Projekt

dena-Netzstudie III

Im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) untersucht die dena in einem großen Stakeholderkreis die Notwendigkeit und den Mehrwert einer integrierten Planung der Energieinfrastruktur, die das Gesamtsystem betrachtet. Ziel ist es, neue Prozesse zu identifizieren, die mehr Raum für Innovation und eine Systemoptimierung lassen.

Das ist die Herausforderung:

Ein leistungsstarkes und flexibles Stromnetz ist die Grundvoraussetzung für das Gelingen der Energiewende. Die Klimaschutzziele können nur dann erreicht werden, wenn die erneuerbaren Energien und neue dezentrale Erzeuger und Verbraucher in das Übertragungs- und Verteilnetz integriert werden und erneuerbarer Strom allen Sektoren nutzbar gemacht wird. Gleichzeitig muss die Versorgungssicherheit gewährleistet bleiben. Der Ausbau des Übertragungsnetzes kommt jedoch u. a. wegen bestehender Akzeptanzprobleme in der Bevölkerung nur langsam voran. Die Folgen sind Netzengpässe, die Abregelung erneuerbarer Energien und steigende Kosten für die Allgemeinheit. Diese Entwicklung stellt nicht nur hohe Anforderungen an den Netzbetrieb und die Netzführung, sondern auch an die Netzplanung.

Unsere Lösung:

Die dena untersucht im Austausch mit Vertretern aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft, wie die Planung der Energieinfrastruktur im Sinne einer integrierten Energiewende optimiert werden kann. Eine Systementwicklungsplanung würde nicht nur dabei helfen, den Bedarf an zusätzlicher Transportkapazität zu bestimmen, sondern könnte vielfältige Optimierungsmöglichkeiten für die Leistungsfähigkeit des Stromnetzes einbeziehen. Dazu gehören technische Innovationen und neue Handlungsfelder, wie z. B. der Einsatz netzdienlicher Flexibilitäten oder die netzdienliche Ansiedlung von Erzeugern und Lasten. Ein neuer Planungsprozess könnte langfristige Weichen stellen und Synergien heben.

Der Effekt:

Ziel ist der dena-Netzstudie III ist es, die Netzplanung so zu optimieren, dass die Klimaschutzziele erreicht werden können, die Versorgungssicherheit weiterhin gewährleistet ist und der Allgemeinheit möglichst wenig Kosten entstehen. Eine Systementwicklungsplanung könnte die Chance bieten, „Ankerpunkte“ für die Netzplanung zu setzen und potenzielle Lösungsmöglichkeiten bestmöglich zu berücksichtigen. Damit könnte ein möglichst effizientes, auf den tatsächlichen Bedarf zugeschnittenes Netz erreicht werden, das den Anforderungen einer integrierten Energiewende gerecht wird.

Quelle Bild rechts: shutterstock.com/seewhatmitchsee

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