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Studie

Studieninhalt & Forschungsfragen

Im Rahmen einer zweijährigen Initiative untersucht die dena, wie Klimaneutralität 2045 im Gebäude- und Wärmesektor umgesetzt werden kann. Die Bottom-up-Studie analysiert dabei den Gebäudebestand in Deutschland, dessen Entwicklung sowie die Auswirkungen auf lokale Infrastrukturen.

Kernfragen der Studie:

  • Welche technischen, finanziellen und gesellschaftlichen Hürden gilt es bei der Wärmewende zu überwinden? 
  • Warum sind Quartiere der Schlüssel? Wo bieten sie bessere Lösungsansätze als die isolierte Betrachtung einzelner Gebäude?
  • Wie lassen sich soziale Herausforderungen auf dem zur Klimaneutralität im Gebäudesektor bis 2045 bewältigen?

Die Studie beleuchtet:

  • Realisierbare Pfade zur Klimaneutralität 2045 im Gebäudebereich
  • Beispiele und Argumente für die Notwendigkeit einer Bottom-up-Umsetzung der Wärmewende
  • Soziale und gesellschaftliche Aspekte der Transformation

Studienmethodik: Kombination aus Bottom-up-Analyse und Top-down-Rahmen 

Die Studie „Gebäude und Quartiere“ kombiniert eine Bottom-up-Analyse mit einem Top-down-Rahmen. Ziel ist es, realistische und umsetzbare Transformationspfade auf Gebäude- und Quartiersebene zu ermitteln und gleichzeitig sicherzustellen, dass diese in ein funktionierendes Gesamtsystem eingebettet sind.  

Top-Down-Rahmen: Klimaneutralität als übergeordneter Rahmen 

Der Top-down-Rahmen gibt das Ziel der Klimaneutralität sowie eine konsistente gesamtwirtschaftliche und energiesystemische Entwicklung vor. Grundlage hierfür ist das etablierte Szenario „Klimaneutrales Deutschland 2045“.  

Bottom-up-Analyse: Von Einzelgebäuden zu Quartieren 

Die Bottom-up-Analyse liefert die inhaltlichen Ergebnisse der Studie. Ausgangspunkt sind Einzelgebäude, deren Analyse mithilfe eines Typisierungsansatzes auf die Quartiersebene erweitert wird. Dabei werden Quartierstypologien u.a. anhand folgender Merkmale differenziert:  

  • Gebäudetypologie (z.B. Einfamilienhaus, Mehrfamilienhaus, Gewerbe)
  • energetischer Zustand (z.B. Sanierungsstand, Effizienzklasse)
  • Bau- und Siedlungsstruktur (z.B. verdichtet, ländlich)
  • sozioökonomische Merkmale (z.B. Einkommen, Alterstruktur der Bewohnenden)
  • räumlicher Zusammenhang (z.B. Stadt, Vorort, ländlicher Raum)

Ziel dieser Analyse ist, unterschiedliche lokale Ausgangsbedingungen sichtbar zu machen und deren Auswirkungen auf Infrastruktur, Kosten, Investitionen und Entwicklungspfade zu analysieren. Die Bottom-up-Studie soll damit aufzeigen, wie die Wärmewende konkret vor Ort umsetzbar ist. 

Aufbau der Studie

Ablauf der Studie

Die Bottom-up-Studie läuft in zwei Phasen ab:

  1. Studienphase I (ab November 2026): Entwicklung eines Basisszenarios sowie erste Erkenntnisse 
  2. Studienphase II (ab November 2027): Vertiefende Analysen und Auswertungen mithilfe von Sensivitätsszenarien. Diese Studienphase resultiert in der finalen dena-Studie. 

Erkenntnisse und Ergebnisse

Auf Basis verschiedener Szenarien zur lokalen Wärmewende liefert die Bottom-up-Studie konkrete Aussagen zu folgenden Punkten: 

  • notwendige Maßnahmen auf Gebäude- und Quartiersebene zur Erreichung der Klimaneutralität 
  • Marktansätze, potenzielle Geschäftsmodelle und organisatorische Umsetzungsansätze 
  • individuelle und gesamtgesellschaftliche Kosten der Wärmewende unter verschiedenen Entwicklungspfaden