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Industrielle Prozesswärme elektrifizieren
Angesichts verteuerter Rohölimporte und höherer Gaspreise stärken der Umstieg auf erneuerbare Energien und das Steigern der Energieeffizienz die Resilienz der Industrie. Gleichzeitig hemmen wirtschaftlich herausfordernde Zeiten viele Unternehmen, in alternative Technologien zu investieren. Die elektrische Erzeugung von Prozesswärme ist ein wichtiger Hebel, um fossile Abhängigkeiten zu reduzieren. In der Paneldiskussion gehen wir unter anderem den folgenden Fragen nach:
Wie gelingt Unternehmen eine wirtschaftlich tragfähige Umstellung auf elektrische Verfahren?
Wie trägt die Flexibilisierung der Prozesswärme zur Wirtschaftlichkeit bei?
Welche Fördermöglichkeiten, Finanzierungs- und Betreibermodelle erleichtern dabei Investitionen?
Biographie Christoph Reichle
Dr. Christoph Reichle ist seit 2001 im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE) tätig und aktuell Unterabteilungsleiter für „Dekarbonisierung; Klimaschutz in der Industrie“. Er befasst sich mit den Rahmenbedingungen des industriellen Klimaschutzes auf nationaler Ebene, mit dem EU-Marktrahmen für die Dekarbonisierung der Industrie, Carbon Management sowie Investitions- und Innovationsprogrammen in diesem Bereich. Weitere Schwerpunkte sind energieintensive Industrien, Fragen der Energiekosten, die Strompreiskompensation sowie der Industriestrompreis. Zuvor war er über viele Jahre unter anderem im Bereich Energie- und Klimapolitik im BMWE tätig.