Aktivitäten der dena / Energiedialoge

Deutsch-Belarussischer Energiedialog

Die dena unterstützt Belarus im Rahmen eines Energiedialogs bei der Transformation des Energiesystems. Die länderübergreifende Zusammenarbeit dient dem Erreichen der globalen Energiewende.

Ausgangssituation

Bezeichnung: Deutsch-Belarussischer Energiedialog

Auftraggeber: Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi)

Land: Republik Belarus

Politischer Träger/Partnerministerien: Ministerium für Energie der Republik Belarus

Gründungsjahr: 2014

Ansprechpartner: Bärbel Warnig warnig@dena.de, Bastian Stenzel stenzel@dena.de

Die Republik Belarus gehört als Anrainerstaat der Europäischen Union zu den wichtigen Brückenstaaten in Bezug auf die Energieversorgung. Insbesondere die Ölpipeline Druzhba und die Gastrasse Yamal-Europa sind zentrale Versorgungskanäle für den Transport von Energieressourcen aus der Russischen Föderation.

Trotz der engen Anbindung an die Eurasische Wirtschaftsunion hat Belarus im Bereich der Energiepolitik mangels eigener Energieressourcen eine teils andere Interessenlage. So spielen die Versorgungssicherheit, aber auch soziale Aspekte in der Energiestrategie des Landes eine wichtige Rolle. Die Diversifizierung der Energieversorgung und die Steigerung der Energieeffizienz werden zunehmend wichtiger.

Ziel

Die Energiekooperation mit Belarus dient dem energiepolitischen Dialog im Sinne der Energiewende. Zukunftsweisende Entwicklungen sollen angestoßen und durch deutsches Know-how unterstützt werden.

Thematische Schwerpunkte

Im Mittelpunkt stehen bislang die Themen Energieeffizienz in Gebäuden und die Entwicklung hin zu einem integrierten Energiesystem.

Vorgehensweise

Die dena ist mit Unterstützung des BMWi bereits seit vielen Jahren in Belarus mit einzelnen Projekten aktiv. Der Dialog erhält seit Anfang des Jahres 2020 mit einer projektbezogenen Energiekooperation einen neuen Rahmen.

Es finden regelmäßige bilaterale Konsultationen in verschiedenen Formaten statt. Im zweijährigen Turnus wird der Deutsch-Belarussische Energietag als zentrales Forum für den politischen und fachlichen Austausch durchgeführt. Über diese Treffen hinaus begleiten gemeinsame Arbeitsgruppen konkrete Vorhaben.

Wirkungen

Insbesondere im Bereich der Effizienznormen im Bauwesen wurden Erfolge erzielt. Regulatorische Empfehlungen, die die bilaterale Kommission (Expertenrat) erarbeitet hat, wurden in die entsprechenden Novellen aufgenommen.

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Bild: shutterstock/Maxim Weise