Höhepunkte der dena-Arbeit im 2. Quartal 2025
Welche Höhepunkte und Themen prägten die Monate April, Mai und Juni bei der dena? Kommunen und kommunale Wärmewende, Ladeinfrastruktur und das Engagement unserer Mitarbeitenden. Auf dieser Seite erhalten Sie dazu einen kompakten Überblick.
Wie kommunale Wärmewende und digitale Energieeffizienz gemeinsam gelingen
Seit 2022 hat die dena ihren größten projektbezogenen Standort in Halle (Saale) eingerichtet. Das Kompetenzzentrum Kommunale Wärmewende (KWW) stärkt die Rolle von Kommunen als zentrale Akteure der Wärmewende. Das ebenfalls in Halle (Saale) befindliche Kompetenzzentrum Energieeffizienz durch Digitalisierung (KEDi) ist eine bundesweite Anlaufstelle vor allem für kleine und mittlere Industrieunternehmen sowie die Gebäudewirtschaft. Ziel des KEDi ist es, Energieeffizienzpotenziale in den beiden Sektoren mittels Digitalisierung besser zu erschließen. Sowohl das KWW als auch das KEDi verzeichneten viele Erfolge im Jahr 2025. Besonders hervorzuheben sind die 3. Große KWW-Konferenz und die 1. KEDi-Convention.
10.700 lokale Wärmewenden ermöglichen
Unter dem Motto „Dialog. Verändert. Perspektiven.“ brachte die 3. Große KWW- Konferenz am 26. Juni 2025 interessierte Kommunenvertretenden sowie Akteurinnen und Akteure der Kommunalen Wärmeplanung (KWP) in Halle (Saale) zusammen. Im Mittelpunkt standen der Austausch und die gemeinsame Weiterentwicklung zukunftssicherer Konzepte für die Wärmewende. Denn nur durch offene Kommunikation, innovative Ansätze und praxisnahe Erfahrungswerte lassen sich die über 10.700 Wärmewenden in Deutschland gestalten. Für eine erste positive Überraschung sorgten die Anmeldezahlen: Nach nur 33 Tagen musste das Kompetenzzentrum Kommunale Wärmewende (KWW) die Anmeldung für die 3. Große KWW-Konferenz am 26. Juni 2025 schließen. Damit waren die 600 Plätze so früh vergeben wie nie zuvor.
1. KEDi Convention für die digitale Effizienzwende
Die 1. KEDi Convention am 7. Mai war ein weiteres Highlight im Jahr 2025. Mit mehr als 160 Teilnehmenden organisierte das Kompetenzzentrum Energieeffizienz durch Digitalisierung (KEDi) einen Tag voller spannender Impulse, praxisnaher Diskussionen und interaktiver Formate – ganz im Zeichen der digitalen Effizienzwende in Gebäuden und Industriesektor.
Unter dem Motto “Digital als neues Normal: Mit Daten zu mehr Effizienz!” ging es um diese zentralen Herausforderungen:
- Wie kann die Digitalisierung im Gebäudebereich aus der Nische geholt und möglichst zügig zum neuen Standard gemacht werden?
- Welche konkreten Schritte sind in KMU der Industrie erforderlich, um digitale Lösungen für mehr Energieeffizienz schnell und wirksam in die Praxis umzusetzen?
- Und welche Impulse müssen Politik und Praxis setzen, um diese Entwicklung langfristig zu fördern?
Am Tag der Convention ging mit dem KEDi EMS-Finder ein hilfreiches Tool online: Der EMS-Finder hilft KMU und großen Unternehmen dabei, ein softwaregestütztes Energiemanagement-System (EMS) auszuwählen.
