Workshops: Neustrukturierung industrieller Wertschöpfungsketten

In einer Workshop-Reihe diskutiert die dena mit Fachleuten aus Wissenschaft, Industrie und Politik den Wandel von Wertschöpfungsketten auf dem Weg zur klimaneutralen Wirtschaft.

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Wandel von Wertschöpfungsketten in der CO2-neutralen Wirtschaft

 

Das ist die Herausforderung:

Auf dem Weg zu einer klimaneutralen Volkswirtschaft müssen viele industrielle Verfahren und Prozesse grundlegend angepasst werden. Dadurch ändern sich nicht nur nationale und globale Zulieferstrukturen, sondern auch Stoff- und Energieströme sowie Wertschöpfungsketten.

Denn zum einen lassen sich grüner Strom oder Wasserstoff schlechter transportieren als fossile Energieträger. Die Erzeugung erneuerbarer Energien vor Ort wird damit zu einem wichtigen Standortfaktor. Zum anderen erfordern neue Technologien und Konsummuster auch andere Rohstoffe. Dadurch können neue Abhängigkeiten entstehen und die Verfügbarkeit der Ressourcen muss geklärt werden. Beispiel Platinmetalle: Weil der Rohstoff, der unter anderem in Elektrolyseuren gebraucht wird, selten ist, muss das Recycling des Materials verbessert werden. Dafür müssen schon beim Produktdesign die Voraussetzungen geschaffen werden.

Das tun wir:

Die dena organisiert im Herbst 2021 eine Workshopreihe in Kooperation mit der Stiftung Arbeit und Umwelt der IGBCE und dem IASS Potsdam. Gemeinsam mit Fachleuten aus Wissenschaft, Industrie und Politik diskutieren wir die Konsequenzen, die neue globale Wertschöpfungsketten insbesondere für Deutschland und die EU haben sowie die sozio- und geoökonomische Herausforderungen, die damit verbunden sind.

Das bringt das Ganze:

In den Workshops untersuchen wir die Auswirkungen, die die Neustrukturierung der Wertschöpfungsketten für Deutschland und die EU hat. Die Ergebnisse stellen wir exemplarisch an Beispielen dar. Dabei identifizieren wir auch die Herausforderungen und Chancen, die in diesem Transformationsprozess liegen, und benennen Handlungsoptionen für die Politik.

Die Ergebnisse des Workshops veröffentlicht die dena und stellt sie zur öffentlichen Diskussion. Dabei wollen wir auch den Bedarf für ggf. vertiefende Folgeprojekte identifizieren.

 

Unsere Experten

Foto: shutterstock/Travel mania

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