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Rechenzentren in regionale Energiesysteme integrieren
Digitalisierung und KI-Boom führen zu einem steigenden Bedarf an Rechenleistung – und damit zu einem Wettbewerb um geeignete Rechenzentrumsstandorte. Die Nationale Rechenzentrumsstrategie betont die Vorteile wie sie etwa in Strukturwandelregionen existieren: ehemalige Kraftwerks- und Industriestandorte bieten bestehende Infrastruktur und verfügbare Netzanschlüsse. Zwei Praxisbeispiele aus dem ehemaligen Kohlerevier zeigen, wie Rechenzentren erfolgreich in regionale Energiesysteme integriert werden können. Auf diese Weise leisten sie einen erheblichen Beitrag zu regionaler Wertschöpfung und dem Aufbau leistungsfähiger digitaler Ökosysteme für Forschung, Industrie und Mittelstand.
Biographie Prof. Dr. Günther Hasinger
Prof. Günther Hasinger, geboren in 1954 in Oberammergau, ist der Wissenschaftliche Geschäftsführer und Gründungsdirektor des Deutschen Zentrums für Astrophysik in Görlitz. In den Jahren 2018-2022 war er Wissenschaftsdirektor der Europäischen Raumfahrtagentur in Madrid und damit verantwortlich für die Koordination der Weltraum-Wissenschaften in Europa. Zuvor (2011-2017) war er der Direktor des Instituts für Astronomie an der Universität von Hawaii und damit zuständig für eines der größten bodengebundenen astronomischen Observatorien der Welt. In der Zeit 2001-2010 war er Direktor an zwei Max-Planck-Instituten, für extraterrestrische Physik in Garching und für Plasmaphysik in Garching und Greifswald. Davor (1994-2001) war er Direktor und wissenschaftlicher Vorstand des Leibniz-Instituts für Astrophysik in Potsdam.
Prof. Hasinger ist Physiker und Astrophysiker und beschäftigt sich mit Schwarzen Löchern und der Dunklen Materie. Sein wissenschaftliches Oeuvre umfasst fast 400 Publikationen in referierten Zeitschriften, die mehr als 50.000 mal zitiert wurden (H-Index 115). Er hat unter anderem den Leibniz-Preis der DFG (2003) und den COSPAR-Award (2010) gewonnen.