Projekt

Erneuerbare Energien in der UNECE-Region

Das UNECE RE-Uptake Project umfasst eine Analyse der Fortschritte im Bereich Erneuerbare Energien in der UNECE-Region und beinhaltet eine dena-Studie, einen REN21-Bericht sowie eine Reihe von Stakeholder-Workshops: Die UNECE Renewable Energy Hard Talks. Die dena-Studie ‚Status and perspectives for renewable energy development in the UNECE region‘ analysiert die Erneuerbare-Energien-Märkte in der UNECE-Region und liefert praxisnahe Handlungsempfehlungen für eine Energiepolitik zur Förderung erneuerbarer Energien.

Partner

Das UNECE RE-Uptake Project wird gemeinsam von der UNECE, REN21 und dena durchgeführt, sowie in enger Zusammenarbeit mit und im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK).

Das ist die Herausforderung:

Die Mitgliedstaaten der United Nations Economic Commission for Europe (UNECE) unterscheiden sich nicht nur in ihrer Sprache, Kultur und geografischen Lage, sondern auch in ihren Energiesystemen. Während einige Staaten bereits sehr hohe Anteile erneuerbarer Energie im Strom- und Wärmemarkt erreicht haben, stehen andere Länder erst am Anfang dieser Entwicklung. Im länderübergreifenden Wissenstransfer steckt daher großes Potenzial.

Das tun wir:

Die Studie ‘Status and perspectives for renewable energies in the UNECE region‘ setzt an dieser Stelle an. Sie liefert eine umfassende Analyse der Energiemärkte und Fördermechanismen in den Mitgliedstaaten. In enger Zusammenarbeit mit regionalen Energieexpertinnen und -experten und Akteurinnen und Akteuren aus Politik, Wirtschaft sowie internationalen Organisationen wird eine Übersicht erfolgreicher Politikansätze für den Ausbau erneuerbarer Energien erstellt. Die Analyse informiert Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträger in der UNECE-Region über Hürden, Maßnahmen und Instrumente. Die erste dena-UNECE-Studie wurde im Jahr 2015 veröffentlicht und 2017 aktualisiert. Mit einer neuen Auflage wird diese Studie unter Berücksichtigung der zwischenzeitlichen Fortschritte und Entwicklungen in der Region ergänzt.

Das bringt das Ganze:

Die Studie informiert die UNECE-Mitgliedstaaten über die Strukturen und Entwicklungen der regionalen Märkte und Fördermechanismen für erneuerbare Energien. Personen in Entscheidungspositionen erfahren so, welche Instrumente und Maßnahmen in der Praxis erfolgreich sind. Die dena-Studie trägt damit zum Abbau von Hindernissen und zur Beschleunigung der Energiewende in der UNECE-Region bei.

UNECE Hard Talks

Im Rahmen des UNECE RE-Uptake Project finden in 2021 und 2022 sogenannte Renewable Energy "Hard Talks" mit folgenden ausgewählten UNECE-Mitgliedsstaaten statt: Albanien, Georgien, Serbien und Moldawien. Die Ergebnisse werden in die jeweilige dena-Studie und den REN21-Bericht aufgenommen.

Der "Hard Talk" ist ein Gesprächsforum zu aktuellen Themen aus dem Bereich Erneuerbare Energien, an dem relevante Akteurinnen und Akteure der betroffenen UNECE Mitgliedsstaaten teilnehmen. Organisiert werden die Hard Talks vom UNECE-Projektteam, welches sich aus UNECE, REN21, und dena sowie den Gastgebern und Partnerorganisationen zusammensetzt. Ziel der Hard Talks ist es, die besten Maßnahmen zur Förderung erneuerbarer Energien in dem jeweiligen UNECE-Mitgliedsland unter Berücksichtigung der besonderen lokalen Anforderungen und internationaler Best Practices zu ermitteln.

Hard Talk mit Albanien

Der erste von vier UNECE Hard Talks widmete sich dem Land Albanien und fand am 6. und 7. Juli 2021 als Online-Veranstaltung statt. Im Fokus standen die Netzintegration erneuerbarer Energien, flankierende Energiepolitik und Finanzierung. Die Ergebnisse des Hard Talks werden Albanien dabei helfen, den Einsatz erneuerbarer Energien und die Regulierung für einen attraktiven, zielführenden Markt weiter voranzutreiben.

Hard Talk mit Georgien

Am 12. und 13. Oktober 2021 fand der zweite Hard Talk statt und befasste sich mit der Förderung von Investitionen in erneuerbare Energien in Georgien. Im Fokus standen die Verbesserung der Kreditwürdigkeit von Projekten sowie die Förderung nachhaltiger Finanzierungen. Die Ergebnisse dieses virtuellen Hard Talks werden Georgien dabei helfen, die politischen Rahmenbedingungen zu verbessern und langfristige Investitionen in erneuerbare Energien zu sichern.

Hard Talk mit Serbien

Der dritte Hard Talk fand am 16. und 17. November 2021 statt und befasste sich mit Fördermechanismen zum Ausbau von erneuerbaren Energien in Serbien. Mit mehr als 80 Teilnehmenden lag der Schwerpunkt dieses virtuellen Hard Talks auf der Rolle von Net Metering und Energieauktionen. Die Ergebnisse werden Serbien dabei unterstützen, die verschiedenen Hindernisse zu überwinden um ein stabiles System für die Entwicklung erneuerbarer Energien zu schaffen.

Hard Talk mit Moldawien

Der vierte und letzte Hard Talk fand am 14. Juni 2022 statt und befasste sich mit der Einbindung erneuerbarer Energien in Moldawien. Die Veranstaltung wurde vor Ort in Chişinău abgehalten und legte seinen Schwerpunkt auf Resilienz und Flexibilitätsoptionen im Energiesystem. Insgesamt griff der Hard Talk viele aktuelle, kritische Fragen auf und ebnete den Weg für eine zukünftige Zusammenarbeit, um Moldawien bei der Verbesserung der Energiesicherheit und -unabhängigkeit zu unterstützen.

Weitere Informationen (Konzepte, Agenden und Ergebnisse) zu den Hard Talks finden Sie hier.

Wenn Sie mehr über das UNECE RE-Uptake Project, die dena-Studie, die Hard Talks oder eine mögliche Beteiligung erfahren möchten, nehmen Sie bitte Kontakt mit den untenstehenden Expertinnen und Experten der dena auf.

Quelle Headerbild: istock/adamkaz

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