Pressemitteilung, Berlin

SET Hub: Unterstützung für Energiewende-Start-ups

Neues dena-Projekt hilft Gründerinnen und Gründern, ihre Geschäftsmodelle für die Energiebranche zu optimieren / Informationen zur Corona-Unterstützung der Bundesregierung inklusive

Mit SET Hub startet die Deutsche Energie-Agentur (dena) ein Angebot, um Start-ups bei der Ausrichtung ihrer Geschäftsmodelle auf die Energiewende zu unterstützen. Das Projekt bietet Wissen zum Energiesystem, individuelle Beratung und Kontakte für Gründerinnen und Gründer. Die Beratung fokussiert auf regulatorische Herausforderungen der Energiebranche. Darüber hinaus erhalten junge Unternehmen aktuelle Informationen zu den Unterstützungsangeboten der Bundesregierung zur Corona-Krise. SET Hub richtet sich an Energiewende-Start-ups – von emissionsarmer Energieproduktion über smarte Geräte bis hin zu innovativen Mobilitätskonzepten. Das vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) in Auftrag gegebene Projekt setzt auf die 2016 von der dena initiierte globale Plattform für Innovationen und Start-ups der Energiewende „Start Up Energy Transition“ und dem Projekt SET Lab auf. „Start-ups spielen eine wichtige Rolle dabei, innovative Lösungen in allen Bereichen der Energiewirtschaft voranzubringen. Mit dem SET Hub wollen wir ihnen spezifische Angebote für ihren individuellen Informations- und Beratungsbedarf unterbreiten“, so Dr. Christoph Scholten, Leiter des Referats Digitalisierung der Energiewende im BMWi.

„Unser Ziel ist es, dass möglichst viele neue Geschäftsideen den Weg zur Marktreife finden und dadurch das Innovationstempo der Energiebranche steigt. Damit stärken wir die Energiewende und helfen Gründerinnen und Gründern, auch unter den komplexen Rahmenbedingungen des Energiemarktes erfolgreich Unternehmen zu starten und zu skalieren. Gerade unter den aktuellen Herausforderungen der Corona-Krise gilt es besonders, innovative Start-ups mit Nachdruck voranzubringen“, so Pia Dorfinger, Teamleiterin Start-ups und Innovationen bei der dena. „Start-ups beschleunigen die Transformation des Energiesystems und sind eine wichtige Grundlage für den wirtschaftlichen Erfolg Deutschlands. Wir bieten ihnen einen Abgleich mit den besonderen Anforderungen der Energiebranche, um ihnen den Zugang zum Markt zu erleichtern.“

Drei Angebote für schnellen Erfolg

SET Hub unterstützt junge Unternehmen kostenfrei dabei, den regulatorischen und energiepolitischen Rahmen besser einzuschätzen und Hemmnisse auszuräumen. Erster Baustein des Projekts ist die SET Academy. Regionale Workshops in Kooperation mit Forschungseinrichtungen und Universitäten bieten Gründerinnen und Gründern Grundlagenwissen zum Energiesystem und thematische „Deep Dives". Ergänzt wird die SET Academy durch das individuelle Beratungsprogramm SET Mentoring, als zweiten Teil des Programms. Hier erhalten ausgewählte Start-ups die Möglichkeit, ihr Geschäftsmodell von Experten mit Blick auf mögliche regulatorische, technische oder wirtschaftliche Hürden und Entwicklungspotenziale untersuchen zu lassen. Zudem bietet das Projekt den teilnehmenden Start-ups Zugang zu einem breiten Innovationsnetzwerk, dem SET Network. Ziel dieses dritten Angebots ist der Austausch zwischen Start-ups und etablierten Unternehmen der Energiewirtschaft.

Regulatorische Chancen des Produktportfolios im Blick

„SET Hub unterstützt die sorgfältige Prüfung von regulatorischen Fragestellungen. Dabei überprüfen unsere Experten individuell den regulatorischen Status und die regulatorisch-strategischen Chancen des Produktportfolios“, erklärt Dorfinger den Ansatz der Beratung. „Gleichzeitig stellen wir Teilnehmern die wichtigsten Informationen zusammen, um die aktuellen Unterstützungsangebote der Bundesregierung in der Corona-Krise zu nutzen.“

Einen ersten Einblick für interessierte Unternehmen gibt am 14. Mai 2020 ein online-Kick-off-Termin. Weitere Informationen und Anmeldung unter www.dena.de/set-hub. Hier können sich Start-ups jetzt auch für das begleitende Mentoring-Programm registrieren. Das Projekt erfolgt im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi).

Quelle Teaserbild: shutterstock.de/hxdbzxy

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