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Sechs Personen gehen auf einer Weltkarte auf dem Boden und werfen lange Schatten

Höhepunkte der dena-Arbeit im 4. Quartal 2025

Welche Höhepunkte prägten die Monate Oktober, November und Dezember bei der dena? Von der internationalen Zusammenarbeit über Biomethan und den Smart Meter Rollout bearbeiteten wir eine große Bandbreite an Themen. Ein besonderes Highlight war der dena-Energiewendekongress. Auf dieser Seite erhalten Sie einen kompakten Überblick zu besonders relevanten Projekten, Veranstaltungen und Publikationen.

Globale Zusammenarbeit für eine klimaneutrale Zukunft

Die dena hat die internationale Kooperation bei wichtigen Fragen der Energiewende und des Klimaschutzes durch zahlreiche Aktivitäten unterstützt. Im Rahmen des 3. Deutsch-Polnischen Energiewendeforums und zwei Delegationsreisen tauschten sich hochrangige Vertreterinnen und Vertreter aus Politik und Wirtschaft aus Deutschland und Partnerländern zu energiepolitischen Herausforderungen und Möglichkeiten einer verstärkten Zusammenarbeit aus.  

Delegationsreise nach Deutschland: Einblicke in innovative Energielösungen

Blick nach oben auf ein Dach aus vielen rechteckigen Solarpaneelen, die von Metallstreben getragen werden.

Die innovative Technologie Agri-Photovoltaik (kurz: Agri-PV) macht eine Doppelnutzung von Flächen für die Landwirtschaft und für die Stromerzeugung möglich. Eine Delegation der Republik Moldau mit 15 Expertinnen und Experten von drei Ministerien, Fachbehörden, Unternehmen, von Landwirtschafts- und Energieverbänden sowie von Universitäten informierte sich im Südwesten Deutschlands über diese Technologie. Neben der Besichtigung der Agri-PV-Anlage besuchte die moldauische Delegation weitere Pilotprojekte sowie führende Forschungsinstitute in Baden-Württemberg.

Mehr erfahren über die Delegationsreise

3. Deutsch-Polnisches Energiewendeforum für eine starke Partnerschaft

Fünf Personen in formeller Kleidung stehen vor einem Banner der Deutsch-Polnischen Energieplattform in einem Raum mit lila Hintergrundbeleuchtung

Deutschland und Polen stehen vor ähnlichen Herausforderungen bei der Transformation ihrer Energiesysteme. Beim 3. Deutsch-Polnischen Energiewendeforum diskutierten über 100 hochrangige Vertreterinnen und Vertreter u. a. aus Politik und Wirtschaft aktuelle energiepolitische Herausforderungen. Der Fokus lag auf einer wettbewerbsfähigen Industrie durch Dekarbonisierung, einer stärkeren Vernetzung mittels Interkonnektoren und dem Schutz von Energieinfrastruktur. 

Lesen Sie mehr über das 3. Deutsch-Polnische Energiewendeforum

Zero-Carbon-Roadmap in China

Luftaufnahme eines Stadtviertels mit mehreren Hochhäusern, Straßen und Grünflächen.

Im vierten Quartal kam das Projekt „Zero Carbon Smart Island Roadmap and Implementation Plan“ 2025 zu einem Abschluss. Zentrales Ergebnis ist die Zero-Carbon-Roadmap für die Insel Sanya Wuzhizhou (China), basierend auf dem vom UNEP Copenhagen Climate Centre entwickelten Modell für kleine Inseln. Arbeitsschwerpunkt der dena war das Coral Hotel als Pilotgebäude, für das ein individueller Sanierungsfahrplan (iSFP) erstellt wurde. Ein individueller Sanierungsfahrplan ist ein Instrument für eine inhaltlich hochwertige, gut strukturierte Energieberatung.

