Energiepolitische Beratung des BMWi

Die dena berät das Bundeswirtschafts- und Energieministerium seit 2016 als Rahmenvertragspartner in energiepolitischen Fragestellungen. Sie realisiert die Beratung als Hauptauftragnehmer gemeinsam mit 14 Partnern aus Wirtschaft und Wissenschaft.

Der Rahmenvertrag mit dem BMWi

„Die unterschiedlichen Blickwinkel von Experten und Anwendern zu praxistauglichen Instrumenten für die Energiepolitik zusammenzuführen, ist die spannendste Herausforderung dieses Beratungsauftrags“

Andreas Kuhlmann, Vorsitzender der dena-Geschäftsführung

Der BMWi-Rahmenvertrag umfasst die Unterstützung zu ökonomischen, technischen und rechtlichen Fragestellungen, unter anderem in den Themenbereichen Energieeffizienz, erneuerbare Energien zur Wärme- und Kälteerzeugung und Abwärme. Daneben bringen die Rahmenvertragspartner Expertise bei der Entwicklung und Optimierung von Förderinstrumenten und Beratungsprogrammen sowie bei ordnungsrechtlichen Fragen und der europäischen und internationalen Energiepolitik ein.

Die Beratung liefert dem BMWi kurzfristig Expertise u.a. zur Weiterentwicklung von energiepolitischen Instrumenten. Die Leistungen reichen von Recherchen und Datenerhebungen über Monitoring und fachliche Begleitung bis zur Ausarbeitung von Gutachten und Studien. Für die Bearbeitung der Aufträge wird nach den jeweiligen Anforderungen des BMWi ein geeignetes Expertenteam zusammengestellt. Die dena steuert die Einbindung des breiten und erfahrenen Partnerkreises. Als Hauptauftragnehmer stellt sie sicher, dass eine große Anzahl ausgewiesener Fachexperten für die Beratungsleistungen zur Verfügung steht. Den Partnerkreis bilden folgende Unternehmen, Institute und Forschungseinrichtungen: adelphi, BBH, Best Friend, ecofys, ewi ER&S, Fraunhofer ISI, Frontier, GRS, ifeu, Öko-Institut, Prognos, PwC, SUER, Universität Stuttgart (EEP & IER). Bei spezifischem Bedarf können weitere Spezialistinnen und Spezialisten eingebunden werden. Im Mai 2018 hat das BMWi den Rahmenvertrag um ein Jahr verlängert.

Die Themenbereiche im Überblick

Die Zusammenarbeit mit dem BMWi umfasst die ökonomische, technische und rechtliche Beratung innerhalb folgender Themenbereiche: Energieeffizienz, erneuerbare Energien in der Wärme- und Kälteerzeugung, Abwärme, Atomenergiewirtschaft, Förderinstrumente, Beratungsprogramme, Ordnungsrecht, europäische Energiepolitik, internationale Energiepolitik.

Zentrale bisher bearbeitete Aufträge und Ergebnisse im Überblick

Konzept Weiterentwicklung des Instrumentenmix der Energieeffizienzpolitik zur Umsetzung der Energiekonzeptziele („NAPE 2.0“)

Ziel des Auftrags war es, den bestehenden Energieeffizienz-Instrumentenmix der Bundesregierung um kosteneffiziente Maßnahmen zur Schließung der sogenannten Energieeffizienz-Lücke zu ergänzen. Mögliche Instrumente für eine effektive Energieeffizienzpolitik wurden im Beraterkreis gesammelt und bewertet. Eine Auswahl geeigneter und effektiver Instrumente zur Erreichung der Energiekonzeptziele wurde detaillierter ausgearbeitet, in ihren möglichen Wirkungen abgeschätzt und einer rechtlichen Überprüfung unterzogen.

