Sanierung

Heizkosten sparen für jeden Geldbeutel

In den eigenen vier Wänden Heizkosten sparen ist einfacher als gedacht – vor allem im Altbau. Energetische Modernisierung ist ein Weg zum Ziel, indem zum Beipiel Dämmung und Fenster verbessert,

eine neue, effiziente Heizung eingebaut oder erneuerbare Energien genutzt werden. Spürbare Effekte zeigen sich jedoch auch schon durch einfache Maßnahmen im Alltag.

Zahlen und Fakten

30000
beträgt der maximale KfW-Förderzuschuss
pro Wohneinheit bei der Komplettsanierung eines Hauses zum Effizienzhaus.
63 %
der Wohngebäude in Deutschland
wurden vor 1979 gebaut
94 %
der Einfamilienhaussanierer
würden anderen Eigentümern die energetischen Sanierungsmaßnahmen weiterempfehlen
13700
Experten für energieeffizientes Bauen und Sanieren
sind bundesweit in der Energieeffizienz-Expertenliste für Förderprogramme des Bundes gelistet
Sanierung

Wärmewende für ältere Gebäude

Mit einer verbesserten Wärmedämmung und neuer Heiztechnik können Hauseigentümer ihren Energieverbrauch deutlich senken – auch Mieter können mit überraschend geringem Aufwand etwas für die Energieeffizienz tun.

Knapp zwei Drittel der rund 18,6 Millionen Wohngebäude in Deutschland wurden vor 1979 errichtet – zu einer Zeit, in der Energieeffizienz noch kein Thema war. Dementsprechend haben die meisten Häuser Nachholbedarf in diesem Bereich. Wer die Energiebilanz seiner Immobilie verbessern möchte, hat verschiedene Möglichkeiten.

So gelingt energetische Sanierung

Zu den klassischen Maßnahmen der energetischen Sanierung zählen unter anderem die  Wärmedämmung der Außenwände, des Dachs und des Kellers, der Einbau neuer Fenster (Wärmeschutzverglasung) und die Umrüstung auf eine effizientere Heiztechnik, ggf. mit erneuerbaren Energien. Übrigens fördert die KfW sowohl einzelne Sanierungsmaßnahmen als auch die Komplettsanierung eines Hauses zum Effizienzhaus, letztere mit bis zu 30.000 Euro pro Wohneinheit.

Heizkosten sparen – so einfach geht’s

Haus- und Wohnungseigentümer, aber auch Mieter können zudem einfache Maßnahmen ergreifen, die wenig bis gar nichts kosten. Das richtige Lüften und Heizen ebenso wie das Abdichten von Fenstern und Türen beispielsweise leistet einen ersten Beitrag zum Energiesparen. Weitere Energiespartipps gibt es unter www.zukunft-haus.info.

Individuelle Lösungen für jedes Haus

Im dena-Shop finden Hauseigentümer und Mieter zahlreiche Broschüren und Flyer zum Thema Energieeffizienz. Da jedes Gebäude anders ist und es nicht die eine richtige Antwort auf alle Fragen gibt, sollten Hauseigentümer eine Vor-Ort-Energieberatung in Anspruch nehmen. Dabei analysiert ein Experte die Bausubstanz des Hauses und die Heizungstechnik und empfiehlt passende Effizienzmaßnahmen, die für das konkrete Gebäude infrage kommen. Ein- und Zweifamilienhausbesitzer können sich die Vor-Ort-Energieberatung mit bis zu 800 Euro bezuschussen lassen. Den Förderantrag beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) stellt der Energieberater. Auch für Mieter gibt es passende Energieberatungsangebote, wie zum Beispiel über die Verbraucherzentralen.

Auf Experten setzen

Qualifizierte Energiefachleute sind in der Energieeffizienz-Expertenliste für Förderprogramme des Bundes zu finden. Diese Datenbank umfasst knapp 13.700 Experten, die kompetent beraten und bei der Umsetzung von Energiesparmaßnahmen helfen.

Empfohlene Publikationen

Projekte zum Thema

Energieeffizienz-Expertenliste für Förderprogramme des Bundes

In der Energieeffizienz-Expertenliste für Förderprogramme des Bundes finden Bauherren Fachleute im Bereich des energieeffizienten Bauens und Sanierens.

Überblick

  • Projektbeginn: 2011
  • Fördermittelgeber: Bundeswirtschaftsministerium, KfW Bankengruppe, BAFA
  • Zahl gelisteter Experten: über 13.700
  • Zahl der Netzwerkpartner: 23
  • durchschnittliche Suchanfragen pro Monat: 56.000

Informationskampagne „zukunft haus“

Was 2003 primär als Portal zur Information und Motivation der Eigentümer gedacht war, hat sich inzwischen zu einer breiten Informationskampagne und einer festen Instanz auch für Stakeholder aus Wirtschaft und Politiker sowie für die Presse entwickelt.

Überblick

  • Projektbeginn: 2003
  • Über 9.000 Newsletter-Abonnenten
  • ca. 30.000 Presseberichte mit einer Gesamtreichweite (Auflage) von 1,2 Milliarden
  • Absatz von mehr als 6,3 Millionen Informationsbroschüren
  • Kostenfreie Hotline: über 100.000 Fragen zu Energieeffizienz in Gebäuden
  • Internet: zielgruppengenaue (Verbraucher-)Informationen, rund 8 Millionen Besucher auf zentraler Internetplattform

Modellvorhaben Bewusst heizen, Kosten sparen

Im Modellvorhaben hat die dena die Einsparmöglichkeiten für Wärmeenergie durch die zeitnahe Visualisierung von Verbrauch und Kosten mithilfe eines Energiedatenmanagements in Mietwohnungen überprüft.

Überblick

  • Projektbeginn: 2013
  • Ergebnisse nach 2 Heizperioden: durchschnittlich 12 Prozent Energieeinsparung (Heizung) gegenüber nicht informierten Mietern
  • Energieverbräuche (Wärme) von fast 10.000 Haushalten ausgewertet
  • Fast 1.000 Mieter zu ihrem Heizverhalten und ihren Projekterfahrungen befragt
  • Rund 100 Heizkostenberatungen durchgeführt
  • Partner /gefördert durch: ista, Deutscher Mieterbund, BMUB

Sanierungskampagne „Die Hauswende“

„Die Hauswende“ war die erste bundesweite, gewerkeübergreifende Sanierungskampagne. Die Kampagne informierte Ein- und Zweifamilienhausbesitzer umfassend über alle Aspekte einer energetischen Modernisierung und wies den Weg zu qualifizierten Energieexperten.

Überblick

  • Kampagnenlaufzeit: 2014-2016
  • Anzahl der Partner: 24
  • Anzahl der Förderer: 2
  • Anzahl der regionalen Kooperationspartner: 16
  • Regionale Infoveranstaltungen für Hausbesitzer: rund 330
  • durch die Kampagne ausgelöste Medienberichte: rund 1.600
  • erzielte Reichweite in soziale Medien: rund 800.000 Personen