Erfahren Sie mehr über den individuellen Sanierungsfahrplan (iSFP)

Energiewende in Zentralasien vorantreiben

Luftaufnahme einer Stadt im Winter mit schneebedeckten Gebäuden, links renovierte und rechts unrenovierte Wohnblöcke, im Hintergrund Industrieanlagen und rauchende Schornsteine.

Mit Blick auf das internationale Projektgeschäft unterstützte die dena eine hochkarätige Delegationsreise des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWE) nach Kasachstan. Darüber hinaus organisierte die dena ein Panel zur Energiewende in Zentralasien beim „Tag der Deutschen Wirtschaft in Kasachstan“. Entscheidungsträger aus Deutschland und Kasachstan diskutierten, wie sie die Transformation der Energie- und Industriesysteme gemeinsam gestalten und wirtschaftlich voneinander profitieren können.

Weitere Infos über die Aktivitäten der dena in Zentralasien

Biomethan: Zwischen Krise und Chance

Biogasanlage mit mehreren großen grünen Kuppeln und hohen silbernen Industrieanlagen unter blauem Himmel mit Wolken

Das Branchenbarometer Biomethan der dena analysiert die marktlichen und politischen Perspektiven für Biomethan in Deutschland. Die Analyse für das Jahr 2025 kam zu dem Ergebnis, dass der deutsche Biomethanmarkt in einer Krise steckt. Gründe dafür sind unter anderem:

  • Insolvenzen,
  • politische Unsicherheit,
  • fehlende Anreize,
  • Betrugsfälle und
  • niedrige Preise.

EEG-Ausschreibungen bleiben ohne Gebote, Wärmemarkt und THG-Quote bieten nur langfristig Chancen. International wächst der Sektor dynamisch, während Deutschland an Wettbewerbsfähigkeit verliert.

In der Krise steckt auch eine Chance: Einige Unternehmen nutzen die Krise gezielt, um ihre Marktposition zu stärken – etwa durch den Zukauf von Anlagen, Effizienzsteigerungen und einer Diversifizierung ihrer Absatzmärkte, beispielsweise im Wärmesektor und maritimen Sektor.

Die von der dena aufbereitete Datenseite zeigt anhand konkreter Zahlen, wie sich der Markt zwischen Krise und Chance entwickelt.

Mehr über Biomethan

Innovationen beim dena Energiewende-Kongress

Moderatorin Anke Plättner, Corinna Enders, Vorsitzende der dena-Geschäftsführung und Kristina Haverkamp, dena-Geschäfsführerin auf Bühne beim dena Energiewende-Kongress 2025, eine in orangefarbener Jacke, eine in pinkem Pullover und weiße Hose, eine in hellgrauem Anzug, sprechen vor Publikum.

Zum 16. dena Energiewende-Kongress begrüßte Carsten Schneider, Bundesminister für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit, mit seiner Keynote “Energiewende als Klimaschutz- und Wachstumsmotor”. Mit über 80 Start-up-Anmeldungen etabliert sich der Kongress zu einem Austauschort für junge Unternehmen. Bei der Preisverleihung des Energy Efficiency Award zeigte sich, wieviel Innovationspotenzial die Energiewende für die Wirtschaft bietet. 

Blicken Sie mit uns zurück auf den Kongress

Starke Qualitätssicherung bei der Förderprüfung EEW

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Für Industrie und Unternehmen wurde ein Meilenstein in der Qualitätssicherung erreicht: die 100. Prüfung im Rahmen der Bundesförderung für Energie- und Ressourceneffizienz in der Wirtschaft (EEW). Die dena hat in Kooperation mit BAFA und KfW das standardisierte Prüfverfahren entwickelt, um die Qualität der umgesetzten Maßnahmen in der Bundesförderung EEW sicherzustellen.

Energieeffizienz-Expertenliste mit Fortbildungsangeboten

Zwei Personen in Sicherheitswesten und blauen Helmen stehen auf einer Baustelle. Eine Person hält ein Tablet, die andere eine schwarze Aktentasche. Im Hintergrund sind Gerüste und eine Außenwand sichtbar.

