Publikationsdetailansicht

dena-Hintergrundpapier

Geld verdienen mit intelligentem Stromverbrauch

Demand Side Management (DSM): Einführung und praktische Erfahrungen in Deutschland

ERSCHEINUNGSDATUM: 01/2019
FORMAT: A4, 26 Seiten
Download
English
中国

Durch den Ausbau der erneuerbaren Energien und dem daraus resultierenden Anstieg fluktuierender Stromeinspeisung entsteht zunehmend Bedarf nach mehr Flexibilität im Stromsystem. Eine Option zur Bereitstellung von mehr Flexibilität im Stromsystem ist, den Stromverbrauch stärker an die Stromerzeugung anzupassen, das sogenannte Demand Side Management (DSM).

Es kann dazu beitragen, fluktuierende erneuerbare Energien in das Stromsystem zu integrieren, Erzeugungs- und Nachfrageschwankungen auszugleichen, Ausgleichs- und Regelenergie bereitzustellen und überlastete Netzabschnitte zu entlasten. Gleichzeitig eröffnet DSM für Unternehmen eine zusätzliche Erlösquelle. Denn Stromverbraucher, vor allem industrielle und gewerbliche, können ihre flexiblen Lasten auf unterschiedlichen Marktfeldern vermarkten.

Heute hinkt China bei der Nutzung von DSM hinter anderen Ländern hinterher. Die Stromnachfrageseite verabschiedet noch immer eine einseitige Verordnung auf administrativer Ebene. Institutionelle Barrieren wie ein Mangel an wettbewerbsfähigen Strommärkten und das Fehlen ausgereifter Geschäftsmodelle verhindern die Vermarktung von DSM.  Obwohl Chinas DSM-Programme ein hohes Erfolgspotenzial haben, erfordern sie erhebliche Anstrengungen bei der Lösung wichtiger Probleme.

Das Hintergrundpapier der Deutschen Energie-Agentur (dena) gibt Einblick in die DSM-Marktfelder in Deutschland und zeigt Erfahrungen aus zwei großen DSM-Pilotprojekten in Süddeutschland. Der Bericht zeigt eine gemeinsame Zusammenarbeit zwischen der dena und CNREC.

Unsere Empfehlungen