Projekt

Ukraine: Kommunale Wärmewende

Die ukrainischen Städte stehen vor einer kommunalen Wärmewende, die durch den Austausch mit deutschen Experten und Unternehmen nachhaltiger und effizienter gestaltet werden kann. Im Rahmen des Projektes „Ukraine: Kommunale Wärmewende“ wurde dieser Transformationsprozess durch die Entwicklung neuer Strategien und Policy-Empfehlungen unterstützt. Einen weiteren Schwerpunkt bildeten die nachhaltige Stadtentwicklung und Etablierung einer strukturierten Kooperati-on mit den Städten: Zu diesem Zweck ist das Energie- und Klimamanagementsystem der dena (EKM) in zwei ukrainischen Kommunen implementiert worden.

Das war die Herausforderung:

In der Ukraine vollzieht sich ein langjähriger Prozess der politischen und wirtschaftlichen Transformation, der auch die Bereiche Energieversorgung, Energieeffizienz und Stadtentwicklung umfasst. Vor einer besonderen Herausforderung steht der kommunale Wärmebereich: seit den 90er-Jahren hat sich hier kaum etwas verändert. Veraltete Produktionsanlagen und Leitungen, enorme Netzverluste und generelle Instabilität des Netzes, Energieverluste in Gebäuden und geringe kommunale Stadtplanung führen zu einer niedrigen Energieeffizienz.

Das haben wir getan:

Im Fokus des dena-Projektes stand die Verbesserung und Modernisierung der kommunalen Wärmeversorgung. Dabei wurde ein vielfältiger Beitrag im Rahmen der Arbeit auf mehreren Ebenen geleistet: Es ging sowohl um die Stärkung nachhaltiger Stadtentwicklung als auch um den Übergang zu einer kommunalen Wärmewende.

Das bringt das Ganze:

Die Ergebnisse des Projekts wurden in Form eines umfassenden Handbuchs auf Ukrainisch veröffentlicht. Das Handbuch „Kommunale Wärmewende in der Ukraine“ ist aus der Arbeit in den beiden Beispielkommunen in der Ukraine entstanden und besteht aus drei Teilen:

Im Teil A werden die übergeordneten Erkenntnisse und Empfehlungen für die kommunalen und politischen Akteure auf der nationaler Ebenen dargestellt und gezeigt, welche Bausteine es für eine erfolgreiche kommunale Wärmewende braucht.

Im Teil B werden Instrumente und konkrete Maßnahmen in den Handlungsfeldern ‚Zentrale Wärmeversorgung‘ und ‚Kommunale Gebäude‘ aufgeführt.

Im Teil C werden die in Teil B vorgestellten Maßnahmen sowie deren Umsetzung allgemein und in den betrachteten Städten mit Blick auf die Transformation des kommunalen Sektors in der Ukraine und in Deutschland ausgewertet.

Im Fokus der Projektarbeit stand auch die Einführung des dena- Energie- und Klimaschutzmanagementsystems (EKM) in ukrainischen Städten Perejaslaw und Balaklija. Die Vorteile des Systems und Empfehlungen für die Ukraine und Ergebnisse der Zusammenarbeit mit Perejaslaw und Balaklija wurden in Factsheet „dena-EKM in der Ukraine“   vorgestellt.

Quelle Headerbild: shutterstock.com/Oleksiy Mark

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