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Porträtfoto von Anne Bercio
Speaker

Anne Bercio

Deputy programme director, Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH

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Faire Wettbewerbsbedingungen für den internationalen Biomethanhandel schaffen

Der Handel mit Biomethan entwickelt sich zunehmend international. Er wird durch eine komplexe Registerlandschaft und unterschiedliche regulatorische Anforderungen geprägt. Drei Impulsvorträge geben einen Überblick über aktuelle Entwicklungen im grenzüberschreitenden Biomethanhandel, identifizieren zentrale Zielmärkte und analysieren Preisentwicklungen. Dabei werden das Zusammenspiel von Nachweisen, Marktregeln und Handelsstrukturen beleuchtet. Fragen wie diese stehen im Fokus:

  • Wie entwickeln sich relevante Absatzmärkte?

  • Welche Rolle nehmen die unterschiedlichen Register im internationalen Handel ein?

  • Wie beeinflussen Handelsstrukturen die Preisentwicklung?

In die anschließende Diskussion können auch Sie Ihre Erfahrungen einbringen! Seien Sie dabei!

10.11.2026 | 15:30 - 17:00 Forum Biogaspartner Jahreskonferenz

Biographie Anne Bercio

Anne Bercio ist Handelsexpertin mit den Schwerpunkten technische Handelshemmnisse, Zugang zum Binnenmarkt und EU-Erweiterungspolitik. Derzeit ist sie stellvertretende Programmleiterin eines von der deutschen Bundesregierung, der EU und Norwegen kofinanzierten Programms zur Handelsförderung in der Ukraine. Anne Bercio reist regelmäßig in die Ukraine, wo sie sich um konkrete Unterstützung für kleine und mittlere Unternehmen und die Angleichung der Rechtsvorschriften an die EU-Bestimmungen und -Standards kümmert. In den vergangenen vier Jahren war sie als Handelsreferentin bei der EU-Delegation in der Ukraine tätig, wo sie unter anderem daran arbeitete, den Weg für die Entwicklung des inländischen Marktes für erneuerbare Gase in der Ukraine, einschließlich Biomethan, zu ebnen.  

Im März 2025 wurde Anne Bercio von der Florence School of Regulation für den „Luce Legacy Women Award“ nominiert. Sie ist überzeugt, dass die Zukunft des EU-Handels zum Teil in sogenannten „Mini-Abkommen“ liegt, die durch gegenseitige Anerkennung und vollständige Einhaltung der EU-Standards Marktzugang gewähren.  

Zu den früheren Stationen ihrer Karriere gehörten Brüssel und der Westbalkan. In ihrer Freizeit engagiert sich Anne in der evangelischen Kirche in Berlin, wo sie ihr Wissen im Bauausschuss in die Praxis umsetzt.