Geschäftsstelle Plattform und Roadmap Energieeffizienz 2050

Die Energiewende-Plattform Energieeffizienz ist das zentrale Dialogforum zur Entwicklung der Roadmap Energieeffizienz 2050 der Bundesregierung. Ziel ist es, in einem breiten Diskurs mit Stakeholdern geeignete Instrumente zur Steigerung der Energieeffizienz zu entwickeln. Die zugehörige Geschäftsstelle wird durch die dena betrieben.

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Das ist die Herausforderung:

Mit den Beschlüssen des Klimakabinetts im September 2019 und dem Klimaschutzgesetz wurden die Klimaziele 2030 für Deutschland verbindlich geregelt und die Handlungsfelder konkretisiert. Im Dezember 2019 hat die Bundesregierung zudem ihre sektorübergreifende Energieeffizienzstrategie 2050 verabschiedet. Damit setzt sich Deutschland anspruchsvolle Ziele: Der deutsche Primärenergieverbrauch soll bis 2030 um 30 Prozent und bis 2050 um 50 Prozent (gegenüber 2008) abgesenkt werden.

Das erfordert verstärkte Anstrengungen in allen Verbrauchsbereichen. Daher wird für die Periode bis 2030 ein Nationaler Aktionsplan Energieeffizienz 2.0 (NAPE 2.0) implementiert und darüber hinaus für den Zeitraum 2030 bis 2050 eine „Roadmap Energieeffizienz 2050“ entwickelt.

Das tun wir:

Die Bundesregierung hat im Rahmen ihrer Energieeffizienzstrategie 2050 im Jahr 2020 den Dialogprozess „Roadmap Energieeffizienz 2050“ gestartet. Das Know-how der Stakeholder wird gebündelt, um die im NAPE (2.0) benannten Strategien umzusetzen und weitere Maßnahmen zu entwickeln. Diese Arbeit erfolgt durch fortlaufende Austauschprozesse.

Die dena wurde Anfang 2020 vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) als Geschäftsstelle für die organisatorische Begleitung der Energiewende-Plattform Energieeffizienz beauftragt. Aufgaben der Geschäftsstelle sind insbesondere die Vorbereitung, Organisation und Nachbereitung von Arbeitsgruppensitzungen und Plenarrunden. Des Weiteren übernimmt die dena die Kommunikation der Ergebnisse an die am Prozess beteiligten Akteure und eine breite Fachöffentlichkeit.

Durch ein Konsortium unter der Leitung von Prognos sowie den weiteren Partnern Fraunhofer ISI, ifeu und Wuppertal Institut wird zudem die wissenschaftliche Begleitung des Projekts sichergestellt.

Das bringt das Ganze:

Durch die breite Beteiligung von Stakeholdern wird sichergestellt, dass die entwickelten Handlungsempfehlungen praxisnah sind. Nur wenn die Maßnahmen in der Praxis auch mitgetragen und umgesetzt werden, können die Reduktionsziele 2030 bzw. 2050 erreicht werden.

Der Dialogprozess ist auf zweieinhalb Jahre angelegt. Er soll im Herbst 2022 mit der Verabschiedung konkreter Handlungsempfehlungen in einem Strategiepapier der federführenden Ressorts der Bundesregierung (BMWi, BMVI, BMI und BMU) abgeschlossen sein.

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Foto: shutterstock/Mapics

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