Über die dena

Wir sind die Deutsche Energie-Agentur

Die dena ist das Kompetenzzentrum für Energieeffizienz, erneuerbare Energien und intelligente Energiesysteme. Als „Agentur für angewandte Energiewende“ tragen wir zum Erreichen der energie- und klimapolitischen Ziele der Bundesregierung bei.

Wir entwickeln Lösungen und setzen sie in die Praxis um, national und international. Dafür bringen wir Partner aus Politik und Wirtschaft zusammen, über alle Branchen hinweg – mit Begeisterung für eine der spannendsten Herausforderungen unserer Zeit.

Zahlen über uns

2000
Gründungsjahr
Im Herbst des Jahres 2000 wurde die dena gegründet
ca. 1500
Projekte
hat die dena seit ihrer Gründung für die Energiewende gestartet
97
Projekte aktuell
in der Umsetzung
280
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
davon 57 % Frauen

Auftrag & Ziele

Wir engagieren uns in den Verbrauchssektoren Gebäude, Strom und Verkehr genauso wie in Fragen der Energieerzeugung, Speicherung, Vernetzung und Digitalisierung. Wir realisieren Modellprojekte, beraten Politiker, Hersteller und Dienstleister, qualifizieren Multiplikatoren, informieren Verbraucher, bauen Netzwerke auf, fördern den internationalen Austausch und entwickeln Zukunftsszenarien.

Dabei setzen wir vor allem auf marktwirtschaftliche Instrumente und innovative Geschäftsmodelle. Und wir blicken auf das Energiesystem als Ganzes, weil es immer mehr darauf ankommt, die vielen verschiedenen Teile der Energiewelt miteinander zu verbinden. Die Gesellschafter der dena sind die Bundesrepublik Deutschland und die KfW Bankengruppe.

Mission Statement der dena

Die Geschäftsführung der dena

Andreas Kuhlmann, Vorsitzender der Geschäftsführung
Vorsitzender der Geschäftsführung

Andreas Kuhlmann

Seit Juli 2015 ist Andreas Kuhlmann Vorsitzender der dena-Geschäftsführung. Zuvor war der Diplom-Physiker unter anderem beim Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW), der Deutschen Botschaft in Stockholm sowie im Europaparlament, dem Deutschen Bundestag und im Bundesministerium für Arbeit und Soziales tätig.

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Kristina Haverkamp
Geschäftsführerin

Kristina Haverkamp

Kristina Haverkamp ist seit Oktober 2015 Geschäftsführerin der dena. Nach Positionen im Auswärtigen Amt sowie im Bundeswirtschafts- und -finanzministerium, leitete die Juristin unter anderem die Wirtschaftsabteilung der Ständigen Vertretung der Bundesrepublik Deutschland bei der EU.

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Die Bereiche der dena

Der Aufsichtsrat der dena

Kontrollgremium

Der Aufsichtsrat der dena

Zum dena-Aufsichtsrat gehören neben Vertreterinnen und Vertretern der Bundesministerien weitere Persönlichkeiten aus Wirtschaft und internationaler... Mehr lesen

Transparenz bei der dena

Mission und Vision Statement Integrität Reporting

22 Projekte

Unsere Projekte

EU-Studie zur transparenteren Preisauszeichnung von Kraftstoffen an Tankstellen

Hauptziel der Studie ist es, eine Methodik zu entwickeln, welche die Preistransparenz für den Verbraucher erhöht und somit etwaige Kostenvorteile alternativer Kraftstoffe herausstellt.

Überblick

  • Projektbeginn: Februar 2016
  • Projektlaufzeit: 12 Monate
  • Projektziel: Entwicklung einer Methodik, welche die Preistransparenz von Kraftstoffen für den Verbraucher erhöht und etwaige Kostenvorteile alternativer Kraftstoffe herausstellt
  • Auftraggeber: Europäische Kommission

Exportinitiative Energie

Seit 2002 bereitet die dena relevante Marktinformationen für die deutsche Erneuerbare-Energien-Branche auf und berät Unternehmen der Branche beim Export. Im Ausland wirbt sie für „Energy solutions – made in Germany“ und unterstützt deutsche Anbieter in der öffentlichkeitswirksamen Entwicklung von Leuchtturmprojekten.

Überblick

  • Projektbeginn: 2002
  • Zielsetzung: Stärkere internationale Nutzung von erneuerbaren Energien und Energieeffizienzmaßnahmen sowie Unterstützung deutscher Anbieter bei der Auslandsmarktbearbeitung
  • Bereitstellungen von attraktiven Präsentationsmöglichkeiten für deutsche Anbieter auf Auslandsmärkten sowie von Fachinformationen für deutsche Unternehmen bzw. ausländische Nutzergruppen und Multiplikatoren

GreenGasCert – Certification of Renewable Gas in Ireland

Mit dem Forschungsprojekt GreenGasCert legte Irland die Basis für einen nationalen Markt für grüne Gase. Ziel des Projektes ist es, ein Zertifizierungssystem für Biogas zu erarbeiten sowie die Herkunft und Eigenschaften von erneuerbaren Gasen zu erfassen. Die dena bringt ihre Erfahrungen aus dem Aufbau und Betrieb des deutschen Biogasregisters in die Projektarbeit ein.