Studie: vertraulich

Beteiligte Partner: Ecofys (federführend), adelphi, BBH, dena, Fraunhofer ISI, Frontier, ifeu, Prognos, PwC

Studie Marktverfügbare Innovationen mit hoher Relevanz für die Energieeffizienz in der Industrie

Ziel der Studie war es, marktverfügbare, aber noch nicht breit genutzte Innovationen mit überdurchschnittlich hohem Energieeffizienzpotenzial in der Industrie zu identifizieren. Dazu wurde das Potenzial von 12 ausgewählten Technologien analysiert und bewertet. Im Zuge der Arbeiten wurden für die vorausgewählten Innovationen, wie z. B. magnetische Kühlung, intelligente Antriebslösungen und Wasser als Kältemittel, Hemmnisse identifiziert, die ihre Verbreitung behindern. Darauf aufbauend wurden Handlungsempfehlungen und konzeptionelle Ansätze für eine beschleunigte Marktdurchdringung entwickelt, z. B. durch Förderstrategien.

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Beteiligte Partner: Ecofys (federführend), adelphi, dena, Fraunhofer ISI, Prognos, Uni Stuttgart

Konzept Stakeholderprozess im Rahmen der Kommunikations- und Aktivierungskampagne Energieeffizienz

Im Rahmen dieses Auftrags wurde ein Konzept entwickelt, um Stakeholder systematisch für die Energieeffizienz-Kampagne des BMWi zu aktivieren. Ziel des Stakeholderprozesses ist es, gemeinsam mit zentralen Stakeholdern, Privathaushalte, Unternehmen und Kommunen zu energieeffizientem Handeln zu motivieren, das Bewusstsein für das Thema Energieeffizienz zu fördern und die Inanspruchnahme der Energieeffizienz-Förderprogramme des BMWi zu steigern. Im Konzept wurden relevante Zielgruppen identifiziert sowie Grundprinzipien und Handlungsempfehlungen für einen effektiven Stakeholderprozess entwickelt.

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Beteiligte Partner: dena (federführend), adelphi, Best Friend

Studie Evaluation der Auswirkungen von Energiemanagementsystemen

Im Rahmen dieser Studie wurden u. a. durch eine breite Unternehmensbefragung die Auswirkungen von Energiemanagementsystemen (EnMS) auf Energieeffizienz und Energieverbrauchssenkung in Unternehmen untersucht. Ziel war es, insbesondere längerfristige Effekte des Einsatzes von EnMS nach ISO 50001 und alternativem System nach SpaEfV in der Unternehmenspraxis zu ermitteln. Darüber hinaus wurden Hemmnisse, die einer Verbreitung des Instruments EnMS entgegenstehen, analysiert. Weiterhin wurde ein Tool zur Abschätzung der zukünftigen Effekte von EnMS in Deutschland bei unterschiedlichen Marktdurchdringungen entwickelt und bereitgestellt.

Studie: nicht veröffentlicht

Beteiligte Partner: dena (federführend), adelphi, EEP, Forsa, Fraunhofer ISI, IER, Öko-Institut, PwC

Studie Umsetzung Modellvorhaben erneuerbare Energien in hocheffizienten und saisonalspeichergestützten Niedertemperaturwärmenetzen

Die Studie untersuchte die Voraussetzungen für die Entwicklung eines konkreten Förderprogramms für hocheffiziente und saisonalspeichergestützte Niedertemperaturwärmenetze („Wärmenetze 4.0“). Die Untersuchung baute auf den Ergebnissen der Forschungsförderung des 6. Energieforschungsprogramms auf. Für die Bewertung wurden Beispielnetze analysiert, Experten befragt und Fachworkshops durchgeführt. Flankiert von Wirtschaftlichkeits- und Potenzialüberlegungen sowie einer Auswertung bestehender Förderprogramme, wurden Empfehlungen für Rahmenbedingungen, technische Mindestanforderungen und die Detailausgestaltung eines Förderprogramms „Wärmenetzsysteme 4.0“ entwickelt.

