Energiebezogene Themen und Start-up-Zusammenarbeit im Mittelstand
Studie des dena-Projekts SET Hub
Studie über die Zusammenarbeit von Start-ups und Mittelstand
In der SET Hub-Studie analysiert die dena aktuelle energiebezogene Themen sowie Faktoren für die Start-up-Zusammenarbeit für den deutschen Mittelstand. Der Fokus liegt auf den folgenden Branchen:
- Stadtwerke,
- Messstellenbetreiber,
- produzierendes Gewerbe und
- Rechenzentrumsbetreibern.
Die Studie basiert auf einer Literaturrecherche, einem Workshop und Experteninterviews, einer Online-Umfrage sowie der Challenge Identification (d. h. der Erfassung konkreter Herausforderungen).
Energiebezogene Themen bei Stadtwerken, Messstellenbetreibern, Gewerbe und Rechenzentren
Die Studie zeigt die Relevanz von energiebezogenen Themen nach Branche auf:
- Stadtwerke: Digitale Abrechnungsprozesse, Flexibilität, dezentrale Versorgungsmodelle
(z. B. Mieterstrom) - Messstellenbetreiber: IT-Systeme sowie Netzwerke und Kommunikation (v. a. WAN), Prozesse in der Marktkommunikation, Multisparten-Metering
- Produzierendes Gewerbe: Elektrifizierung von Produktionsprozessen, Reporting/Compliance, digitale Steuerungslogik
- Rechenzentren: Energiemanagement, Abwärmenutzung, Effizienzmaßnahmen
Erfolgreiche Zusammenarbeit von Mittelstand und Start-ups
Ein wesentliches Ergebnis der Studie ist, dass 71 % der kooperationserfahrenen Unternehmen die Kooperation mit Start-ups als erfolgreich bewerteten. Kooperationen erfolgen vor allem in Forschung und Entwicklung sowie Pilotprojekten
Hoher Bedarf an Innovationsimpulsen im Mittelstand
Die Challenge Identification zeigt: Systemische Innovationen dominieren bei Stadtwerken und Messstellenbetreibern. Im produzierenden Gewerbe stehen Prozessinnovationen im Vordergrund. Die Studie verdeutlicht, dass der Bedarf an externen Innovationsimpulsen im Mittelstand im Bereich Energie und Climate Tech besonders hoch ist.