Publikationsdetailansicht

Länderprofil Italien. (PDF)

ERSCHEINUNGSDATUM: 03/2013
FORMAT: DIN A4
Download

Italien ist in hohem Maße von Energieimporten abhängig. Die wichtigsten Brennstoffe zur Energieversorgung sind Erdöl und Erdgas. Der Anteil der er-neuerbaren Energien am Primärenergiebedarf belief sich im Jahr 2011 auf ca. 11,5 Prozent. Zur Wärmeerzeugung wird in Italien momentan vor allem Erdgas eingesetzt. Im Rahmen der 2020-Ziele der Europäischen Union hat sich Italien dazu verpflichtet den Anteil der Erneuerbaren am Endenergieverbrauch bis 2020 auf 17 Prozent auszubauen. Die technischen und wirtschaftlichen Potenziale für den Einsatz erneuerbarer Energien sind in Italien bei Weitem noch nicht ausgeschöpft. In allen zur Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien eingesetzten Technologien ist ein weiterer Ausbau möglich. Allerdings ist zur verstärkten Stromeinspeisung aus Erneuerbare-Energien-Anlagen, wie z.B. aus Windenergieanlagen oder solar-thermischen Kraftwerken, gerade im Süden des Landes ein weiterer Ausbau der Stromnetzkapazitäten notwendig, um hier erzeugte Strommengen in die Ver-brauchszentren im Norden des Landes transportieren zu können. Seit Januar 2013 ist zudem die Förderung neuer EE-Stromerzeugungsanlagen (mit Ausnahme der Photovoltaik) in Italien durch das Romani-Dekret umstrukturiert worden. Die einst hohen Wachstumsraten des PV-Markts der vergangenen Jahre werden wohl zukünftig durch das Auslaufen des fünften Conto Ener-gia Anfang Juli 2013 nicht mehr erreicht. Mit dem eingeführten Conto termico wird zudem die Wärmeerzeugung aus Erneuerbaren im Haushaltssektor gefördert. Angesichts der hohen Energieimportabhängigkeit Italiens ist davon auszugehen, dass weiterhin verstärkt in den Ausbau der einheimischen Energieversor-gung durch erneuerbare Energien investiert wird. Das Länderprofil Italien gibt Auskunft über den Stand der Maßnahmen und Technologien im Bereich der erneuerbaren Energien im Zielmarkt.

Unsere Empfehlungen