Jahresveranstaltung der Netzwerkinitiative im Zeichen von Energieeffizienz und Klimaschutz

Online-Veranstaltung setzt Schwerpunkt auf Klimaneutralität in Unternehmen und stellt neues Fachreferentenprogramm vor.

Berlin, 22.09.2021. Wie können Unternehmen ihren Weg in die Klimaneutralität organisieren? Welche Chancen bietet dabei die Digitalisierung? Welche Unterstützung bietet die Initiative und was fordern die aktuellen Rahmenbedingungen? Unter dem Motto „Wege zur Klimaneutralität in Unternehmen bestreiten“ diskutieren Teilnehmende aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik heute auf der Jahresveranstaltung der Initiative Energieeffizienz- und Klimaschutz-Netzwerke, wie Energieeffizienz und Klimaschutz erfolgreich in Unternehmensziele integriert werden können.

Die im Mai 2021 vorgelegte Neufassung des Klimaschutzgesetzes erhöht das Ambitionsniveau für die CO2-Minderungsziele deutlich. Die angestrebte Halbierung des Primärenergieverbrauchs soll bereits im Jahr 2045 erreicht werden. Die unmittelbaren Auswirkungen des Klimaschutzgesetzes auf die Energieeffizienzpolitik und Unternehmen spiegeln sich auch in der Arbeit der Netzwerkinitiative und ihren Herausforderungen.

Seit Beginn des Jahres führt die Bundesregierung mit 21 Verbänden und Organisationen der Wirtschaft die erfolgreiche Netzwerkinitiative als Initiative Energieeffizienz- und Klimaschutz-Netzwerke weiter. Der inhaltliche Fokus liegt damit neben Energieeffizienz in der neuen Laufzeit verstärkt auf den Themen Klimaschutz, Ressourceneffizienz und Nachhaltigkeit. Bis Ende 2025 sollen bis zu 350 neue Netzwerke gegründet und dadurch neun bis elf Terawattstunden Endenergie bzw. fünf bis sechs Millionen Tonnen Treibhausgasemissionen eingespart werden.

Auf der digitalen Veranstaltung wird unter anderem das neue Fachreferentenprogramm der Netzwerkinitiative vorgestellt, das sich zurzeit in einer Pilotphase bis Ende des Jahres befindet. Das Programm beinhaltet den Aufbau eines Referentenpools als Informations- und Qualifizierungsangebot und die Vermittlung von Fachvorträgen an Netzwerke. Die Entwicklung des Referenten- und Vortragsportfolios für Netzwerkakteure greift mit Themen wie CO2-Bilanzierung, Klimaneutralität und Energie- und Klimaschutzmanagement vor allem die inhaltliche Erweiterung der Initiative auf.

Darüber hinaus diskutieren Teilnehmende auf der Veranstaltung in verschiedenen Workshops Perspektiven und Themen für die zukünftige Arbeit der Netzwerkinitiative. Vertreterinnen und Vertreter der Bundesregierung zeichnen Netzwerke für innovative Energieeffizienz- und Klimaschutz-Maßnahmen, für gelungene Kooperationen oder besondere Leistungen während der Corona-Krise aus.

Alle Informationen rund um die Neuausrichtung der Initiative und die Jahresveranstaltung gibt es unter www.effizienznetzwerke.org oder telefonisch unter 030 667 777 66.

Das ist ein Energieeffizienz- und Klimaschutz-Netzwerk

Ein Energieeffizienz- und Klimaschutz-Netzwerk ist ein Zusammenschluss mehrerer Unternehmen einer Region oder Branche, die zusammenarbeiten, um ihre Energieeffizienz zu steigern und Klimaschutzmaßnahmen voranzutreiben. Zentrale Elemente der Netzwerke sind ein moderierter Austausch zwischen den Teilnehmenden sowie die Festlegung gemeinsamer Einsparziele. So gewinnen die Unternehmen schneller Know-how, wie sie ihren Energieverbrauch senken und einen Beitrag zum Klimaschutz leisten.

Über die Initiative Energieeffizienz- und Klimaschutz-Netzwerke

Die Initiative Energieeffizienz- und Klimaschutz-Netzwerke hilft Unternehmen aller Branchen und Größen dabei, sich branchenübergreifend, branchenintern oder unternehmensintern in Netzwerken auszutauschen und Maßnahmen zugunsten von Energieeffizienz und Klimaschutz umzusetzen. Die Initiative startete 2014 als Initiative für Energieeffizienz-Netzwerke. Ab 2021 wird sie von 21 Verbänden und Organisationen der Wirtschaft gemeinsam mit der Bundesregierung getragen und von zahlreichen weiteren Projektpartnern unterstützt. Zudem wird sie um die Themen Klimaschutz, Energiewende und Nachhaltigkeit erweitert und soll bis Ende 2025 300 bis 350 neue Netzwerke etablieren. Auf diese Weise sollen neun bis elf Terawattstunden Endenergie bzw. fünf bis sechs Millionen Tonnen Treibhausgasemissionen eingespart werden. Damit will die Initiative einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz und zur Steigerung der Energieeffizienz in Industrie, Handwerk, Handel, Gewerbe und Energiewirtschaft leisten.

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