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Beteiligte Partner: ifeu (federführend), adelphi, AEE, dena, ecofys, PwC

Studie Verbesserung der kostenseitigen Wettbewerbsbedingungen für einen effizienten Einsatz von Strom aus erneuerbaren Energien

Die Studie untersuchte die kostenseitigen Wettbewerbsbedingungen für den effizienten Einsatz von Strom aus erneuerbaren Energien in den Bereichen Wärme, Kälte und Verkehr (Sektorkopplung). Ziel der Analyse war es, Handlungsvorschläge für die Verbesserung der Wettbewerbsbedingungen zu entwickeln. Dabei wurden u. a. die Kosten- und Preisbestandteile der Energieträger sowie der Sektorkopplungstechnologien über die Zeit dargestellt und analysiert. Darauf aufbauend wurden vier Vorschläge für Instrumente, u. a. in den Handlungsfeldern Steuer- und Abgabenanpassung sowie Investitionszuschüsse, ausgearbeitet und bewertet.

Studie: vertraulich

Beteiligte Partner: dena (federführend), Ecofys, ewi, Frontier, IER, PwC

Komparative Analyse von Solarthermie- bzw. Photovoltaikanlagen

beim Einsatz in den Anwendungsgebieten Raumwärme und Warmwasserbereitstellung für Neubau- und Bestandsgebäude unter technischen und ökonomischen Gesichtspunkten
 
Das primäre Ziel dieser Studie war es, verschiedene marktrelevante und gebäudeintegrierte Solarthermie- und Photovoltaiksysteme technisch, ökonomisch und systemisch zu vergleichen. Die Vor- und Nachteile für den einzelnen und das Energiesystem insgesamt wurden dabei anhand von zehn ausgewählten Anlagenkonfigurationen für Solarthermie- bzw. Photovoltaikanlagen erörtert. Die Anlagenkonfigurationen bilden dabei realistische Lösungen für Neubauten und Bestandsgebäude in Ein- und Mehrfamilienhäusern ab.

Die ausgewählten Systeme wurden auf verschiedene Teilaspekte wie bspw. solare Deckungsgrade des Wärmebedarfs, Primärenergiebedarf, CO2-Emissionen, Wärmegestehungskosten und Kapitalwerte hin verglichen. Diese umfassende Bewertung soll dem Auftraggeber ermöglichen, eine neutrale Einschätzung der Anlagenkonfigurationen vornehmen zu können.

Studie: nicht veröffentlicht

Beteiligte Partner: Ecofys (federführend), dena

Studie zur Vorbereitung der Novellierung der Pkw-EnVKV anlässlich der Umstellung des Fahrzyklus von NEFZ auf WLTP

Infolge der Umstellung des Abgasprüfverfahrens für Fahrzeuge auf realitätsnähere Messungen (WLTP - World Harmonised Light Vehicles Test Procedure) ist die aktuell in Deutschland gültige Energieverbrauchskennzeichnung für Pkw und leichte Nutzfahrzeuge zu überarbeiten. Die Studie untersuchte, welche rechtlichen Folgen sich für Gesetzgeber sowie für Hersteller, Händler und Werbewirtschaft ergeben, welche Anpassungen sich für die Verbraucherinformationen der Pkw-Energieverbrauchskennzeichnungsverordnung (EnVKV) (Pkw-Label, Aushang, Leitfaden, Werbung) ergeben und welche Auswirkungen eine Aktualisierung und/oder Änderung des Bezugssystems der Pkw-EnVKV für die Klasseneinteilung des Pkw-Labels haben könnte.

Studie herunterladen

Beteiligte Partner: dena (federführend), EEP, ifeu, Fraunhofer ISI, PwC

Parameteruntersuchung zur Pkw-EnVKV

Um die EU-Verordnung 2017/1151 (Einführung des weltweit harmonisierten Prüfverfahrens für leichte Nutzfahrzeuge/WLTP) umzusetzen, muss die nationale Pkw-Energieverbrauchskennzeichnungsverordnung (Pkw-EnVKV) novelliert werden. Als Ergänzung zum Projekt „Studie zur Vorbereitung der Novellierung der Pkw-EnVKV anlässlich der Umstellung des Fahrzyklus von NEFZ auf WLTP“ wurden Varianten zur Bestimmung der Effizienzklassen der Fahrzeuge berechnet. Außerdem wurden Vorschläge für eine neue Gewichtung des Bezugsparameters „Masse“ unter Berücksichtigung der aktuellen Marktentwicklung entwickelt.

