Aktivitäten der dena / Energiepartnerschaften

Deutsch-Türkische Energiepartnerschaft

Die dena unterstützt die Türkei im Rahmen einer Energiepartnerschaft bei der Transformation des Energiesystems. Die länderübergreifende Zusammenarbeit dient dem Erreichen der globalen Energiewende.

Ausgangssituation

Bezeichnung: Deutsch-Türkische Energiepartnerschaft / Deutsch-Türkisches Energieforum

Auftraggeber: Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi)

Land: Türkei

Politischer Träger/Partnerministerien: Ministerium für Energie und natürliche Ressourcen der Türkei

Gründungsjahr: 2012

Ansprechpartner: Dr. Karsten Lindloff (lindloff(at)dena.de)

Aufgrund der stark wachsenden Wirtschaft ist der Energieverbrauch in der Türkei in den letzten Jahren stark gestiegen und wird nach aktuellen Prognosen auch noch weiter zunehmen. Das Land verfügt nur über geringe eigene fossile Energiequellen und ist bisher in hohem Maße auf Energieimporte angewiesen. Das Interesse der Türkei an erneuerbaren Energien und Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz daher groß. Durch die Türkei verlaufen Gaspipelines nach Westeuropa. Es bestehen potenziell auch eigene Erdgasvorkommen.

Ziele

Die Deutsch-Türkische Energiepartnerschaft dient der Intensivierung der Zusammenarbeit zwischen Deutschland und der Türkei. Die Zusammenarbeit besteht im Erfahrungsaustausch und in der Initiierung von konkreten Projekten. Auch die Förderung der Vernetzung von deutschen und türkischen Stakeholdern in den Bereichen Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft ist ein wichtiges Ziel.

Thematische Schwerpunkte

Die thematische Bandbreite der deutsch-türkischen Energiepartnerschaft ist weit. Schwerpunkte sind unter anderem der Ausbau erneuerbarer Energien und deren Integration in das Stromsystem. Speichertechnologien und damit verbunden grüner Wasserstoff sind ebenfalls zunehmend wichtige Themen. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Steigerung der Energieeffizienz sowie entsprechende Modelle zur Finanzierung. Aber auch die Regulierung der Strom- und Gasmärkte ist Teil der gemeinsamen Arbeit

Vorgehensweise

Die dena arbeitet seit Gründung des Deutsch-Türkischen Energieforums im Jahr 2012 für das BMWi mit zahlreichen Akteuren aus Politik und Wirtschaft beider Länder zusammen.

Die Schwerpunkte der Energiepartnerschaft werden jährlich durch die zuständigen Ministerien festgelegt. Neben einem intensiven Austausch in fünf thematisch unterteilten Arbeitsgruppen erfolgt eine Vertiefung der Arbeit im Rahmen von Workshops, Studien, Seminaren und Expertenreisen. Ziel ist meist, konkrete Pilotprojekte zu entwickeln und umzusetzen.

Wirkungen

Durch die Pilotprojekte und Veranstaltungen zu den energiepolitischen Themenfeldern wird die deutsch-türkische Zusammenarbeit auf politischer und wirtschaftlicher Ebene gestärkt. Ein wichtiger Meilenstein war die Beteiligung der dena an der Entwicklung des ersten Nationalen Energieeffizienz-Aktionsplans (NEEAP) der Türkei in den Jahren 2014/2015.

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