Mit einem Bündnis die Gebäudewende stärken
Für eine Wende im Gebäudebereich setzt sich die dena kontinuierlich ein: Mit dem „Bündnis Gebäudewende“ (BGW) initiierte die dena im Mai 2025 eine neue Plattform, um gemeinsam mit rund 20 Verbänden, Unternehmen und Forschungseinrichtungen die Energiewende im Gebäudesektor voranzutreiben. Außerdem wurden verschiedene Publikationen veröffentlicht, unter anderem ein Leitfaden und ein Praxisbeispiel zu Energy Sharing Communities anhand der Pilotgemeinde Wunsiedel sowie ein erstes Update zum Gebäudereport.
Start des Bündnisses Gebäudewende am 20. Mai 2025: Zum Dialog „Gebäudewende im Fokus: Eckpfeiler für eine erfolgreiche Transformation“ kamen rund 60 Akteure führender Unternehmen, Verbände und Forschungsinstitute aus dem Gebäudebereich sowie weitere Vertreterinnen und Vertreter aus Politik und Wirtschaft zusammen.
Energie neu denken
Für resiliente und nachhaltige Energiesysteme der Zukunft braucht es Ansätze und Veränderungen auf vielen Ebenen. Werfen Sie im Slider einen Blick auf zwei weitere - internationale - Highlights der dena.
- Baltic Energy and Cyber Security Forum
- Vernetzte Bürgerenergie Moldau
Für einen nachhaltigen Ausbau der Ladeinfrastruktur
Eine wichtige Option für die schnelle Dekarbonisierung des Schwerlastverkehrs ist HVO100 – ein synthetischer Dieselkraftstoff aus hydrierten Pflanzenölen und Reststoffen. Durch den Einsatz von HVO100 können schwere Lkw im Vergleich zu fossilem Diesel 80 bis 90 % der CO₂-Emissionen einsparen, sofern die Rohstoffe nachhaltig zertifiziert sind.
Das Factsheet “Chancen und Risiken von HVO100 im Schwerlastverkehr” befasst sich u. a. mit:
- Marktanalyse,
- Nachhaltigkeit und
- zukünftige Nutzungsperspektiven des erneuerbaren Dieselkraftstoffs HVO100.
E-Lkw sind zentral für die Dekarbonisierung des Güterverkehrs, doch der Ausbau der nötigen Ladeinfrastruktur bleibt deutlich hinter dem Bedarf zurück. Ein Dossier der dena analysiert diesbezügliche Herausforderungen und Lösungsansätze.
Die Publikation
- gibt einen strukturierten Überblick über den Status quo öffentlicher und privater Ladeinfrastruktur,
- stellt politische Strategien und Ausbauziele dar und
- analysiert zentrale Herausforderungen beim Aufbau von Depot- und öffentlich zugänglichen Ladepunkten für die Logistikbranche.
Beide Publikationen zeigen: Fortschritte im Schwerlastverkehr brauchen einen technologieoffenen Ansatz. HVO100 kann als Brückentechnologie kurzfristig Emissionen senken. Demgegenüber ermöglicht der parallele Ausbau der Ladeinfrastruktur die langfristige Umstellung auf E-Lkw. Entscheidend sind dabei nachhaltige Rohstoffe, verlässliche Infrastruktur und politische Rahmenbedingungen.
Stärker positioniert: Vision, Mission und Marke neu gedacht
In einem bereichsübergreifenden Prozess wurden die Vision und das Mission Statement der gesamten dena neu geschrieben. Diese wurden im 2. Quartal der Belegschaft final vorgestellt. Die Vision der dena lautet nun: “Wir gestalten gemeinsam eine lebenswerte, klimaneutrale Zukunft.”
Auf Grundlage einer erarbeiteten Markenpositionierung erstellte die dena für ihre Vielzahl an Projekten eine Markensystematik. In diesem Rahmen wurde auch das Corporate Design neugestaltet. Seit dem 01. April 2025 haben die dena und ihre Projektmarken ein neues Corporate Design. Interne Dokumente, Publikationen und die Webseite zeigen sich im frischen Look: mit neuen Farben, modernem Logo und klaren Schriften.