Straßburg

3. Deutsch-Französisches Forum: "Industriepolitik und saubere Mobilität"

In Anbetracht des Klimawandels steht die Energiewende in Deutschland und Frankreich vor gemeinsamen Herausforderungen. Eine der wichtigsten ist die saubere Mobilität, denn dies- und jenseits der Grenze steigen die Co2 Ausstoße des Transportsektors weiter an, auch wenn laut Pariser Abkommen das Gegenteil der Fall sein müsste.

Das 3. deutsch-französische Forum  ist der sauberen Mobilität gewidmet und soll die Thematik aus zwei Gesichtspunkten angehen.

Einerseits aus der Sicht der Industrie und den Herausforderungen vor denen die Akteure wie Automobilhersteller, Netzbetreiber oder Energieversorger gestellt sind. Die Anpassung des Mobilitätssektors fordert eine enge Zusammenarbeit zwischen kleinen und großen Unternehmen. Die industrielle Grundlage, die hierfür aufgebaut werden müsste, sollte in Anbetracht der ähnlichen Heraus-forderungen und der benötigten Mittel, möglichst grenzüberschreitend sein.

Andererseits soll die Perspektive der Bevölkerung und die Akzeptanz der politischen Entscheidungen berücksichtigt werden. Denn eine gezielte Kommunikation soll nicht nur zu einer gewissen „Entmotorisierung“ ermutigen, sondern auch die Verbraucher mit den neuen Transportmöglichkeiten vertraut machen. Diese Akzeptanz würde durch die europäische Dimension erleichtert werden, insbesondere wenn gemeinsame technologische Initiativen unterstützt werden, auch auf regionaler Ebene, um so die für die Energiewende notwendige industrielle Grundlage zu schaffen.

Die dena unterstützt die Thematik der sauberen Mobilität und ist im Rahmen des Forums aktiv. Andreas Kuhlmann, Vorsitzender der Geschäftsführung der dena, wird die Veranstaltung als Sprecher mitgestalten.

Veranstaltungsort:

Haus des Regionalrats Grand Est

Haus des Regionalrats Grand Est

Place Adrien Zeller
67000 Straßburg

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