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Studie: Beobachtbarkeit und Steuerbarkeit im Energiesystem.

ERSCHEINUNGSDATUM: 05/2016
FORMAT: DIN A4
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Etablierte, zentrale Steuerungsansätze auf Höchstspannungs- und Hochspannungsebene müssen weiterentwickelt werden, sind aber nicht auf Mittelspannungs- und Niederspannungsnetze übertragbar. Das zeigt eine Analyse zur „Beobachtbarkeit und Steuerbarkeit im Energiesystem“ der dena-Plattform Systemdienstleistungen. Die Analyse adressiert weiteren Untersuchungsbedarf bei folgenden Fragen: Wie können effiziente, dezentrale Steuerkonzepte entwickelt werden, die mit aggregierten Messdaten und Prognosen auf der Mittelspannungsebene arbeiten? Unter welchen Umständen ist Steuerung auf der Niederspannungsebene überhaupt sinnvoll? Welche Methoden und Technologien der Mess- und Steuertechnik sind im Zuge der Digitalisierung möglich und notwendig, um einen stabilen Betrieb des Gesamtsystems auf unterschiedlichen Spannungsebenen zu gewährleisten? Um bei einem hohen Anteil an erneuerbaren Energien, insbesondere auf der Verteilnetzebene, eine sichere und zuverlässige Stromversorgung zu gewährleisten, steigt der Koordinationsbedarf zwischen den Akteuren. Umfassende Daten und leistungsfähige Informations- und Kommunikationstechnik sind deshalb notwendige Basis für einen stabilen Netzbetrieb.

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