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Gruppenbild der Gewinner des Energy Efficiency Awards 2025

Jubiläum 2026

Wir feiern den 20. dena Energy Award

Der dena Energy Award feiert 2026 seine 20. Jubiläumsausgabe! Zu diesem Anlass nehmen wir Sie mit auf eine Zeitreise durch die spannendsten Momente und preisgekrönten Projekte der letzten zwei Jahrzehnte. Jede Woche präsentieren wir neue Highlights – und als besonderes Dankeschön verlosen wir an dieser Stelle in den nächsten Wochen 3x2 exklusive Tickets für die festliche Preisverleihung am 9. November in Berlin. Seien Sie live dabei!

Wir feiern 20

Ausgaben

des dena Energy Award.

Mehr als 1700

Unternehmen

haben sich beworben.

Bisher 78

Projekte

für Energieeffizienz ausgezeichnet.

„Seit 20 Jahren zeichnet der Award herausragende Unternehmensleistungen aus und macht sichtbar, wie Transformation in der Praxis gelingt.”
Corinna Enders, Vorsitzende der dena-Geschäftsführung
Porträt von Corinna Enders

3x2 Tickets für die Preisverleihung zu gewinnen

Wollen Sie bei der 20. Awardausgabe am 9. November 2026 in Berlin dabei sein? Dann machen Sie mit bei unserem Gewinnspiel und beantworten diese Frage: Welches Unternehmen hat 2023 den Sonderpreis für kleine und mittlere Unternehmen (ehem. Energy Efficiency Award) gewonnen? Bitte senden Sie die Antwort mit dem Betreff “Verlosung” per E-Mail an: info(a)dena-energy-award.de. Einsendeschluss ist am 25. Oktober 2026 (23:59 Uhr). Teilnahmebedingungen

Startschuss 2007

Auf dem Bild sind mehrere Personen zu sehen, die am 13. März 2007 auf der Pressekonferenz des WORLD ENERGY DIALOGUE 2007 teilgenommen haben.
Prof. Dr. Klaus Töpfer, Bundesumweltminister a. D. & Stephan Kohler, Geschäftsführer dena

Auf der Hannover Messe wurde 2007 unter der Leitung von dena-Geschäftsführer Stephan Kohler der Energy Efficiency Award – heute dena Energy Award – ins Leben gerufen. Mit dabei: Klaus Töpfer, früherer Bundesumweltminister und damals Professor für Umwelt und nachhaltige Entwicklung an der Tongji-Universität Shanghai. Die Vision: Vorreiter der Energieeffizienz sichtbar machen und beweisen, dass sich Nachhaltigkeit für Unternehmen nicht nur ökologisch, sondern auch wirtschaftlich rechnet. Mit Amortisationszeiten von ca. einem Jahr zeigten die ersten Preisträger: Energieeffizienz ist kein Kosten-, sondern ein Erfolgsfaktor.

Zwei Pioniere der ersten Preisverleihung:

  • Weidmüller Interface GmbH & Co. KG (1. Platz) setzte auf ein Blockheizkraftwerk, Wärmerückgewinnung und Abwärmenutzung aus der Härterei – damals eine Innovation, die Maßstäbe für die Branche setzte.
  • Paderborner Brauerei (2. Platz) optimierte ihr Druckluftsystem und sparte so 775.000 kWh Strom pro Jahr, 49 % Energie und 300 Tonnen CO₂ ein.

2007 wurden die ersten Meilensteine gefeiert – heute sind die Projekte umfassender und visionärer, doch die Pionierarbeit von damals legte den Grundstein für den Weg in die Zukunft. Der Award hat sich mit der Zeit weiterentwickelt – und bleibt ein wichtiger Treiber für Innovation und Fortschritt.

2008: Wie Festo Energieeffizienz neu dachte

Produktionshalle von Festo in Rohrbach.

Die Festo AG & Co. KG bewies 2008 mit ihrem Erweiterungsbau in St. Ingbert: Energieeffizienz muss kein nachträglicher Kompromiss sein – sie ist von Anfang an die treibende Kraft! Statt isolierter Lösungen setzte das Unternehmen auf einen ganzheitlichen Ansatz: Bestehende und neue Systeme für Wärme und Klimatisierung wurden als intelligentes Ganzes geplant – mit Photovoltaikanlage, Blockheizkraftwerk und Brennstoffzelle. Das Ergebnis? 38 % Energieeinsparung, 44 % weniger Strom und 20 % weniger Erdgas – und eine jährliche CO₂-Reduktion von 3.750 Tonnen. Ein Projekt, das nicht nur die Jury überzeugte, sondern auch Wirtschaftsminister Michael Glos persönlich zur Preisübergabe bewegte. Ein Meilenstein, der bis heute strahlt.

