Künstliche Intelligenz

Künstliche Intelligenz (KI) kommt auch in der Energiewirtschaft immer stärker zum Einsatz – beispielsweise bei der Steuerung von Stromnetzen und dem Zusammenwachsen der Energiesektoren Strom, Wärme und Verkehr.

KI hat großes Potenzial, die Datenströme der Digitalisierung effektiv zu nutzen und so der zunehmenden Komplexität des Energiesystems zu begegnen. Gleichzeitig ist Künstliche Intelligenz eine Schlüsseltechnologie, um die Energieeffizienz in der Industrie zu erhöhen.

dena-Analyse Künstliche Intelligenz – vom Hype zur energiewirtschaftlichen Realität

dena-Analyse Künstliche Intelligenz für die integrierte Energiewende

dena-Umfrage KI in der Energiewirtschaft

Eine deutliche Mehrheit der Unternehmen der deutschen Energiewirtschaft sieht positive Auswirkungen von Künstlicher Intelligenz für die Energiewende. Insbesondere für die sektorenübergreifende Optimierung des Energiesystems kann KI demzufolge eine wichtige Rolle spielen. Das zeigt eine repräsentative Umfrage der dena, für die im Frühjahr 2019 insgesamt 250 Führungskräfte aus Energieunternehmen aus ganz Deutschland zum Einsatz von KI befragt wurden. Die Ergebnisse zeigen aber auch: der Großteil der Unternehmen steht beim Einsatz von KI noch am Anfang. Es mangelt häufig an Fachwissen.

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dena-Analyse: Globale Trends der künstlichen Intelligenz und deren Implikationen für die Energiewirtschaft


EnerKI – Einsatz künstlicher Intelligenz zur Optimierung des Energiesystems

Projektsteckbrief

Unter dem Begriff der „Künstlichen Intelligenz“ (KI) wird die Anwendung von speziellen Algorithmen für die Lösung definierter Probleme verstanden. Sowohl die öffentliche als auch die Fachdiskussion über eine mögliche Anwendung von KI im Energiesystem sind bisher von Unsicherheit und fehlender Sachkenntnis geprägt. Dies behindert die Nutzung dieser wichtigen Technologien für die Energiewende. Ziel des Projekts „EnerKI“ ist es, die Diskussion aufzunehmen und gezielt Wissen für Wirtschaft, Fachöffentlichkeit und Politik aufzubauen.

Unsere Experten

EnerKI Map Künstliche Intelligenz im Energiesektor

Welche Energieunternehmen und Start-ups setzen bereits KI-Technologie ein? An welchen Instituten wird der Einsatz von KI für die Energiewende erforscht? Die im Rahmen des dena-Projekts EnerKI entwickelte und ständig aktualisierte Weltkarte zum Einsatz von KI im Energiesektor gibt einen Überblick über relevante Akteure aus Forschung, Unternehmen und Start-ups. Für einen differenzierten Blick lässt sich die Karte nach Organisationsformen, KI-Typus sowie Anwendungsfeld im Energiesektor filtern.

THEMENSCHWERPUNKT

Future Energy Lab

Im Future Energy Lab können sich Unternehmen möglichst unkompliziert und effektiv vernetzen, um digitale Technologien für den Einsatz im Energiesektor zu erproben.

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News zum Thema Künstliche Intelligenz

Themenschwerpunkt

Blockchain

Blockchain ist ein dezentraler Ansatz, um Daten sicher und direkt auszutauschen, zu verschlüsseln und zu speichern. Dadurch ergeben sich neue Möglichkeiten für den Energiemarkt, zum Beispiel für einen direkteren Austausch zwischen dezentralen Energieerzeugern und -verbrauchern.

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dena-Projekte im Themenfeld Digitalisierung

Berlin Energy Transition Dialogue (BETD)

Der Berlin Energy Transition Dialogue findet auf Einladung der Bundesregierung statt und wird gemeinsam mit dem Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE), dem Bundesverband Solarwirtschaft (BSW-Solar), der Deutschen Energie-Agentur (dena) sowie eclareon veranstaltet.

