Keynote
Rechenzentren in regionale Energiesysteme integrieren
Digitalisierung und KI-Boom führen zu einem steigenden Bedarf an Rechenleistung – und damit zu einem Wettbewerb um geeignete Rechenzentrumsstandorte. Die Nationale Rechenzentrumsstrategie betont die Vorteile wie sie etwa in Strukturwandelregionen existieren: ehemalige Kraftwerks- und Industriestandorte bieten bestehende Infrastruktur und verfügbare Netzanschlüsse. Zwei Praxisbeispiele aus dem ehemaligen Kohlerevier zeigen, wie Rechenzentren erfolgreich in regionale Energiesysteme integriert werden können. Auf diese Weise leisten sie einen erheblichen Beitrag zu regionaler Wertschöpfung und dem Aufbau leistungsfähiger digitaler Ökosysteme für Forschung, Industrie und Mittelstand.
Biographie Prof. Dr. Peter Radgen
Peter Radgen ist Professor für Energieeffizienz und Direktor am Institut für Energiewirtschaft und Energieeffizienz der Universität Stuttgart. Er verfügt über langjährige Erfahrung im Bereich Energieeffizienz und Dekarbonisierung bei Industrie und digitalen Infrastrukturen. Vor seiner Berufung an die Universität Stuttgart arbeite Peter Radgen viele Jahre in der angewandten Forschung und der Industrie. Seit 2018 ist er Mitglied im Vorstand der German Datacenter Association (GDA e.V.).