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Flächenkonflikte in der Stadt- und Infrastrukturplanung koordinieren
In städtischen Räumen ist es eng geworden: steigende Immobilienpreise und knapper Wohnraum, schwindender Grünraum und Nutzungsdruck auf die letzten ungenutzten Flächen. Auch die Energie- und Wärmewende bzw. ihre technische Infrastruktur benötigen Platz. Sie stellt neue Anforderungen an Flächen, Standorte und gesamtstädtische Entwicklungsprozesse – und damit an die Stadtplanung und eine integrierte Flächenentwicklung.
Das Umsetzen der Wärmewende erfordert eine enge Verzahnung von Stadt- und Energieinfrastrukturplanung. In einem moderierten Dialog diskutieren Netzbetreibende, Anlagenbetreibende und planungsverantwortliche Stellen im Panel gemeinsam, wie räumliche, technische und regulatorische Herausforderungen besser koordiniert werden können. Darüber hinaus stellt sich die Frage, wie Synergien zwischen der Stadt- und Energieinfrastrukturplanung gezielt genutzt werden können, um Flächenkonflikte zu minimieren.
Biographie Hartwig Kalhöfer
Der studierte Wirtschaftsingenieur verfügt über langjährige Erfahrung in der Energiebranche und der strategischen Unternehmensentwicklung. Nach Stationen bei Accenture, der Mainova AG und BET Energiewirtschaft gründete er 2018 ein Beratungsunternehmen, mit dem er insbesondere Stadtwerke bei Transformations- und Strategieprozessen begleitete. Seit 2022 leitet er bei den Leipziger Stadtwerken das Geschäftsführungsbüro und verantwortet die Wärmetransformation der Stadt.