Studie: nicht veröffentlicht

Beteiligte Partner: Fraunhofer ISI (federführend), ifeu, dena

Fachliche Begleitung: Runder Tisch Erdgasmobilität

Durch Erdgasantriebe lassen sich relativ kurzfristig CO2-Minderungspotenziale im Verkehr erschließen. Der „Runde Tisch Erdgasmobilität“ (RTEM) des BMWi ist ein zentrales Gremium, um Maßnahmen zu erarbeiten, die helfen, das Ziel von vier Prozent Erdgas am gesamten Kraftstoffmarkt des Straßenverkehrs bis 2020 zu erreichen. Die dena fungierte als befristete Geschäftsstelle zum „Runden Tisch Erdgasmobilität“ und begleitete 15 Fachveranstaltungen bis April 2017. Die Ergebnisse des Dialogs sind in ein Maßnahmenpapier und drei Factsheets zum Thema Erdgasmobilität eingeflossen.

Papiere und Factsheets: nicht veröffentlicht

Beteiligter Partner: dena

Studie Gesamtwirtschaftlichen Einordnung der Energieeffizienzstrategie Gebäude

Ziel dieser Studie war eine gesamtwirtschaftliche Einordnung der Energieeffizienzstrategie Gebäude (ESG) durch die Analyse der beiden Zielszenarien, die im Rahmen der Begleitforschung zur Energiewende im Jahr 2016 durch Prognos, IWU und ifeu erstellt wurden. Beide Zielszenarien kombinieren die Umsetzung von Energieeffizienzmaßnahmen und den Einsatz erneuerbarer Energien. Das Zielszenario EnEff setzt dabei verstärkt auf Energieeffizienz (insbesondere die energetische Sanierung der Gebäudehülle), während das EE-Wärme-Szenario auf den Einsatz erneuerbarer Energien zur Wärmebereitstellung (Dekarbonisierung) setzt. Im Rahmen dieser Studie wurden die Wirkungen der Zielszenarien auf andere Bereiche des Energiesystems sowie auf die Gesamtwirtschaft analysiert. Die Studie bewertete den Handlungsbedarf im Bereich der Erzeugungs- und Verteilungsinfrastrukturen für Strom, Erdgas und Fernwärme und schätzte notwendige Investitionen ab. Das Ergebnis der Studie zeigt, dass es aus volkswirtschaftlicher Sicht sinnvoll ist, sich auf den Pfad des Energieeffizienz-Szenarios zu konzentrieren.

Studie herunterladen

Beteiligte Partner: Prognos (federführend), dena, ecofys, PwC

Studie Rolle der Digitalisierung im Gebäudebereich

Die Studie untersuchte die Rolle der Digitalisierung für die Steigerung der Energieeffizienz und die verstärkte Nutzung erneuerbarer Energien im Gebäudebereich. Für Ein- und Zweifamilienhäuser, Geschosswohnungsbau sowie Nichtwohngebäude wurden Anwendungsfelder definiert und hinsichtlich ihrer Potenziale, Hemmnisse, Türöffner und Stakeholder bewertet. Auf dieser Basis wurden Handlungsempfehlungen zu Datenschutz und Datensicherheit, Smart Meter-Rollout sowie Aus-, Fort- und Weiterbildung entwickelt.

