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16.09.26 Erneuerbare Energien Gebäude Wärmewende Gebäude & Räume umbauen Report

dena-Gebäudereport 2026 – Update September

Aktualisierte Daten zu Gebäudebestand, Bautätigkeit, Baustoffe, Gebäudetechnik und Bauwirtschaft

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Aktualisierter Gebäudereport 2026

Der dena-Gebäudereport aktualisiert regelmäßig Zahlen, Daten und Fakten zum Klimaschutz im Gebäudesektor in Deutschland. Seit 2025 erscheinen ergänzend zum jährlichen Gebäudereport zwei Updates pro Jahr im April und September.


Das September-Update 2026 basiert auf dem Gebäudereport 2026 vom Januar und aktualisiert 57 Abbildungen aus den Kapiteln:

  1. Gebäudebestand und Bautätigkeit,
  2. Baustoffe, 
  3. Gebäudetechnik und
  4. Bauwirtschaft.

Fast 50 Quadratmeter Wohnfläche pro Person

Der Gebäudebestand in Deutschland umfasste 2025 rund 19,8 Mio. Wohngebäude. Etwa 60 Prozent davon wurden vor 1977 errichtet wurden. Die durchschnittliche Wohnfläche pro Person ist im Jahr 2025 auf einen neuen Höchstwert von 49,5 Quadratmeter gestiegen. Dies entspricht rund 49 Prozent mehr als 1990.

20 Prozent weniger Wohneinheiten fertiggestellt

2025 wurden rund 176.000 Wohneinheiten fertiggestellt. Das entspricht 20 Prozent weniger als im Vorjahr. Es ist damit der niedrigste Stand im betrachteten Zeitraum. Gleichzeitig stieg 2025 die Zahl der Baugenehmigungen wieder um 14 Prozent an. Die Bauwirtschaft steht dennoch weiter unter Druck, unter anderem durch rückläufige Fertigstellungen und steigende Baupreise.

Neubau: Wärmepumpe dominiert

Die Wärmepumpe setzt sich insbesondere im Neubau weiter durch. Rund 74 Prozent der 2025 fertiggestellten Wohngebäude wurden mit einer Wärmepumpe beheizt. Bei den Baugenehmigungen liegt der Anteil inzwischen bei 83 Prozent. Aktuelle Verkaufszahlen für Heizungsanlagen bestätigen den Trend zur Wärmepumpe: Bis August 2026 wurden 194.500 Wärmepumpen verkauft, ein Plus von 40 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. 

Die Zahlen belegen, dass im Neubau der Umstieg auf moderne, klimafreundliche Heizsysteme schnell voranschreitet und inzwischen Standard ist. Bei Bestandgebäuden hingegen muss das Tempo erhöht werden. Hier besteht mit dem Gebäudemodernisierungsgesetz und den neuen BEG-Förderbedingungen nun auch die notwendige Klarheit. Jetzt müssen wir die Regelungen verständlich vermitteln und Eigentümerinnen sowie Eigentümern Planungssicherheit für Investitionen geben. Entscheidend ist, dass die Rahmenbedingungen langfristig verlässlich bleiben.
Corinna Enders, CEO
Corinna Enders, Vorsitzende der dena-Geschäftsführung

Hauptsächlich Gasheizungen im Gebäudebestand

Im Gebäudebestand dominieren dagegen weiterhin Gasheizungen mit rund 56 Prozent und Ölheizungen mit rund 17 Prozent. Wärmepumpen und weitere solar- bzw. geothermische Systeme kommen bislang auf einen Anteil von rund 4,5 Prozent. Der Absatz von Gasheizungen lag im ersten Halbjahr 2026 bei 134.000 Geräten und damit ein Prozent über dem Vorjahreswert. 

Boom von Batteriespeichern

Auch Batteriespeicher wachsen stark. Bis Ende Juni 2026 waren rund 2,6 Millionen Anlagen mit einer Gesamtspeicherkapazität von knapp 30 Gigawattstunden installiert. 97 Prozent der Anlagen wurden seit 2020 in Betrieb genommen.

Rund 80 Gigawatt Gebäudesolar

Gleichzeitig ist der Zubau der gebäudenahen Photovoltaik im ersten Halbjahr 2026 um rund 17 Prozent gesunken. Dennoch bleibt er auf einem hohen Niveau: Insgesamt wurde die Marke von rund 80 Gigawatt Gebäudesolar erreicht.

Die Daten aus dem Gebäudereport 2026 Update September sind zusätzlich als interaktive Grafiken (Bildformat) sowie als aufbereitete CSV-Dateien zum Download auf der Website des Gebäudeforums klimaneutral verfügbar.

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    Publikation

    dena-Gebäudereport 2026

    Wie steht es um den Klimaschutz im Gebäudebestand? Der dena-Gebäudereport 2026 enthält aktuelle Zahlen, Daten, Fakten.