Projekt

EnerKI – Einsatz künstlicher Intelligenz zur Optimierung des Energiesystems

Ziel des Projekts „EnerKI - Einsatz künstlicher Intelligenz zur Optimierung des Energiesystems“ ist es, gezielt Wissen über die Nutzung Künstlicher Intelligenz im Energiesystem aufzubauen und für Wirtschaft, Fachöffentlichkeit und Politik bereitzustellen.

Unter dem Begriff der „Künstlichen Intelligenz“ (KI) wird die Anwendung von speziellen Algorithmen für die Lösung definierter Probleme verstanden. Sowohl die öffentliche als auch die Fachdiskussion über eine mögliche Anwendung von KI im Energiesystem sind bisher von Unsicherheit und fehlender Sachkenntnis geprägt. Dies behindert die Nutzung dieser wichtigen Technologien für die Energiewende. Ziel des Projekts „EnerKI - Einsatz künstlicher Intelligenz zur Optimierung des Energiesystems“ ist es, die Diskussion aufzunehmen und gezielt Wissen für Wirtschaft, Fachöffentlichkeit und Politik aufzubauen.

Das ist die Herausforderung:

Durch die Transformation des Energiesystems nimmt die Bedeutung der Künstlichen Intelligenz (KI) zu. KI-Algorithmen werden in der Energiewirtschaft bereits erforscht und eingesetzt. Gleichzeitig erhöht sich die Verfügbarkeit von Informationen und Daten rasant. Die möglichen Anwendungsbereiche dieser Daten erstrecken sich über alle Wertschöpfungsebenen der Energiewirtschaft. Um bestehende und zukünftige Potenziale zu erschließen, sind Forschungsvorhaben zur Analyse und Bewertung der Einsatzmöglichkeiten von KI im Energiesystem notwendig. Hier setzt das Projekt EnerKI an.

Unsere Lösung:

Das Projekt „EnerKI“ baut gezielt Wissen auf, um die Basis für eine ganzheitliche Strategie zur Anwendung von künstlicher Intelligenz für die Energiewirtschaft zu legen. Dazu wird eine Forschungs-, Akteurs- und Aktivitätsanalyse durchgeführt. Auf dieser Basis wird ein Stakeholderdialog etabliert. Gemeinsam werden relevante Use-Cases in der Energiewirtschaft identifiziert. Ein besonderer Fokus des Projekts liegt dabei auf einer vertieften Bewertung der Technologie (technisch, wirtschaftlich, regulatorisch, gesellschaftlich) für konkrete Einsatzfelder in der Energiewirtschaft. Zielgruppen von EnerKI sind Wirtschaft, Fachöffentlichkeit und Politik.

Der Effekt:

Das Projekt analysiert grundlegende Chancen und Risiken des Einsatzes von KI in der Energiewirtschaft. Ziel ist kurzfristig erste strategische Handlungsempfehlungen für Marktakteure zu geben. Zusätzlich adressiert das EnerKI die ermittelten Bedürfnisse der Marktakteure gebündelt an politische Entscheider, um das Handlungsfeld KI in der Energiewende im Zusammenspiel zu gestalten.

Headerbild: shutterstock.com/Yurchanka Siarhei

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Themenschwerpunkt

Künstliche Intelligenz

Künstliche Intelligenz (KI) kommt auch in der Energiewirtschaft immer stärker zum Einsatz – beispielsweise bei der Steuerung von Stromnetzen und dem Zusammenwachsen der Energiesektoren Strom, Wärme und Verkehr. Gleichzeitig ist KI eine Schlüsseltechnologie, um die Energieeffizienz in der Industrie zu erhöhen. KI hat großes Potenzial die Datenströme der Digitalisierung effektiv zu nutzen und so der zunehmenden Komplexität des Energiesystems zu begegnen.

Themenschwerpunkt

Blockchain

Blockchain ist ein dezentraler Ansatz, um Daten sicher und direkt auszutauschen, zu verschlüsseln und zu speichern. Dadurch ergeben sich neue Möglichkeiten für den Energiemarkt, zum Beispiel für einen direkteren Austausch zwischen dezentralen Energieerzeugern und -verbrauchern.

Digitalisierung

Neue Geschäftsfelder erschließen

Das digitale Zeitalter beeinflusst auch die Energiewende. Die dena bringt etablierte und neue Akteure miteinander ins Gespräch und unterstützt sie dabei, gemeinsam Strategien zu entwickeln.