Studie: vertraulich

Beteiligte Partner: dena (federführend), adelphi, BHH, Ecofys, Fraunhofer ISI, PwC

Pilotprojekt zur Einführung des individuellen Sanierungsfahrplans

Ziel des Pilotprojektes war es, die Einführung des individuellen Sanierungsfahrplans in die Beratungspraxis zu unterstützen und Erkenntnisse hinsichtlich einer Optimierung zu gewinnen, um die Gebäudeenergieberatung sowohl für die Energieberaterinnen und -berater als auch die Bauherren und Investoren attraktiver, transparenter und nachvollziehbarer zu gestalten.

Bundesweit wurden Akteure aufgefordert, sich mit Projektvorschlägen am Pilotprojekt zu beteiligen. Für die ausgewählten Projekte wurden die Gebäudeenergieberatungen in unterschiedlichen Regionen Deutschlands begleitet und hinsichtlich der Anwendbarkeit, der Aussagekraft und der Verständlichkeit geprüft und evaluiert. Aus den Ergebnissen des Bearbeitungsprozesses und den erstellten individuellen Sanierungsfahrplänen konnten wichtige Erkenntnisse für die Weiterentwicklung des Instruments gewonnen werden.

Ergebnisdokument: nicht veröffentlicht

Beteiligte Partner: dena (federführend), ifeu

Kurzgutachten zur Weiterentwicklung der Wirtschaftlichkeitsuntersuchung und der energetischen Anforderungen an Neubauten

Das Kurzgutachten überprüfte die energetischen Anforderungen an neue Wohn- und Nichtwohngebäude im Hinblick auf die Umsetzung der Vorgaben der EU-Gebäuderichtlinie (Vorgabe sogenannter Niedrigstenergiegebäude). Das Gutachten berücksichtigte für verschiedene Referenzgebäudetypen (neu: Shopping-Mall) u. a. den Grundsatz der Wirtschaftlichkeit, die Entwicklung der Baukosten und die Energie- und Klimaschutzziele der Bundesregierung. Außerdem wurden Flexibilisierungsoptionen im Hinblick auf das Gebäudeenergiegesetz (GEG) einbezogen, wie z. B. die bereits im GEG vorgesehene PV-Bonusregelung mit und ohne elektrischen Speicher. Ergänzend wurden im Gutachten auch neue Flexibilisierungsoptionen geprüft, u. a. saisonale Wärmespeicherung, Quartiersbetrachtung, Sektorkopplung sowie Smart Home- und Smart Building-Systeme.

Studie: nicht veröffentlicht

Beteiligte Partner: Ingenieurbüro Hauser (federführend) sowie ITG Dresden, Fraunhofer IBP, IB Schiller, Ecofys, dena

Kurzgutachten zur Weiterentwicklung des Anforderungssystems für Gebäude im Energieeinsparrecht

Mit dem Kurzgutachten wurde die Ergänzung oder Umstellung des Anforderungssystems für Gebäude und der entsprechenden Kennwerte (beispielsweise auf CO2, Endenergie QE oder die Nutzenergieabgabe des Erzeugers Qoutg) im Energieeinsparrecht untersucht. Hierfür wurden verschiedene Anforderungssysteme an Gebäude bewertet und die qualitativen Vor- und Nachteile einer Umstellung sowie die quantitativen Auswirkungen ermittelt. Geprüft wurden auch die Beibehaltung sowie der Verzicht des sogenannten Referenzgebäudeverfahrens. Zudem wurde eine vereinfachte Parallelanforderung zum bestehenden Referenzgebäudeverfahren untersucht.

Studie: nicht veröffentlicht

Beteiligte Partner: Ecofys (federführend), Öko-Institut, Prognos, dena

Gutachten zur Vorbereitung einer gesetzlichen Regelung von Primärenergiefaktoren bzw. Treibhausgas-Faktoren

Das Gutachten überprüfte die unterschiedlichen Regelungen und Quellen zu den Primärenergie- und Treibhausgas-Faktoren für Energieträger (EnEV, DIN, AFGW, Auslegungen der PG EnEV) für eine künftige gesetzliche Regelung. Die Prüfung umfasste eine Quantifizierung des Einflusses von geänderten Primärenergiefaktoren sowie einer Umstellung auf Treibhausgas-Faktoren. Es untersuchte außerdem das bestehende energetische Anforderungsniveau für Gebäude in Bezug auf Wirtschaftlichkeit und optimale Kostenverteilung. Im Gutachten wurden Empfehlungen für Primärenergie- und Treibhausgas-Faktoren sowie für eine Umstellung auf Treibhausgas-Faktoren entwickelt.

