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dena-RES-Programm in Namibia: Universität nutzt erneuerbare Energien

An der Namibia University of Science and Technology (NUST) in Windhoek wurde ein neues Referenzprojekt des Renewable-Energy-Solutions-Programms der dena (dena-RES-Programm) eingeweiht: Das Gästehaus der Universität produziert ab sofort seinen eigenen Solarstrom und vermeidet so die Emission von 17.000 Tonnen CO2 pro Jahr.

Quelle: Deutsche Energie-Agentur / deea solutions Foto: Deutsche Energie-Agentur / deea solutions

An der feierlichen Eröffnung am 25. Oktober nahmen Professor Tjama Tjivikua, Vizekanzler der NUST und Christian Matthias Schlaga, Deutscher Botschafter in Namibia, teil.

Deutsche Technologie im Einsatz

Mit einer Photovoltaik-Anlage samt Batteriesystem auf dem Dach des „Kleinen Heims“ hat das Unternehmenskonsortium deea solutions und Terrawatt den Fuß in den namibischen Markt gesetzt. Die 14,8 Kilowatt-Peak-Anlage wird mit einem 16,8 Kilowattstunden-Batteriesystem ergänzt. Alle eingesetzten Komponenten stammen von deutschen Herstellern. Die polykristallinen PV-Module kommen von SI Module aus Freiburg, die Wechselrichter von Kaco New Energy aus Neckarsulm. Die Bleibatterien für das Backup-System hat Hoppecke aus Nordrhein-Westfalen geliefert.

Die PV-Spezialisten von deea und Terrawatt haben parallel zur Anlageninstallation Schulungen und Workshops mit lokalen Partnern durchgeführt. Ausgehend vom Referenzprojekt möchten die Unternehmen mehr Informationen über Stromausfälle in der Region sammeln, um weitere bedarfsorientierte Lösungen für Namibia und seine Nachbarländer zu entwickeln. Darüber hinaus kann die Universität die Anlage auch zu Schulungs- und Forschungszwecken heranziehen.

Die Anlage in Windhoek ist bereits das 75. Projekt, das im Rahmen des Programms verwirklicht wurde.

Das Renewable-Energy-Solutions-Programm der dena

Das dena-RES-Programm bietet deutschen Unternehmen der Erneuerbare-Energien-Branche die Gelegenheit, an repräsentativen Standorten im Ausland Referenzprojekte zu verwirklichen – und sich damit attraktive Zielmärkte zu erschließen. Es wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) im Rahmen der Exportinitiative Energie gefördert.

Weitere Informationen zum dena-RES-Programm.

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