Leuchttürme CO2-Einsparung in der Industrie

Leuchttürme CO2-Einsparung in der Industrie

15 Industrieunternehmen zeigen als erfolgreiche Praxisbeispiele, wie die Energieeffizienz gesteigert und die Emissionen gesenkt werden können.

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Das ist die Herausforderung:

Der Anteil der Industrie am Endenergieverbrauch in Deutschland beträgt fast 30 Prozent. Bis 2030 sollen die Unternehmen ihre Emissionen um rund 50 Prozent mindern. Industrieunternehmen müssen daher den Energiebezug, die Energieumwandlung sowie die Produktionsprozesse grundlegend umstellen.
In vielen Bereichen, zum Beispiel der Prozesswärmenutzung und dem Einsatz erneuerbarer Energien, bestehen zwar noch erhebliche Klimaschutzpotenziale, doch die “Low hanging fruits” sind bereits geerntet. Daher werden zunehmend technisch komplexe Maßnahmen erforderlich, die mit hohen Investitionskosten verbunden sind. Die Bundesregierung unterstützt diese Investitionen über Förderprogramme. Diese Förderprogramme gilt es bekannt zu machen und so zu ihrer Nutzung beizutragen.

Das tun wir:

Die dena unterstützt 15 Unternehmen als Leuchtturmprojekte von der Maßnahmenplanung über die Beantragung staatlicher Fördermittel bis zur Umsetzung und Inbetriebnahme.
Das wichtigste Förderinstrument für die Leuchtturmprojekte ist die „Bundesförderung für Energieeffizienz in der Wirtschaft“. Im Fokus stehen industrielle Abwärme, erneuerbare Prozesswärme und energieeffiziente Produktionsprozesse. Die dena setzt sich zudem für einen themenbezogenen Austausch mit den Bundesländern sowie regionalen Akteuren im Rahmen eines Projektnetzwerkes ein.

Das bringt das Ganze:

Die Leuchttürme dienen als erfolgreiche Praxisbeispiele. Als Erfolgsmuster können sie anschließend auf weitere Industrieunternehmen übertragen werden. Der Fokus liegt dabei auf vier energieintensiven Branchen: der chemischen Industrie, der Kunststoffverarbeitung, der Glasindustrie und der Gießereiindustrie.

Die Bekanntheit der „Bundesförderung für Energieeffizienz in der Wirtschaft“ in der Branche soll gesteigert werden, so dass die Fördermittel abgerufen und eingesetzt werden. Notwendige Anpassungen am Förderinstrument können identifiziert und umgesetzt werden. In der Branche entsteht ein stärkeres Bewusstsein für erschließbare CO2-Minderungspotenziale und auch für unkonventionelle Energieeffizienzmaßnahmen.

Quelle Headerbild: Public Domain/Michal Pech via unsplash.com

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