Studie: nicht veröffentlicht

Beteiligte Partner: ifeu (federführend), Ecofys, Prognos, dena

Fachliche Begleitung: Global Alliance for Buildings and Construction

Ziel der fachlichen Begleitung der Global Alliance for Buildings and Construction (GABC) war die Weiterentwicklung einer internationalen Roadmap, um den Aufbau nationaler Strategien und Politikansätze für Energieeffizienzmaßnahmen im Gebäudebereich zu unterstützen. Dazu wurden eine Übersicht über bestehende internationale Finanzierungsmöglichkeiten für Energieeffizienzmaßnahmen erarbeitet und weitere Handlungsfelder für den Gebäudebereich ermittelt. Dazu diente unter anderem ein internationaler Workshop der GABC-Mitglieder. Zu den Ergebnissen im Rahmen der fachlichen Begleitung zählte auch ein „Implementation Guidebook“.

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Beteiligte Partner: dena (federführend), adelphi, Ecofys

Studie zur steuerlichen Förderung bei energetischen Sanierungsmaßnahmen und beim Einsatz erneuerbarer Energien im Gebäudebereich

Aufgabe der Studie war die Untersuchung der praktischen Ausgestaltungsmöglichkeiten und Effekte einer steuerlichen Förderung der energetischen Gebäudesanierung. Zunächst wurden die potenziellen Auswirkungen des Vorschlags zur steuerlichen Förderung aus der 18. Legislaturperiode analysiert. Anschließend wurden verschiedene Varianten der steuerlichen Absetzbarkeit erarbeitet, z. B. verschiedene Abschreibungsmodelle oder die Kumulation mit sowie der Ersatz der bestehenden KfW-/Bafa-Förderung. Als Alternative zur steuerlichen Förderung wurde eine Investitionszulage analysiert.

Studie: nicht veröffentlicht

Beteiligte Partner: PwC (federführend), Frontier, Öko-Institut, dena

Studie zu einer möglichen Delta-Förderung in der energetischen Gebäudesanierung

In der Kurzstudie wurde eine Förderung im Gebäudebereich für Energieeffizienzmaßnahmen sowie Wärme- und Kälteerzeugung aus erneuerbaren Energien untersucht, bei der die tatsächlichen Energieeffizienzfortschritte bzw. Energieeinsparungen („Delta“) honoriert werden. Dabei wurden die Merkmale einer Delta-Förderung charakterisiert sowie Anwendungsbeispiele analysiert. Anschließend wurden Aspekte für die Umsetzung herausgearbeitet, wie z. B. die Einsparhöhe beeinflussende Faktoren, Kosten der Ermittlung von Einsparungen, der geltende Rechtsrahmen sowie Auswirkungen auf Akzeptanz und Nachfrage.

Studie: nicht veröffentlicht

Beteiligte Partner: dena (federführend), BBH, Ecofys, PwC

Monitoring: Förderprogramm Abwärme

Ziel des Monitorings war es, bereits nach dem ersten Jahr der Laufzeit des KfW-Förderprogramms zur energieeffizienten Abwärmenutzung in der Industrie eine Empfehlung für die weitere Ausgestaltung und den Anpassungsbedarf der Förderrichtlinie zu erarbeiten. Dazu wurden stichprobenartig Qualität, Plausibilität, Berechnungen und Annahmen von 50 Abwärmekonzepten aus Förderanträgen geprüft. Teil des Monitorings war eine Rückkopplung mit der KfW zu den eingegangenen Anträgen. Dadurch sollten Probleme bei der Antragstellung aufgedeckt werden, um bei Bedarf eine kurzfristige Anpassung der Richtlinie anzustoßen. Die vorläufige Beurteilung des Monitorings zeigte, dass mit dem Förderprogramm bis 2020 die anvisierten Einsparungen von 1 Million Tonnen CO2-Äquivalent erreicht werden können.

