dena-Chef Andreas Kuhlmann in der Frankfurter Rundschau

Mehr Klimaschutz als gedacht

Seit Freitag stehen die Sondierungsergebnisse von SPD und CDU fest. In einem Gespräch mit der Frankfurter Rundschau fordert dena-Chef Andreas Kuhlmann auf dessen Basis ein „Sofortprogramm“ für den Klimaschutz, um das deutsche CO2-Ziel für 2030 erreichen zu können.

Vorsitzender der dena-Geschäftsführung Andreas Kuhlmann

Kuhlmann bewertet das Sondierungsergebnis im Bereich Klimaschutz als „besser, als viele gedacht haben“. Es gelte nun, Union und SPD beim Wort zu nehmen, die in dem Papier für 2030 eine CO2-Minderung um 55 Prozent gegenüber dem Basisjahr 1990 und einen Ausbau der erneuerbaren Energien im Stromsektor auf 65 Prozent als Ziele ausgegeben haben. Erreicht sind bisher erst 27 Prozent CO2-Minderung und ein Ökostromanteil von rund einem Drittel.

„Ab jetzt muss der CO2-Ausstoß jedes Jahr doppelt so stark abgesenkt werden wie im Schnitt seit 1990.“ Wenn es zu Koalitionsverhandlungen für eine Groko 3 kommt, gebe es daher noch einiges zu tun, um die Klimaziele und eine integrierte Energiewende zu erreichen. „Hier gibt es noch viele Leerstellen.“

Zum vollständigen  Artikel in der Frankfurter Rundschau, erschienen am 14. Januar 2018.

Zum Interview mit Andreas Kuhlmann im Wortlaut.

Einen ausführlichen Beitrag von Andreas Kuhlmann zum Klimaziel 2020 finden Sie im ifo-Schnelldienst vom 09. Januar 2018.