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Portraitbild von Christian Schmidt
Speaker

Christian Schmidt

Abteilungsleiter III - Strom, Bundesministerium für Wirtschaft und Energie

Speaker

Strommarkt im Umbruch: Rahmenbedingungen für Flexibilität und tragfähige Geschäftsmodelle

Die energiepolitische Debatte 2026 ist geprägt von einer intensiven Auseinandersetzung mit der Neuordnung des Strommarkts. Die Netzentgeltreform, ein neuer Kapazitätsmechanismus sowie Netzpaket und EEG-Novelle legen eine neue Grundlage für Investitions- und Einsatzentscheidungen. Ein Ziel der Reformen ist es, die Gesamteffizienz im Stromsystem zu erhöhen, um die Kosten zu senken. Flexibilitäten sind ein Hebel dafür. 

In der Session diskutieren wir mit u.a. betroffenen Unternehmen und der Bundesnetzagentur (BNetzA), inwieweit die Reformen tatsächlich tragfähige Geschäftsmodelle für die Bereitstellung von Flexibilität ermöglichen und welche Hemmnisse weiterhin bestehen.

  • Schaffen die neuen Regelungen ausreichend Investitionssicherheit für Speicher und lastseitige Flexibilitäten? 
  • Werden auch sektorübergreifende, innovative Ansätze zum Zug kommen? 
  • Und: Worauf kommt es bei der Umsetzung in der Praxis an?
10.11.2026 | 10:00 - 11:00 Kuppelsaal Effizienz

Biographie Christian Schmidt

Ministerialdirektor Christian Schmidt, LL.M. oec., leitet seit Mai 2025 die Abteilung III – Strom – im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie. In dieser Funktion betreut er sämtliche Themen der Energiepolitik der Bundesregierung im Strombereich einschließlich ihrer europäischen Bezüge. Dies umfasst unter anderem den Ausbau der erneuerbaren Energien und der konventionellen Kraftwerke, das Strommarktdesign, die Übertragungs- und Verteilnetze sowie die Digitalisierung der Energiewende.  

Zuvor war er elf Jahre im Bundeskanzleramt im Referat „Energiepolitik und Energiewende“ tätig und hatte seit 2019 die Leitung des Referats inne. In dieser Funktion betreute er sämtliche Facetten der Energiepolitik der Bundesregierung einschließlich ihrer europäischen und internationalen Bezüge.  

In seinen vorherigen beruflichen Stationen war er im Bereich des Energierechts und des Netzausbaus im damaligen Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie, als Case Handler bei der Europäischen Kommission in der Generaldirektion Wettbewerb und als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Friedrich-Schiller-Universität Jena am Lehrstuhl für Öffentliches Recht, Europarecht und Völkerrecht tätig.