Preisträger 2009: Brauerei Bosch

Hans-Christian Bosch.
Hans-Christian Bosch, Geschäftsführer

“An unserer Haltung hat sich bis heute wenig geändert. Als mittelständische Familienbrauerei steht für uns die Effizienz an erster Stelle: Wir investieren dort, wo wir Prozesse verbessern, Kosten senken und gleichzeitig die Qualität unserer Biere weiter steigern können. Wir haben nicht den Anspruch, die Welt zu retten, sondern unser Unternehmen langfristig wirtschaftlich und wettbewerbsfähig zu führen. Wenn das gleichzeitig der Umwelt zugutekommt – umso besser.”

4 Fragen an Hans-Christian Bosch, Geschäftsführer Brauerei Bosch

Welchen messbaren Erfolg hat Ihr Projekt gebracht?

Das Projekt hat unseren Energieverbrauch reduziert und damit natürlich auch unsere Kosten gesenkt. 

Das war für uns als mittelständische Brauerei damals der entscheidende Punkt: Energie effizienter einzusetzen, musste sich nicht nur ökologisch, sondern auch wirtschaftlich rechnen. 

Was hat der Award für Ihr Unternehmen verändert?

Die Auszeichnung hat unser Unternehmen im Alltag nicht grundlegend verändert – aber sie hat uns sehr gefreut und in unserem Weg bestätigt. 

Besonders wichtig war für uns die Anerkennung, dass auch ein vergleichsweise kleiner Betrieb mit sinnvollen Investitionen beachtliche Einsparungen erreichen kann. 

Auf welche Technologie oder Strategie würden Sie heute setzen, um Ihre Energieeffizienz zu steigern?

Wir setzen weniger auf die eine große Technologie als auf viele konkrete Verbesserungen im laufenden Betrieb. 

Entscheidend ist für uns, Energie dort einzusparen, wo es technisch sinnvoll und wirtschaftlich dauerhaft tragfähig ist. 

Welchen Tipp geben Sie anderen Bewerbern mit?

Nicht mit einer Auszeichnung als Ziel anfangen, sondern mit einem guten Projekt. 

Energieeffizienz sollte kein Selbstzweck sein: Eine gute Maßnahme spart Ressourcen, senkt Kosten und stärkt damit auch die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens. 

Preisträger 2013: Salzgitter Flachstahl

Ralf Schaper, Leiter Energiewirtschaft bei Salzgitter, sitzend auf einem Tisch.
Ralph Schaper, Leiter Energiewirtschaft

„Seit der Auszeichnung im Jahr 2013 hat die Salzgitter Flachstahl GmbH Energieeffizienz konsequent weiterentwickelt. Schon damals zeigte das Projekt, welches Potenzial in energieintensiven Branchen steckt, wenn Prozesse systematisch analysiert und optimiert werden: 118 Maßnahmen führten zu spürbaren Einsparungen bei Energie, Kosten und CO₂-Emissionen. Ein zentraler Baustein war die Modernisierung des Kuppelgaskraftwerks, durch die der Wirkungsgrad der Stromerzeugung deutlich gesteigert werden konnte. Seit 2023 wurden weitere 190 Maßnahmen umgesetzt; insgesamt konnten so über 2 Mio. t CO₂ eingespart werden. Digitale Anwendungen und der perspektivische Einsatz von KI machen komplexe Energieströme transparenter, ermöglichen eine vorausschauende Anlagensteuerung und erschließen weitere Effizienzpotenziale. So wird Energieeffizienz zu einem zentralen Hebel für Wettbewerbsfähigkeit, Transformation und Klimaschutz.“ 

4 Fragen an Ralph Schaper, Leiter Energiewirtschaft bei Salzgitter Flachstahl

Welchen messbaren Erfolg hat Ihr Projekt gebracht?

Mit unserem Sieger-Projekt konnten wir die Nutzung der im Hüttenwerk anfallenden Kuppelgase deutlich optimieren und den Energieeinsatz effizienter gestalten. Dadurch wurden Primärenergieträger eingespart, die Energieeffizienz des integrierten Hüttenwerks erhöht und CO₂-Emissionen reduziert. Konkret wurde 2013 eine Wirkungsgradsteigerung von rund 30 Prozent bei der Stromerzeugung aus Kuppelgasen erreicht. Der Erfolg hat gezeigt, welches Potenzial in der intelligenten Vernetzung industrieller Prozesse steckt. Energieeffizienz ist für uns bis heute ein Schlüsselthema: Unser Programm umfasst mittlerweile mehr als 500 Maßnahmen, die allein 2025 Einsparungen bei den Fremdenergiekosten von rund 75 Mio. Euro eingebracht haben.

Was hat der Award für Ihr Unternehmen verändert?

Die Auszeichnung hat unsere Aktivitäten im Bereich Energieeffizienz sichtbarer gemacht und die Arbeit der beteiligten Teams gewürdigt. Zugleich bestätigte sie unseren Ansatz, Energieeffizienz fest in der Unternehmensstrategie zu verankern. 

Aus einzelnen Projekten ist inzwischen ein kontinuierlicher Verbesserungsprozess mit mehreren hundert Maßnahmen geworden, der unsere Wettbewerbsfähigkeit stärkt.

Auf welche Technologie oder Strategie würden Sie heute setzen, um Ihre Energieeffizienz zu steigern?

