Lokale Wertschöpfung: Akteure, Rahmenbedingungen und Erfolgsfaktoren für eine tragfähige Wärmewende
Teil des dena-Projekts: Stadt-Land-Region – Energiepartnerschaften für lokale Wertschöpfung
Analyse zeigt Erfolgsfaktoren für lokale Wertschöpfung durch Quartiers- und Nahwärmenetze auf
Diese Analyse ist im Rahmen des dena-Projekts Stadt-Land-Region – Energiepartnerschaften für lokale Wertschöpfung entstanden. Grundlage sind über 30 fachliche Gespräche der dena mit Kommunen, Stadtwerken, Verbänden, Projektgesellschaften, Energiegenossenschaften, sowie Beratungs- und Forschungseinrichtungen zur Umsetzung der Wärmewende vor Ort. Der inhaltliche Schwerpunkt lag dabei auf der Umsetzung von Quartiers- und Nahwärmenetzen. Die Ergebnisse wurden um die Erkenntnisse des dena-Online-Workshops „Lokale Wertschöpfung: Akteure, Rahmenbedingungen und Erfolgsfaktoren für eine tragfähige Wärmewende“ vom 23. Juni 2026 ergänzt. Die Analyse versteht sich ausdrücklich nicht als Positionspapier, sondern zeigt die Erfahrungen verschiedener Stakeholder bei diesen Prozessen auf.
Akteurszusammenarbeit und Betreibermodell als entscheidende Bedingungen
Die Analyse ordnet wesentliche Rahmenbedingungen und Umsetzungshürden der lokalen Wertschöpfung ein. Ein Fokus liegt auf dem zentralen Nutzen für die Region. Dabei wird deutlich, dass die Akteurszusammenarbeit und das passende Betreibermodell entscheidende Erfolgsfaktoren sind. Auch die Rolle der Kommune kann einen wesentlichen Einfluss auf das Gelingen des Projekts haben. Auf überregionaler Ebene sind stabile (förderrechtliche) Rahmenbedingungen Grundlage für die Umsetzung von Wärmenetzen mit lokaler Wertschöpfung.
Dimensionen der lokalen Wertschöpfung
Auf Basis der Fachgespräche und des Workshops wurden in der Analyse sechs Dimensionen lokaler Wertschöpfung herausgearbeitet:
Zusammenarbeit der verschiedenen Akteure
Rahmenbedingungen und Umsetzungshürden
Energieträger und Potenzial von Wärmenetzen für lokale Wertschöpfung
Wirtschaftliche Effekte und lokale Wertschöpfungsketten
Gemeinschaftsförderung und Akzeptanz
Die ersten drei Dimensionen zielen auf den Prozess zu einem Wärmenetz mit Wertschöpfungspotenzial ab. Die letzten drei Dimensionen beschreiben den Nutzen für die Region, der durch Wärmenetze geschaffen werden kann.