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KWKG-Entwurf: dena befürwortet Neudefinition des Ausbauziels und Erhöhung des Förderdeckels

dena-Chef Kuhlmann: „KWK-Markt braucht klare Perspektive“

Zum Referentenentwurf des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie für das Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz (KWKG) sagt Andreas Kuhlmann, Vorsitzender der Geschäftsführung der Deutschen Energie-Agentur (dena): „Es ist gut, dass die Bundesregierung den Referentenentwurf jetzt vorgelegt hat. Damit liegen wir im Zeitplan, damit das Gesetz Anfang 2016 in Kraft treten kann. KWK ist als hocheffiziente Technologie zur Erzeugung von Strom und Wärme enorm wichtig für die Energiewende. Der Markt braucht eine klare Perspektive. Mit der zügigen Verabschiedung des KWKG kann der Gesetzgeber diese Klarheit nun schaffen.“

Positiv sieht Kuhlmann die im Entwurf vorgeschlagene Neudefinition des KWK-Ziels. Bis 2020 soll die KWK-Stromerzeugung demnach einen Anteil von 25 Prozent an der regelbaren Stromerzeugung erreichen. Bisher bezog sich die Zieldefinition auf den Anteil von KWK an der Stromerzeugung insgesamt. „Diese Neudefinition ist ein wichtiger Schritt, um den KWK-Ausbau mit dem Ausbau der erneuerbaren Energien besser in Einklang zu bringen. Die dena hat sich in der bisherigen Diskussion bereits für diese Art der Definition ausgesprochen.“

Einen weiteren guten Ansatz sieht Kuhlmann in der Erhöhung des Förderdeckels von 750 Millionen auf 1,5 Milliarden Euro pro Jahr. Das sei ein positives Signal für den Markt. Inwiefern der Entwurf für die Sicherung der Bestandsanlagen ausreiche, müsse sich noch zeigen. Die dena wird bis zum 7. September eine Stellungnahme zum vorliegenden Referentenentwurf des KWKG erarbeiten.

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