Heizungsoptimierung in Gebäuden

Referenzen zeigen – Daten analysieren – Wissen verbreitern: Unter diesem Motto steht das ReDaWi-Projekt. Das vom Bundesministerium für Energie und Klimaschutz (BMWK) geförderte Projekt zielt darauf ab, Effizienzpotenziale durch Heizungsanlagenoptimierung in der Wohnungswirtschaft zu heben.

Das ist die Herausforderung:

Im Bereich der Gebäude zeigt sich ein erheblicher Nachholbedarf bei der Steigerung der Energieeffizienz durch Digitalisierung. So ermöglichen digitale Ansätze zwar im Bereich der Optimierung von vorhandener Anlagentechnik erhebliche Einsparungen. Diesen Potenzialen stehen jedoch zahlreiche Hemmnisse gegenüber: So fehlt es an aussagekräftigen Referenzen, insbesondere zu positiven Effekten der Anlagenoptimierung. Zudem fehlt Know-how auf Seiten der Anbieter, um die Potenziale auszuschöpfen. Schließlich mangelt es auch an spezifischen Benchmarks bei der Optimierung von Heizungsanlagen in der Gebäudekulisse der Wohnungswirtschaft. Ziel des Projekts ist es, diesen Hemmnissen entgegenzuwirken.

Unsere Lösung:

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) und die Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena) haben daher das Projekt „Anlagenoptimierung im Mehrgeschosswohnungsbau: ReDaWi: Referenzen zeigen – Daten analysieren – Wissen verbreitern“ gestartet. Darin befasst sich die dena über einen Zeitraum von ca. zwei Jahren mit der Auswertung vorhandener und der Initiierung neuer Referenzprojekte. Außerdem konzipiert und errichtet sie eine Daten-Plattform zur Anlagenoptimierung. Unter Einbeziehung von Fachakteuren steht ebenfalls die Entwicklung eines praxisnahen Weiterbildungskonzepts und dessen praktische Erprobung im Fachgebiet der Anlagenoptimierung im Fokus. Das Projekt ist Ende 2021 gestartet und läuft bis Ende 2023.

Der Effekt:

Im Laufe des Projekts werden die drei großen Herausforderungen angegangen. „Referenzen zeigen“ durch eine fundierte Analyse bisher umgesetzter und neuer Projekte zur Anlagenoptimierung in Mehrgeschosswohngebäuden. Die Analyse konzentriert sich auf die dabei erzielbaren Energie- und CO2-Einsparungen sowie weitere positive Effekte (Sekundärnutzen). Erfolgreiche Maßnahmen der Heizungsoptimierung werden identifiziert und in einer Best-Practice-Übersicht veröffentlicht. „Daten analysieren“ mithilfe der Konzeption, Entwicklung und Weiterentwicklung einer herstellerneutralen Daten-Plattform für Anlagenoptimierung. „Wissen verbreitern“ durch die Entwicklung eines praxisnahen Weiterbildungskonzepts für Fachakteure in Installation, Betrieb und Wartung von Heizungsanlagen, um das Know-how auf Anbieterseite zu stärken.

Unsere Expertin

Bild: shutterstock.com/Minerva Studio

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