Studie: nicht veröffentlicht

Beteiligte Partner: dena (federführend), adelphi, Fraunhofer ISI, IER

Studie Kumulierung von EEG und Marktanreizprogramm erneuerbare Energien

Im Rahmen dieser Studie wurde die Kumulierung von möglichen Förderungen aus dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) und dem Marktanreizprogramm zur Förderung der Nutzung erneuerbarer Energien (MAP) untersucht. Ziel war es, eine Überförderung auszuschließen. Dabei wurden folgende Fallgruppen betrachtet: Tiefengeothermieanlagen zur kombinierten Strom- und Wärmeerzeugung, Biomasseanlagen zur kombinierten Strom- und Wärmeerzeugung, Biogasleitungen für nicht zu Biomethan aufbereitetes Biogas, das einer KWK-Nutzung zugeführt wird, und photovoltaisch-thermische Kollektoren (nur in Kombination mit Wärmepumpen förderfähig). Als Ergebnis entstand ein sechs Schritte umfassendes Prüfverfahren zur Bewertung der nach MAP und EEG geförderten Fälle, welches nun in der Prüfung von Förderanträgen eingesetzt werden kann. Diese Prüfschritte sollen verhindern, dass eine Überförderung stattfindet.

Studie: nicht veröffentlicht

Beteiligte Partner: Prognos (federführend), BBH, dena, Fraunhofer IWES, IE Leipzig, PwC

Studie zur besseren Adressatenorientierung von Förderprogrammen unter Berücksichtigung verhaltensökonomischer Ansätze

Um die Energieeffizienz-Förderung effektiver und verständlicher zu gestalten, wurden bestehende Förderprogramme auf Grundlage verhaltensökonomischer Ansätze analysiert. Die zwei Energieeffizienz-Förderprogramme für „Energieeffiziente Abwärmenutzung“ für Unternehmen und „Energieberatung Wohngebäude“ wurden entlang der gesamten Prozesskette untersucht. Darauf aufbauend wurden Empfehlungen für eine adressatenorientiertere Gestaltung der Förderprogramme abgeleitet. Diese beziehen sich z. B. auf die Struktur der Förderprogramme sowie auf die begleitende Information und Kommunikation. Zudem wurden die wesentlichen, in der Förderlandschaft verwendeten Begriffe auf ihre Verständlichkeit hin überprüft und Anpassungsvorschläge erarbeitet.

Studie: nicht veröffentlicht

Beteiligte Partner: dena (federführend), adelphi, Frontier, IER

Zielgruppenbefragung Messe Energy Decentral

Ziel der Befragung auf der Messe Energy Decentral 2016 war es, Erkenntnisse zur Nutzung  von Förderprogrammen zur Energieeffizienzsteigerung in Unternehmen zu gewinnen. Zusätzlich sollten Erkenntnisse zur Wahrnehmung der Angebote des BMWi sowie der Bekanntheit der Kampagne „Deutschland macht‘s effizient“ gewonnen werden.

Die qualitative Befragung von fast 90 Ausstellern zeigte, dass über 30 Prozent die Kampagne „Deutschland macht‘s effizient“ kennen, jedoch in der Regel aus dem privaten und nicht aus dem beruflichen Umfeld. Außerdem äußerten die Befragten den Wunsch nach mehr Aktivitäten des BMWi zum Thema Energieeffizienz sowie nach vereinfachten Antragsprozessen und Informationen zu Förderprogrammen – insbesondere für kleine und mittelständische Unternehmen.

Ergebnisse: vertraulich

Beteiligter Partner: dena

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