Überblick

  • Projektziel: Für Irland Zertifizierungssystem für Biogas und ein System zur Erfassung der Herkunft und Eigenschaften von erneuerbaren Gasen zu entwickeln.
  • Partner: Deutsches Biomasseforschungszentrum (DBFZ), Centre for Marine and Renewable Energy (MaREI), Renweable Gasforum Ireland (RGFI), Gas Networks Ireland (GNI),
  • Auftraggeber: International Energy Research Centre (IERC)
  • Dauer des Projekts: 1 Jahr
  • Start des Projekts: 2017

GreenGasGrids – Grünes Gas für Europa

Die dena leitete ein internationales Konsortium mit 11 Ländern, das zum Ziel hatte, die Einspeisung von Biogas in das Erdgasnetz zu unterstützen. Das Projekt wurde von der EU-Kommission gefördert.

Überblick

  • Finanzierung: Förderung durch Intelligent Energy for Europe (IEE)
  • Laufzeit: 2011 – 2014
  • Konsortium: 13 internationale Energieagenturen und Verbände aus Europa unter Leitung der dena
  • Ziel: Produktion und Verwendung von Biomethan in Europa erhöhen und Handelshemmnisse abbauen

Mitarbeit im European Energy Network EnR

Im europäischen Netzwerk der nationalen Energieagenturen EnR (European Energy Network) ist die dena als deutsches Mitglied vertreten und trägt Erfahrungen und Expertise aus Deutschland bei.

Überblick

  • 2016 hatte die dena die EnR-Präsidentschaft inne.
  • Netzwerk von 24 internationalen Energieagenturen (Stand 2018)
  • Das EnR Bündnis wurde 1992 gegründet.


Renewable-Energy-Solutions-Programm

Im Rahmen des RES-Programms haben deutsche Unternehmen die Gelegenheit, in attraktiven Zielmärkten Erneuerbare-Energien-Anlagen an repräsentativen Institutionen werbewirksam zu installieren.

Überblick

  • Über 90 Projekte bisher in 60 Ländern erfolgreich umgesetzt.
  • Bewerbungen jährlich immer im ersten Quartal möglich, der genaue Zeitraum wird jeweils öffentlich bekannt gegeben.
  • Für Maßnahmen der Öffentlichkeitsarbeit und Informationsvermittlung kann das Unternehmen bis zu 65.000 Euro erhalten.
  • Das RES-Programm ist für alle Technologien (Photovoltaik, Solarthermie, solare Kühlung, Bioenergie, Geothermie, Wind- oder Wasserkraft sowie Hybrid-Anlagen) offen.
  • Die Kombination von Erneuerbare-Energien-Technologie mit Speicherlösungen oder Energieeffizienzmaßnahmen sowie Anwendungen der Brennstoffzellen-Technologie sind willkommen.

Scandria®2Act

Im Rahmen des Projekts Scandria®2Act unterstützt die dena gemeinsam mit europäischen Partnern energieeffizienten Verkehr und die Entwicklung alternativer Kraftstoffe in Europa.

Überblick

  • Projektbeginn: 2016
  • Partner: 19 Partner aus Deutschland, Dänemark, Norwegen, Schweden, Finnland
  • Von der EU Kommission als Flaggschiffprojekt der Ostseestrategie im Bereich Verkehr anerkannt
  • Förderung: Baltic Sea Region INTERREG V B-Programm


Status and perspectives for renewable energy development in the UNECE region

Die dena-Studie ‚Status and perspectives for renewable energy development in the UNECE region‘ liefert eine Analyse der Erneuerbare-Energien-Märkte in der UNECE-Region mit praxisnahen Handlungsempfehlungen zur Implementierung von Politikansätzen für eine erfolgreiche Förderung erneuerbarer Energieträger.

Überblick

  • Projektbeginn: 2017
  • Projektziel: Analyse der Märkte für erneuerbare Energien in der UNECE-Region und Entwicklung von Handlungsempfehlungen zur Implementierung von Energiewendepolitiken.
  • Projektpartner: United Nations Economic Commission for Europe (UNECE)

Systemtransformation Ukraine

Die dena verfolgt das Ziel, Möglichkeiten zur Integration erneuerbarer Energien in das Stromsystem der Ukraine aufzuzeigen. Dabei werden die Erfahrungen und Erkenntnisse aus der Energiewende in Deutschland dem ukrainischen Partner nutzbar gemacht, um eine Transformation des ukrainischen Energiesystems schneller zu ermöglichen.

Überblick

  • Projektlaufzeit: 2019-2020
  • Projektziel: Optimierte Integration erneuerbarer Energien in der Ukraine.
  • Projektpartner: Ukrenergo National Power Company

Thermal Energy Resource Modeling and Optimization System THERMOS

THERMOS liefert neue Methoden und Instrumente, um die Wärmeversorgung schneller, effizienter und wirtschaftlicher zu gestalten.

Überblick

  • Projektziel: Entwicklung emissionsarmer Wärme- und Kältenetze vorantreiben
  • Teilnehmer: 15 europäische Partner aus acht Ländern
  • Laufzeit: Oktober 2016 bis September 2019