Überblick

  • Projektbeginn: 2015
  • Projektziele: Der Berlin Energy Transition Dialoge stärkt als hochrangige Konferenz den internationalen Erfahrungsaustausch zur nachhaltigen Umgestaltung der Energiesysteme.
  • Projektpartner: Bundesverband Solarwirtschaft (BSW-Solar), Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi), Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE), eclareon GmbH

Digitale Energiewelt

Die Digitalisierung wird in der zweiten Phase der Energiewende zunehmend ein systemisches Agieren außerhalb gesetzter Strukturen und bedarfsorientierte Lösungen von allen Beteiligten einfordern. Dazu braucht es Akteure, die sektorübergreifend denken und handeln. So können neue Geschäftsideen und marktfähige Produkte entwickelt werden.

Überblick

  • Projektstart: Januar 2016
  • Der Partnerkreis besteht derzeit aus 29 Unternehmen und Verbänden der Energiewirtschaft, Gebäudewirtschaft, IT und des Messwesens sowie aus Technologieherstellern und Beratern.
  • Ziele der Plattform: die Akteure branchenübergreifend zusammenführen und vernetzen; die Digitalisierung der Energiewelt fachlich begleiten; die Rahmenbedingungen der Digitalisierung maßgeblich mitgestalten; Bewusstsein und Akzeptanz in der Öffentlichkeit schaffen.

Digitalisierung in der Energiewirtschaft – DIGI4E

Analysen und Dialogprozesse zur Unterstützung der Digitalisierung im Bereich Energie, Energieeffizienz und erneuerbare Energien

Überblick

  • Projektlaufzeit: 07/2016 - 02/2018
  • Zuwendungsgeber: BMWi
  • Über 100 Plattformen und Initiativen zur Digitalisierung des Energiesektors identifiziert.
  • Mehr als 150 Geschäftsmodelle im Kontext „Energieeffizienz“ analysiert.
  • Dialogveranstaltung und Expertenworkshops

EnerKI – Einsatz künstlicher Intelligenz zur Optimierung des Energiesystems

Ziel des Projekts „EnerKI - Einsatz künstlicher Intelligenz zur Optimierung des Energiesystems“ ist es, gezielt Wissen über die Nutzung Künstlicher Intelligenz im Energiesystem aufzubauen und für Wirtschaft, Fachöffentlichkeit und Politik bereitzustellen.

Überblick

  • Projektstart: Januar 2019
  • Projektlaufzeit: 18 Monate
  • Gefördert durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie

Geschäftsstelle Dialog Energieeffizienz

Die Geschäftsstelle Dialog Energieeffizienz wurde von der dena an ihrem Standort Berlin für die fachliche Unterstützung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) im Rahmen der Kommunikations- und Aktivierungskampagne „Deutschland macht’s effizient“ eingerichtet. Sie fungiert als Bindeglied zwischen dem BMWi und kampagnenrelevanten Stakeholdern im Bereich Energieeffizienz und erneuerbare Energien.

Überblick

  • Projektbeginn: 2020
  • Projektziele: Fachliche Beratung des BMWi bei der kommunikativen Ausgestaltung der bundesweiten Informations- und Motivationskampagne „Deutschland macht’s effizient“. Im Fokus des Auftrags steht die Einbindung zentraler Akteure über dialogbasierte Austauschformate.
  • Projektpartner: Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi)

Geschäftsstelle Plattform und Roadmap Energieeffizienz

Die Energiewende-Plattform Energieeffizienz ist das zentrale Dialogforum zur Entwicklung der Roadmap Energieeffizienz der Bundesregierung. Ziel ist es, in einem breiten Diskurs mit Stakeholdern geeignete Instrumente zur Steigerung der Energieeffizienz zu entwickeln. Im Fokus stehen dabei für die Zielerreichung geeignete Energieeffizienzmaßnahmen und die Identifikation sektorübergreifender Pfade zur Halbierung des Primärenergieverbrauchs.

