Speaker
Strommarkt im Umbruch: Tragfähige Geschäftsmodelle für Flexibilität
Die energiepolitische Debatte 2026 ist geprägt von einer intensiven Auseinandersetzung mit der Neuordnung des Strommarkts. Die Netzentgeltreform, ein neuer Kapazitätsmechanismus sowie Netzpaket und EEG-Novelle legen eine neue Grundlage für Investitions- und Einsatzentscheidungen. Ein Ziel der Reformen ist, Flexibilitäten im Stromsystem zu aktivieren, um die Gesamtkosten zu senken.
In der Session diskutieren wir mit betroffenen Unternehmen, inwieweit die Reformen tatsächlich tragfähige Geschäftsmodelle für die Bereitstellung von Flexibilität ermöglichen und welche Hemmnisse weiterhin bestehen.
- Schaffen die neuen Regelungen ausreichend Investitionssicherheit für Speicher und lastseitige Flexibilitäten?
- Werden auch sektorübergreifende, innovative Ansätze zum Zug kommen?
- Und: Worauf kommt es bei der Umsetzung in der Praxis an?
Biographie Dr. Christoph Müller
Dr. Christoph Müller ist seit Juli 2024 Mitglied der Geschäftsführung der Amprion GmbH und seit Januar 2025 deren Chief Executive Officer (CEO). Er verantwortet die Bereiche Recht, Gremien, Immobilien, Risk und Compliance, Unternehmenskommunikation, Netzwirtschaft, Revision sowie Strategie, Energiepolitik und Unternehmensentwicklung.
Seine berufliche Laufbahn begann 1997 beim britischen Kraftwerksbetreiber PowerGen plc (heute E.ON UK plc). Im Jahr 2000 wechselte er zur EnBW Energie Baden-Württemberg AG, zunächst als Assistent des Vertriebsvorstands und anschließend mit Schwerpunkt auf dem Aufbau des Konzernregulierungsmanagements. Ab 2009 übernahm Müller verschiedene geschäftsführende Aufgaben, unter anderem bei den Transportnetzen und im Handel. 2013 wechselte er in die Geschäftsführung der Netze BW GmbH, deren Vorsitz er 2015 übernahm.
Müller, Jahrgang 1971, studierte Volkswirtschaftslehre an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster und promovierte dort 2013 in Wirtschaftswissenschaften.