Über das Projekt
Das Wichtigste in Kürze zur Bottom-up-Studie
Die dena untersucht in einem zweijährigen Studien- und Dialogprozess, welche technischen, finanziellen und gesellschaftlichen Herausforderungen bei der Umsetzung der Wärmewende auf Gebäude- und Quartiersebene bestehen. Außerdem analysiert sie, welche Ansätze und Modelle dazu beitragen können, Klimaneutralität im Gebäudesektor bis 2045 zu erreichen.
Die Studie basiert auf einer Bottom-up-Betrachtung: Ausgehend von Einzelgebäuden werden Quartiere mithilfe einer Typisierung analysiert. Dabei werden folgende Kriterien berücksichtigt:
- Gebäudetypologie,
- energetischer Zustand,
- Bau- und Siedlungsstruktur,
- sozioökonomische Merkmale sowie
- räumlicher Zusammenhang.
Zudem werden Veränderungen des Gebäudebestands und deren Auswirkungen auf Stromverteil- und Wärmenetze abgeschätzt.
Ziel ist es, lokale Herausforderungen, Wechselwirkungen und mögliche Lösungsansätze für die praktische Umsetzung der Wärmewende besser sichtbar zu machen.
Über den Beirat
Die Bottom-up-Studie wird durch einen fachlichen Beirat als unabhängiges, beratendes Diskussionsforum begleitet. Ziel des Beirats ist es, unterschiedliche und praxisbezogene Perspektiven aus Wissenschaft, Wirtschaft und Verbänden in den Dialogprozess einzubringen. Der Beirat agiert unabhängig sowie eigenständig und hat eine rein beratende Funktion.
Dabei stützt sich der Beirat auf folgende Leitlinien:
- Förderung von Transparenz und Unabhängigkeit: Ein breit aufgestellter Beirat mit Vertreterinnen und Vertretern aus verschiedenen Interessengruppen fördert die Glaubwürdigkeit und vermeidet Interessenskonflikte.
- Stärkung des Praxis- und Anwendungsbezugs: Der Beirat berät die dena, sodass die Studie relevante Fragestellungen behandelt und der Nutzen der Ergebnisse für Praxis, Politik und Wissenschaft steigt.
- Beratung zu inhaltlichen Aspekten: Der Beirat berät die dena bei inhaltlichen und fachlichen Fragen während der Projektlaufzeit.
- Verbreitung von Ergebnissen: Der Beirat trägt zur Verbreitung der Studie und ihrer Ergebnisse bei.
Der Beirat setzt sich aus einer Vielzahl an Akteursgruppen zusammen
- Soziales
- Verbraucher- und Umweltschutz
- Gebäude- & Wohnungswirtschaft
- Eigentümer- und Nutzerperspektive
- Planung
- Bau
- Handwerk
- Industrie
- Technologieanbieter
- Energie-, Wärme- und Netzakteure
- Kommunale Umesetzungsebene
- Finanzierer
FAQ - Häufige Fragen und Antworten
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© Silke ReentsMathias KoepkeThemengebietsleiter Politische Strategien & Positionen mathias.koepke(at)dena.de