Marktreport 2026: „Gebäudewende: Daten und Trends“ veröffentlicht
Berlin, 23. September 2026. Die deutsche Bau- und Sanierungswirtschaft steht weiter unter Druck. Der Marktreport 2026 knüpft an die Analyse des Vorjahres an und zeigt anhand aktueller Zahlen, welche Entwicklungen den Markt prägen und in welchen Segmenten sich erste Erholungstendenzen abzeichnen.
So deutete sich nach mehrjähriger Rezession zu Beginn des Jahres ein leichter Aufwärtstrend im Bau- und Sanierungsmarkt an, doch der Ausbruch des Konflikts im Nahen Osten verursachte neue Turbulenzen: Preisschocks bei den Material- und Energiekosten sorgten für erneute Verunsicherung und zurückhaltende Investitionen. Bei Wohngebäuden stiegen die Baukosten in den vergangenen fünf Jahren allein um 40 Prozent. Die Folgen spüren alle Akteure des Gebäudesektors.
Zugleich setzt sich insbesondere bei erneuerbaren Energien und digitalen Lösungen die positive Entwicklung fort. Der Marktreport verdeutlicht die hohe Innovationskraft und das Potenzial des gesamten Sektors: Allein 2025 investierten Unternehmen und Privatpersonen 307 Mrd. Euro in den Wohnungsbau. Damit übertrafen die Investitionen die jährliche Wirtschaftsleistung von Ländern wie Finnland und Portugal.
Mit einer übersichtlichen Zusammenfassung der Marktlage in den Segmenten Gebäudehülle, Wärmeerzeuger, Handwerk und Bauwirtschaft bietet der Marktreport eine fundierte Datengrundlage für alle Akteure der Gebäudewende.