektgesellschaft finanziert sich die dena ausschließlich über ihre jeweils rund 100 laufenden Projekte. Im Geschäftsjahr 2021 haben wir insgesamt an mehr als 80 Projekten gearbeitet. Ein Großteil dieser Projekte ist über mehr als ein Jahr angelegt, zum Teil betragen die Laufzeiten bis zu fünf Jahre und mehr.


68 Projekte sind im Jahr 2021 durch Gesellschaftermittel finanziert und umgesetzt worden. Hauptauftraggeber der dena ist hier das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz.

Die Verteilung der Gesellschaftermittel an der Finanzierung der dena-Projektarbeit im Jahr 2021 ist wie folgt:

  • Auswärtiges Amt 0,4 Prozent
  • Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle 0,9 Prozent
  • Bundesministerium des Innern und für Heimat 1,0 Prozent
  • Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz 70,6 Prozent
  • Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz 0,1 Prozent
  • Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH 1,3 Prozent
  • KfW Bankengruppe 6,4 Prozent
  • Deutsches Biomasseforschungszentrum gemeinnützige GmbH 0,2 Prozent

Außerdem hat die dena im Jahr 2021 noch vier Projekte über Zuwendungen der öffentlichen Hand finanziert. Der Anteil dieser Zuwendungen an der Finanzierung der dena-Projektarbeit betrug insgesamt 5,7 Prozent.

Geldgeber dieser Zuwendungen war:

  • Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz

26 Projekte sind mit weiteren Geldgebern bzw. Drittmitteln finanziert worden.

Die Anteile an der Finanzierung der dena-Projektarbeit sind wie folgt:

  • Mittel aus Programmen der Europäischen Union 0,4 Prozent
  • Beiträge privater Geldgeber 13,0 Prozent

Geldgeber

Berichte zur Geschäftstätigkeit

Als bundeseigenes Unternehmen entspricht die dena den Empfehlungen des Public-Corporate-Governance-Kodex des Bundes. Dieser beinhaltet neben wesentlichen gesetzlichen Vorschriften zur Leitung und Überwachung deutscher Gesellschaften auch international und national anerkannte Standards guter und verantwortungsvoller Unternehmensführung. Regelmäßig veröffentlichen wir deshalb neben einem jährlichen Lagebericht zur Geschäftstätigkeit auch einen Corporate Governance Bericht. Der aktuellste Bericht ist:

Zur Entwicklung ihrer Geschäftstätigkeit legt die dena jährlich einen umfassenden Abschlussbericht vor. Den aktuellsten Geschäftsbericht finden Sie hier:

Hier finden Sie alle weiteren dena-Berichte der vergangenen Jahre im Überblick.

Im Jahr 2020 hat die dena erstmals einen Nachhaltigkeitsbericht nach den Kriterien des Deutschen Nachhaltigkeitskodex (DNK) veröffentlicht. In diesem Bericht haben wir 20 Kriterien zum Thema Nachhaltigkeit bei der dena untersucht. Der auf dem Jahr 2019 basierende Report wurde vom DNK geprüft und abgenommen.

Die Erstellung des Berichts war zugleich der Startschuss für ein fortlaufendes Nachhaltigkeitsmanagement bei der dena. Ziel ist es, zu einem klimaneutralen Unternehmen zu werden und Entscheidungen in einem ökologisch, ökonomischen und sozialen Gleichgewicht zu treffen.

Der Deutsche Nachhaltigkeitskodex gibt mit vier Bereichen einen Berichtsstandard vor, der für eine Auszeichnung eingehalten werden muss. Dazu zählen neben Strategie und Prozessmanagement auch Aspekte der Umwelt und Gesellschaft. So wird gewährleistet, dass die unternehmerische Nachhaltigkeit über zum Beispiel Innovations- und Produktmanagement sowie über Prozesse und die Wertschöpfungskette hinausgeht. Die dena betrachtet ebenso den verantwortungsvollen Umgang mit natürlichen Ressourcen und klimarelevante Emissionen. Sie achtet dabei auch auf Arbeitnehmer- und Menschenrechte, Chancengleichheit, Qualifizierung und Fragen der Compliance.

Mitgliedschaften

Mitgliedschaften der dena

Eine zentrale Aufgabe der dena ist es, die für Energiewende und Klimaschutz relevanten Akteure in Austausch zu bringen und gemeinsam an Lösungen für konkrete Aufgaben zu arbeiten. Dazu gründen und koordinieren wir als dena selbst verschiedene Plattformen und Initiativen. Zugleich sind wir als Unternehmen auch Mitglied in nationalen und internationalen Organisationen, um uns im Sinne von Energiewende und Klimaschutz bestmöglich zu vernetzen und noch mehr Akteure einzubinden.

Mitgliedschaften und Ämter der Geschäftsführung

Neben den Mitgliedschaften der dena als Unternehmen, ist die Geschäftsführung in verschiedenen Organisationen und Gremien tätig und vertritt hier die Interessen der dena.

Der Vorsitzende der dena-Geschäftsführung Andreas Kuhlmann nimmt diese Mandate in Wirtschaft und Zivilgesellschaft wahr:

Die Geschäftsführerin Kristina Haverkamp nimmt diese Mandate in Wirtschaft und Zivilgesellschaft wahr:

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