Überblick

  • Projektbeginn: 01.03.2020
  • Projektdauer: 3 Jahre
  • Zentrales Dialogforum zum Konsultationsprozess der Energieeffizienzstrategie der Bundesregierung unter breiter Beteiligung von betroffenen Unternehmensbranchen, Verbrauchern sowie zivilgesellschaftlichen Vertretern und wissenschaftlichen Experten inkl. Organisation von 30 AG-Sitzungen und sechs Plenarveranstaltungen.
  • Wissenschaftliche Begleitung: Prognos, Fraunhofer ISI, ifeu und Wuppertal Institut
  • Im Auftrag der federführenden Ressorts BMWi, BMVI, BMI und BMU

Modellvorhaben Bewusst heizen, Kosten sparen

Im Modellvorhaben hat die dena die Einsparmöglichkeiten für Wärmeenergie durch die zeitnahe Visualisierung von Verbrauch und Kosten mithilfe eines Energiedatenmanagements in Mietwohnungen überprüft.

Überblick

  • Projektbeginn: 2013
  • Ergebnisse nach 2 Heizperioden: durchschnittlich 12 Prozent Energieeinsparung (Heizung) gegenüber nicht informierten Mietern
  • Energieverbräuche (Wärme) von fast 10.000 Haushalten ausgewertet
  • Fast 1.000 Mieter zu ihrem Heizverhalten und ihren Projekterfahrungen befragt
  • Rund 100 Heizkostenberatungen durchgeführt
  • Partner /gefördert durch: ista, Deutscher Mieterbund, BMUB

Smart-Meter-Studie

Die dena hat unter Einbindung von Verteilnetzbetreibern in Deutschland eine Studie durchgeführt, deren Gegenstand die Ermittlung der ökonomischen Kosten des flächendeckenden Rollouts von Smart-Meter-Technologie, deren unmittelbare Nutzeneffekte (Netzdienlichkeit) und der Anforderungen an den regulatorischen Rahmen ist.

Überblick

  • Projektlaufzeit: Juli 2014
  • Partner der Studie: 11 Unternehmen (Schwerpunkt Netzbetrieb und Energieversorgung)
  • Forschungspartner: Ludwig Einhellig (Deloitte & Touche GmbH), Prof. Dr.-Ing. Christian Rehtanz (TU Dortmund/ef. Ruhr), Prof. Dr. Gert Brunekreeft (Jacobs University Bremen)

Start Up Energy Transition

Mit Start Up Energy Transition (SET) etabliert die dena eine globale Plattform für Innovationen und Start-ups der Energiewende.

Überblick

  • Projektbeginn: 2016
  • Eine Initiative von der dena in Kooperation mit dem World Energy Council (WEC)
  • 3 Projektpfeilern: SET Award, SET Netzwerk und SET Tech Festival
  • Innerhalb von 4 Jahren haben sich knapp 2.000 Startups aus über 90 Ländern beworben
  • SET Award 2021: die Bewerbungen für die fünfte Runde des Awards sind bis zum 31. Januar offen!

Start Up Energy Transition Hub

Der SET Hub unterstützt Start-ups bei der Ausrichtung ihrer Geschäftsmodelle auf die Energiewende. Das Projekt bietet Wissen zum Energiesystem, individuelle Beratung und Kontakte für Gründerinnen und Gründer. Die Beratung fokussiert auf regulatorische Herausforderungen der Energiebranche.

Überblick

  • Startjahr 2020
  • Aktuell Über 300 deutsche Start-ups im Netzwerk
  • 3 Säulen zur Unterstützung der Geschäftsmodelle: SET Academy, SET Mentoring und SET Network
  • Schwerpunkt auf regulatorische Rahmenbedingungen des Energiesystems
  • SET-Hub berät Energie-Start-ups im Auftrag der Bundesregierung