Grüner Strom zum Mitnehmen
Wie virtuelle Bilanzierung und digitale Verbrauchsnachweise Transparenz schaffen: Erzeugung, Verbrauch und Herkunft von Strom bei Ladevorgängen, nachweisbar über den Energiedatenraum.
Grüner Strom zum Mitnehmen
Mit dem Hochlauf der Elektromobilität wächst der Bedarf an Transparenz über Erzeugung, Verbrauch und Herkunft von Strom bei Ladevorgängen. Klassische, ortsgebundene Bilanzierungsmodelle stoßen dabei an ihre Grenzen. Das Factsheet zeigt, warum mobile Verbraucher wie Elektrofahrzeuge neue Ansätze für Zuordnung, Abrechnung und Bilanzierung von Energie benötigen.
Virtuelle Bilanzierung und Verbrauchsnachweise in der Praxis
Im Anwendungsfall „Verbrauchsnachweise für Ladevorgänge von E-Autos“ wird demonstriert, wie virtuelle Bilanzierung eine fahrzeugscharfe Zuordnung von Energiemengen ermöglicht. Elektrofahrzeuge fungieren dabei als mobile Marktlokationen, über die Stromlieferverträge unabhängig vom Ladeort genutzt werden können. Granulare Verbrauchsnachweise erlauben es zudem, Grünstromqualitäten zeitlich aufgelöst und anlagenscharf nachzuweisen.
Der Energiedatenraum als verbindende Infrastruktur
Der Energiedatenraum dient als technologische Grundlage für den sicheren und interoperablen Datenaustausch zwischen Akteuren der Energiewirtschaft und der Elektromobilität. In Release 3 wird gezeigt, wie Messwerte aus Ladevorgängen, virtuelle Bilanzierung und Grünstromnachweise zusammenwirken. Das Factsheet ist Teil einer vierteiligen Reihe, die die schrittweise Weiterentwicklung des Energiedatenraums dokumentiert und in Release 4 um die Kommunikation variabler Netzentgelte für steuerbare Verbrauchseinrichtungen ergänzt wird.