Der größte Hebel liegt gestern wie heute in der konsequenten Verbrauchsanalyse und Hinterfragung jedes einzelnen Prozessschritts.

Digitale Anwendungen und perspektivisch KI machen Energieverbräuche noch transparenter und helfen, Effizienzpotenziale schneller zu identifizieren.

Welchen Tipp geben Sie anderen Bewerbern mit?

Erfolgreiche Energieeffizienzprojekte verbinden technologische Innovation mit klarem wirtschaftlichem Nutzen. Entscheidend sind neben einer verlässlichen Datenbasis gut ausgebildete, motivierte Mitarbeiter und die Unterstützung des obersten Managements sowie ein gewisser finanzieller und zeitlicher Spielraum, um Projekte zu identifizieren und konsequent anhand messbarer Kennzahlen zu steuern. So werden Erfolge sichtbar und nachhaltig verankert.

2014: Preisträger Moll Marzipan I "Druckluftpolizei“ für Energieeffizienssteigerung

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2017: Ein Bundesland, drei Sieger – alle aus NRW!

2017 war Nordrhein-Westfalen nicht zu schlagen: AIXTRON SE überzeugte mit digitaler Energiedatenerfassung, der Fußball- und Leichtathletik-Verband Westfalen e. V. setzte auf crowdfinanzierte, energieeffiziente Pumpen – und ALDI SÜD kombinierte Photovoltaik mit moderner Technik.

Hier ist jemand von ALDI SÜD auf der Bühne und präsentiert ihr Projekt Einsatz von energieeffizienter Technik sowie Nutzung von Photovoltaikanlagen bei der Preisverleihung des Energy Efficiency Awards 2017.
Präsentation ALDI SÜD: Einsatz von energieeffizienter Technik sowie Nutzung von Photovoltaikanlagen
ALDI SÜD PV-Anlage
ALDI SÜD FdZ Seeheim-Jugenheim
Moderne Heiz- und Kälteanlagen von AIXTRON.
Moderne Heiz- und Kälteanlagen von AIXTRON
Der Fußball- und Leichtathletik-Verband Westfalen e. V. (FLVW) bekommt einen Preis auf der Preisverleihung des Energy Efficiency Awards übergeben.
Preisverleihung Fußball- und Leichtathletik-Verband Westfalen e. V. (FLVW)
Heizungspumpe im Keller des Fußball- und Leichtathletik-Verband Westfalen e. V. (FLVW).
Heizungspumpe von Wilo im Keller vom Fußball- und Leichtathletik-Verband Westfalen e. V.

Insights: Blick hinter die Kulissen

2011-2026

Es geht nach Berlin

2011 wird der Energy Efficiency Award 2011 erstmalig auf dem  Energieeffizienzkongress der dena unter der Schirmherrschaft des ehemaligen Bundeswirtschaftsministers Philipp Rößler vergeben.
Die Preisverleihung vom Energy Efficiency Award findet erstmalig 2011 in Berlin statt.

Nach vier erfolgreichen Jahren in Hannover fand der Energy Efficiency Award 2011 erstmals in Berlin statt – im Rahmen des Energieeffizienzkongresses (heute dena Kongress) unter der Schirmherrschaft des damaligen Bundeswirtschaftsministers Philipp Rößler. Ein passender Ort: Die Hauptstadt ist nicht nur politisches Zentrum, sondern auch Sitz der dena.

Vielfalt wird Programm

Auf der Bühne der Preisverleihung 2017 sind die Moderatorin und ein Laudator zu sehen.
Preisverleihung vom Energy Efficiency Award 2017 in Berlin

Ab 2017 spiegelten vier neue Kategorien die ganze Bandbreite der Energiewende wider: Energiewende 2.0, Energieeffizienz 4.0, Energiemanagement und -dienstleistungen sowie Konzepte für Energieeffizienz-Maßnahmen. Statt klassischer Platzierungen wurden nun thematische Schwerpunkte gesetzt – und die Diversität der Projekte sichtbar gemacht.

Aus Energy Efficiency wird der dena Energy Award

Mit der 20. Ausgabe des Awards 2026 bekommt der Energy Efficiency Award nicht nur seinen neuen Titel “dena Energy Award”, sondern auch einen neuen Look. Während der Fokus zuvor vor allem auf Energieeffizienz lag, werden nun Themen wie Klimaschutz, Dekarbonisierung, erneuerbare Energien und innovative Transformationsprojekte noch stärker berücksichtigt. Auch die Wettbewerbskategorien werden weiter geschärft und umbenannt. Das Ziel des Wettbewerbs bleibt dabei unverändert: herausragende Projekte und Unternehmen auszuzeichnen, die einen wichtigen Beitrag zur Energiewende leisten.

Nächste Woche geht's an dieser Stelle weiter.

Das aktuelle Team vom dena Energy Award

  • Jens Jäger, Projektleiter

  • Andrea Grahl, Fachexpertin

  • Moritz Lembke-Özer, Co-Projektleiter

  • Berit Petzsch, Kommunikatorin

  • Katrin Stephan, Projektmanagerin

  • Nicol Winter, Projektassistentin