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Länderprofil Albanien. (PDF)

ERSCHEINUNGSDATUM: 06/2013
FORMAT: DIN A4
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Der albanische Energiesektor befindet sich seit einigen Jahren im Umbruch. Der Stromsektor wurde in den Bereichen Erzeugung und Übertragung liberalisiert. Das dominierende Unternehmen auf dem albanischen Energiemarkt ist aber nach wie vor der staatliche Konzern Korporata Elektroenergjitike Shqiptare (KESH) und nur ein geringer Teil der Stromerzeugung Albaniens wird von privaten Unternehmen geleistet.

Albanien kann seinen Energiebedarf nicht aus einheimischen Ressourcen decken und ist insbesondere auf Importe von Strom und Erdöl angewiesen. Die heimische Stromerzeugung erfolgt ausschließlich mittels Wasserkraft, was die Importabhängigkeit in niederschlagsarmen Jahren weiter erhöht.

Bis Mitte 2013 bestand in Albanien kein einheitliches Gesetz zur Förderung der Strom- oder Wärmeerzeugung aus erneuerbaren Energien. Allerdings sind verschiedene politische Regelungen für die Förderung der Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien in der Planung. Bereits implementiert ist die Förderung des Ausbaus der Kleinwasserkraft (bis 15 MW) durch eine Einspeisevergütung. Es bestehen weiterhin Pläne der Regierung ein System für Grüne Zertifikate einzuführen.

Besonders große natürliche Potenziale zur Nutzung der erneuerbaren Energien bestehen in Albanien für die bereits erwähnte kleine Wasserkraft, die Windenergie und die Solarenergie. In diesen Bereichen liegen mittelfristig die Chancen für deutsche Unternehmen, sich auf dem albanischen Markt für erneuerbare Energien zu engagieren.

Das Länderprofil Albanien gibt Auskunft über den Stand der Maßnahmen und Technologien im Bereich der erneuerbaren Energien im Zielmarkt.

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