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Flächenkonflikte in der Stadt- und Infrastrukturplanung koordinieren
In städtischen Räumen ist es eng geworden: steigende Immobilienpreise und knapper Wohnraum, schwindender Grünraum und Nutzungsdruck auf die letzten ungenutzten Flächen. Auch die Energie- und Wärmewende bzw. ihre technische Infrastruktur benötigen Platz. Sie stellt neue Anforderungen an Flächen, Standorte und gesamtstädtische Entwicklungsprozesse – und damit an die Stadtplanung und eine integrierte Flächenentwicklung.
Das Umsetzen der Wärmewende erfordert eine enge Verzahnung von Stadt- und Energieinfrastrukturplanung. In einem moderierten Dialog diskutieren Netzbetreibende, Anlagenbetreibende und planungsverantwortliche Stellen im Panel gemeinsam, wie räumliche, technische und regulatorische Herausforderungen besser koordiniert werden können. Darüber hinaus stellt sich die Frage, wie Synergien zwischen der Stadt- und Energieinfrastrukturplanung gezielt genutzt werden können, um Flächenkonflikte zu minimieren.
Biographie Daniel Jung
Daniel Jung ist seit 2021 Geschäftsführer von MVV Regioplan, einem Stadtplanungs- und Ingenieurbüro, das mit interdisziplinären Ansätzen die nachhaltige Stadt von morgen gestaltet. Davor war er zehn Jahre im Netzgeschäft von MVV Energie tätig, zuletzt als Leiter der Stabsabteilung Netzstrategie und Konzessionen. Dabei bereitete er die heute in Mannheim stattfindende Wärmewende strategisch vor.
Daniel Jung ist ausgebildeter Wirtschaftsingenieur und studierte in Karlsruhe, Montpellier und Grenoble. Er ist zudem Alumni der Digital Academy der Mannheimer Business School.
Mit seiner motivierenden Art wirbt er für kreative Denkansätze, Mut und Optimismus in der Planung – für unkonventionelle und doch umsetzbare Lösungen.