Exportförderung für deutsches Know-how

Mit dem Renewable-Energy-Solutions-Programm (RES-Programm) unterstützt die dena deutsche Unternehmen, die Technologien rund um erneuerbare Energien in Auslandsmärkten etablieren möchten.

Die Firmen erhalten dabei finanzielle und inhaltliche Hilfe zum Beispiel beim Marketing. Das Bundeswirtschafts-
ministerium fördert das Programm im Rahmen der Exportinitiative Energie.

Zahlen & Fakten

78
Projekte
konnten bislang dank des RES-Programms und seines Vorgängers realisiert werden.
9
verschiedene Technologien
wurden bisher gefördert, darunter Photovoltaik, Biotechnologie und verschiedene Hybrid-Systeme.
58
Länder
profitieren inzwischen von deutscher Technologie, die durch das RES-Programm gefördert worden ist.
85
Veranstaltungen
zur Eröffnung geförderter Anlagen gingen bislang über die Bühne.
dena-RES-Programm

Starthilfe für deutsche Technologien in Auslandsmärkten

Hierzulande entwickelte Technologien rund um erneuerbare Energien sollen auch in anderen Märkten durchstarten. Mit dem RES-Programm unterstützen die dena und das Bundeswirtschaftsministerium (BMWi) deutsche Firmen bei den ersten Schritten im Exportgeschäft.

Die Energiewende ist ein Exporterfolg; Das Interesse an deutschen Technologien rund um erneuerbare Energien ist groß. Doch beim Eintritt in einen neuen Markt benötigen Unternehmen meist Starthilfe. Im Rahmen des RES-Programms können sie ihre Kompetenz unter Beweis stellen und mit Unterstützung der dena eine Demonstrationsanlage an einem repräsentativen Ort errichten – das Gesellenstück für ihren Markteintritt.

dena-RES-Programm unterstützt inhaltlich und finanziell

Beim ersten Schritt ins Auslandsgeschäft sind viele Unternehmen sowohl auf Beratung als auch finanzielle Förderung angewiesen. Das dena-Renewable-Energy-Solutions-Programm, kurz: dena-RES-Programm, hilft in beiden Bereichen weiter. Deutsche Firmen erhalten inhaltliche und finanzielle Unterstützung bei der Planung und Errichtung einer Referenzanlage. Das vom BMWi im Rahmen der Exportinitiative Energie geförderte Programm wird von der dena umgesetzt.

Die dena hat schon den Vorgänger des RES-Programms, das dena-Solardachprogramm, entwickelt. Nach wie vor ist die Agentur für die strategische Ausrichtung und Weiterentwicklung sowie für die Realisation des Programms verantwortlich. Sie organisiert die Bewerbungsphase, wählt die Förderprojekte aus den Bewerbungen aus und berät die Unternehmen während der Umsetzung.

Mit einem Modellprojekt bewerben

Deutsche Unternehmen der Erneuerbare-Energien-Branche, die am RES-Programm teilnehmen möchten, können sich schriftlich mit einem Projektvorschlag innerhalb der ausgewiesenen Bewerbungsphasen bewerben. Diese finden jeweils im ersten Quartal des Jahres statt.

Auslandsmärkte erobern: dena-Experten beraten

Jedes ausgewählte Projekt wird zu 45 Prozent über die dena finanziert und zu 55 Prozent vom teilnehmenden Unternehmen. Im Rahmen dieser Kofinanzierung können Projektkosten von bis zu 235.000 Euro berücksichtigt werden. Sie setzen sich aus einem Marketing- und einem Technikteil sowie einem Teil für die Beratungsleistungen der dena zusammen. Genauso wertvoll wie die finanzielle Unterstützung ist die inhaltliche Begleitung durch die dena: Ein Expertenteam steht den Programmteilnehmern in allen Phasen – von der Entwicklung des Markteintrittskonzepts bis zur Eröffnung des Referenzprojekts – zur Seite. Es unterstützt auch beim Aufbau eines Netzwerks und beim Marketing.

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dena-Renewable-Energy-Solutions-Programm

Im Rahmen des dena-RES-Programms haben deutsche Unternehmen die Gelegenheit, in attraktiven Zielmärkten Erneuerbare-Energien-Anlagen an repräsentativen Institutionen werbewirksam zu installieren.

Überblick

  • 78 Projekte bisher in 58 Ländern erfolgreich umgesetzt
  • Bewerbungen ab 2017 jährlich immer im ersten Quartal, der genaue Zeitraum wird jeweils öffentlich bekannt gegeben.
  • Hervorgegangen aus dem dena-Solardachprogramm, das 2004 ins Leben gerufen wurde
  • Jetzt als dena-RES-Programm offen für alle Technologien (Photovoltaik, Solarthermie, solare Kühlung, Bioenergie, Geothermie, Wind- oder Wasserkraft sowie Hybrid-Anlagen)
  • Die Kombination von Erneuerbare-Energien-Technologie mit Speicherlösungen oder Energieeffizienzmaßnahmen ist willkommen. Auch Anwendungen der Brennstoffzellen-Technologie können sich für das RES-Programm qualifizieren.