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dena-POSITIONSPAPIER: Begrenzte Umlage der BEHG-Kosten – Investitionsanreize stärken

ERSCHEINUNGSDATUM: 1/2021
FORMAT: DIN A4
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Seit dem 1. Januar 2021 läuft die Einführungsphase für den CO2-Emissionshandel im Wärmebereich, die für die fossilen Brennstoffe Gas und Öl ansteigende CO2-Preise von zunächst 25 € je Tonne vorsieht. Durch den CO2-Preisanteil an den Brennstoffkosten sollen Investitionsanreize für energetische Maßnahmen im Gebäudebereich geschaffen werden. Dies ist dann der Fall, wenn das Preissignal auch beim Investitionsentscheidenden ankommt, was im vermieteten Bestand regelmäßig nicht der Fall ist.

Die dena legt mit diesem Positionspapier einen Vorschlag zur Umlagefähigkeit des CO2-Preises vor. Zentral ist eine an der an der Effizienzklasse des Energieausweises orientierte anteilige Kostenbeteiligung von Mietenden und Vermietenden. Der Vorschlag vereint die klimapolitischen Zielsetzungen mit sozialpolitischen Aspekten des Mieterschutzes und wirtschaftspolitischen Belangen der Investitionssicherheit für Vermietende.

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