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Künstliche Intelligenz

dena-ANALYSE: Künstliche Intelligenz für die integrierte Energiewende

Einordnung des technologischen Status quo sowie Strukturierung von Anwendungsfeldern in der Energiewirtschaft

ERSCHEINUNGSDATUM: 9/2019
FORMAT: DIN A4
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Künstliche Intelligenz (KI) steht derzeit in nahezu allen Wirtschaftsbranchen hoch im Kurs. Insbesondere mit Blick auf die Umsetzung der integrierten Energiewende und die intelligente Vernetzung einer wachsenden Zahl dezentraler Erzeuger und Verbraucher im Energiesystem – über Sektorengrenzen hinweg – birgt KI-Technologie großes Potenzial und ist mit ebenso hohen Erwartungen verbunden. Allerdings verfügt ein Großteil der deutschen Energieunternehmen noch nicht über eine eigene KI-Strategie und schätzt den internen Wissensstand als eher gering ein, wie eine im Frühjahr 2019 durchgeführte dena-Umfrage zeigt.

Der im Rahmen des BMWi-geförderten Projekts „EnerKI – Einsatz Künstlicher Intelligenz zur Optimierung des Energiesystems“ erstellte Analysebericht zielt darauf ab, den schillernden KI-Begriff zu versachlichen und im Kontext der integrierten Energiewende einzuordnen. Die Analyse zeigt, dass KI vielfältig in allen Sektoren der Energiewirtschaft einsetzbar ist und in Zukunft einen wesentlichen Beitrag für eine sichere, klimafreundliche und kosteneffiziente Energieversorgung leisten kann. Durch eine Verbesserung der Prognosen zu Energieerzeugung und -verbrauch kann KI  beispielsweise dazu beitragen, erneuerbare Energien besser zu integrieren und die Stabilität des Energiesystems zu erhöhen. Weiterhin können mithilfe von KI der Betrieb von Energieanlagen optimiert und Cyberattacken auf kritische Infrastrukturen wie Kraftwerke und Stromnetze frühzeitig erkannt werden. Jedoch zeigt der Bericht auch noch erheblichen Handlungsbedarf für Unternehmen und Politik in diesem Feld auf.

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