Rund um die Energieeffizienz-Expertenliste weitet die dena ebenfalls die Qualitätssicherung aus:  Zusätzlich zur Qualifikation von Fachkräften über eine bundesweite Listung und Vor-Ort-Kontrollen bei geförderten Bauprojekten werden zukünftig auch Fortbildungsangebote und -anbieter überprüft.

Eine neue Kultur der seriellen Sanierung gestalten

Ein von einem Kran gehaltenes vorgefertigtes Fassadenteil schwebt über dem Plattenbau.

Die serielle Sanierung gewinnt an Bedeutung. Dieses Signal sendete auch die Energiesprong-Convention in Berlin am 16. Oktober. Beim jährlichen Treffen aus Vorreitenden und Newcomern der seriellen Sanierung ging es um Erfolgsgeschichten, Wissen und konkrete Konzepte. 

Lesen Sie mehr auf der Projektseite

WEGs bei der energetischen Modernisierung unterstützen

Ein Mehrfamiliengebäude von einem Baugerüst umhüllt

Seit dem 3. November unterstützt die dena auf dem Weg zur energetischen Modernisierung von Wohnungseigentümergemeinschaften (WEG): Der neue WEG-Bereich des Gebäudeforums klimaneutral bietet praxisnahe Informationen.

Mehr Infos in der Pressemitteilung

Zum Video “Energetische Sanierung von WEGs” 

Das war der dena Energiewende-Kongress 2025

Carsten Schneider, Bundesminister für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit,  in dunklem Anzug und Krawatte steht hinter einem Rednerpult mit dem Schriftzug 'sicher vorangehen' beim dena Energiewende-Kongress 2025

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Innovative Ideen fördern und den Smart Meter Rollout verstärken

Nahaufnahme eines digitalen Stromzählers mit LCD-Anzeige und technischen Beschriftungen

Innovationen treiben die Energiewende voran. Praxisnahe Unterstützung bietet das dena-Projekt SET Hub. Im Oktober 2025 erschien das SET Magazin. Darin wird gezeigt, wie SET Hub Gründerinnen, Gründer und Scale-ups von der ersten Idee bis zum Pilotprojekt fördert. 

Ein weiterer Schwerpunkt des 4. Quartals war der Smart Meter Rollout. Im SET Pilot 3, einem Teil des dena-Projekts SET Hub, wurden zwei Publikationen veröffentlicht. Für mehr Transparenz beim Smart Meter Rollout sorgt ein entwickeltes Planungstool, das in der Studie „SET Pilot 3: Smart Meter Rollout Planungstool“ vorgestellt wird. Das Tool erlaubt Szenarienvergleiche und detaillierte Jahresplanungen. Es ermöglicht außerdem die Abbildung von 

  • Montagekapazitäten,
  • Hardwarebedarf,
  • Kosten und
  • Erlösen. 

Eine begleitende Studie des SET Pilot 3 untersuchte die Einflussfaktoren auf den Smart Meter Rollout. Welche Faktoren – über gesetzliche Einbaupflichten hinaus – beeinflussen den Rollout intelligenter Messsysteme? Dazu wurden ausgewertet: 

  1. technisch-regulatorische Einflussfaktoren,
  2. innovative Geschäftsmodelle sowie
  3. soziale Einflussgrößen. 

Die auf Basis der Ergebnisse abgeleiteten Kernerkenntnisse und Handlungsempfehlungen leisten einen wesentlichen Beitrag für den Smart Meter Rollout: Sie können insbesondere Messstellenbetreibern und die Politik dabei unterstützen, den Rollout verbraucherfreundlicher und effizienter zu gestalten.

Publikationen zum Thema Digitalisierung

Weitere Veröffentlichungen für die Energiewende