Wissenstransfer und Exportförderung

Sowohl im In- als auch im Ausland setzt sich die dena für den Transfer von Know-how und Technologie ein. Denn die internationalen Klimaziele sind ambitioniert und andere Länder können von den Erfahrungen in

Deutschland profitieren. Die Förderung von erneuerbaren Energien über Grenzen hinweg ist dabei ein Schwerpunkt. Die dena-Aktivitäten reichen von der Marktanalyse bis zur Exportförderung.

Zahlen & Fakten

76 %
der ausländischen Experten
halten die politischen Maßnahmen rund um die deutsche Energiewende für in Teilen auf ihr Land übertragbar.
270
Teilnehmer
besuchten die European Biomethane Conference 2015 und 2016.
75
Demonstrations-vorhaben
konnten bislang in etwa weltweit realisiert werden.
110
Länder
erreichte die in vier Sprachen konzipierte Technologieausstellung mit mehr als 380 Veranstaltungen.
Energiewende international

Erneuerbare Energien für Auslandsmärkte

Für die vielfach verbundenen Bereiche erneuerbare Energien und Energieeffizienz gestaltet die dena den internationalen Wissenstransfer. Dabei tritt sie auch für die Exportförderung von heimischen Technologien ein.

Deutschland gilt beim Thema Energiewende international als einer der Vorreiter. Rund drei Viertel ausländischer Experten sind laut einer Befragung überzeugt, dass sich die politischen Maßnahmen aus Deutschland in Teilen auch auf ihr Land übertragen ließen. Das zeigt: Der Austausch von Ideen sowie der Transfer von Wissen und Technologien sind wichtig für die Nutzung erneuerbarer Energien im In- und Ausland.

Auslandsmärkte im Blick

Die dena agiert in einer wichtigen Mittlerrolle zwischen Politik und Wirtschaft. Ihre Aufgaben sind vielfältig. So unterstützt sie die Entwicklung von Auslandsmärkten in den Bereichen erneuerbare Energien und Energieeffizienz. Sie erleichtert den Wissenstransfer ins Ausland, berät zur Entwicklung geeigneter politischer und wirtschaftlicher Rahmenbedingungen und zeigt dort Potenziale sowie gezielt Anwendungsfelder einzelner Technologien sowie ganzer Systemlösungen zur Energieversorgung auf. Sie bietet Möglichkeiten für den öffentlichkeitswirksamen Auftritt der deutschen Erneuerbare-Energien-Branche und trägt deren Kompetenzen nach außen. Anhand diverser Referenzprojekte macht sie die Erfahrungen mit der Energiewende in Deutschland für Akteure im Ausland greifbar. Und sie hebt die positiven Effekte hervor, die durch effizientere Formen der Energienutzung entstehen.

Erneuerbare-Energien-Unternehmen profitieren von Marktanalyse und Exportförderung

Die dena macht international auf Einsatzmöglichkeiten von effizienten Energieversorgungssystemen sowie auf Lösungen mithilfe Erneuerbarer-Energien-Technologien in Strom- und Wärme- /Kühlungsmärkten aufmerksam und unterstützt deutsche Unternehmen bei der Erschließung ausländischer Absatzmärkte. Im Rahmen der „Exportinitiative Energie" des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) unterstützt die dena unter anderem deutsche Anbieter von Erneuerbare-Energien-Technologien im Auslandsgeschäft über das dena-RES-Programm. Zudem veröffentlicht die dena praxisorientierte Marktanalysen. Schließlich informiert die dena international Multiplikatoren und Unternehmen zu den Angeboten der Initiative.

Akzeptanz schaffen für erneuerbare Energien

Flankiert wird die Exportförderung durch Netzwerkarbeit. Dazu zählen neben Delegationsempfängen eine Vielzahl von Veranstaltungen, wie die von der dena seit 2015 jährlich organisierte European Biomethane Conference. 270 Experten aus 17 Ländern diskutierten hier bereits über aktuelle Trends, innovative Konzepte und Rahmenbedingungen im Bereich Biomethan.

Gelangen Erneuerbare-Energien-Technologien zur Marktreife, schafft die dena mit gezielten Maßnahmen Transparenz und steigert in der Öffentlichkeit die Akzeptanz dafür. Zum Thema Onshore-Windenergie etwa erarbeitet die dena im Rahmen des WISE Power-Projekts Strategien für eine Verbesserung des öffentlichen Meinungsbildes – unter Einbindung aller relevanten Zielgruppen. Diese Strategien sollen später als Vorbild in ganz Europa genutzt werden.

Gemeinsam mit Edelman.ergo ist die dena nun auch Partner des BMWi bei der Auslandskommunikation der deutschen Energiewende. Zu den Aufgaben beider Agenturen gehören die Entwicklung einer umfassenden internationalen Kommunikationsstrategie und die Betreuung von Delegationen aus dem Ausland.

Empfohlene Publikationen

Unsere Projekte

dena-Renewable-Energy-Solutions-Programm

Im Rahmen des dena-RES-Programms haben deutsche Unternehmen die Gelegenheit, in attraktiven Zielmärkten regenerative Energietechnik an repräsentativen Institutionen werbewirksam zu installieren.

Überblick

  • 75 Projekte bisher in 58 Ländern erfolgreich umgesetzt
  • Bewerbungen sind nur in den Bewerbungsphasen möglich, welche öffentlich verlautbart werden
  • Hervorgegangen aus dem dena-Solardachprogramm, das 2004 ins Leben gerufen wurde
  • Jetzt als dena-RES-Programm offen für alle Technologien (Photovoltaik, Solarthermie, solare Kühlung, Bioenergie, Geothermie, Wind- oder Wasserkraft sowie Hybrid-Anlagen)

Exportinitiative Energie

Seit 2002 bereitet die dena relevante Marktinformationen für die deutsche Erneuerbare-Energien-Branche auf und berät Unternehmen der Branche beim Export. Im Ausland wirbt sie für „Germany Energy Solutions“ und unterstützt deutsche Anbieter in der öffentlichkeitswirksamen Entwicklung von Leuchtturmprojekten.

Überblick

  • Projektbeginn: 2002
  • Zielsetzung: Stärkere internationale Nutzung von erneuerbaren Energien und Energieeffizienzmaßnahmen sowie Unterstützung deutscher Anbieter bei der Auslandsmarktbearbeitung
  • Bereitstellungen von attraktiven Präsentationsmöglichkeiten für deutsche Anbieter auf Auslandsmärkten sowie von Fachinformationen für deutsche Unternehmen bzw. ausländische Nutzergruppen und Multiplikatoren

WISE Power

Das EU-Projekt WISE Power möchte erfolgreiche Strategien zur Steigerung der Akzeptanz für die Onshore-Windenergie ermitteln sowie deren Anwendung in Europa erhöhen. Inhaltlich steht die Erarbeitung von innovativen Beteiligungsmodellen zur Projektfinanzierung im Vordergrund.

Überblick

  • Projektlaufzeit: Mai 2014 bis Oktober 2016
  • Gefördert durch: Intelligent Energy Europe, Europäische Kommission
  • Partner: WindEurope, Acciona, Terna, Scottish Government, CnES, GBS, Provincia di Savona, DUNEA, APERe, AEE, REScoop.be, Fraunhofer ISI, UNDP Croatia