Pressemitteilung, Berlin

Smartcity Emden: dena-Chef sieht Plan für intelligente Energiestadt als Vorbild

Kuhlmann: „Emden zeigt, wie Energiewende von unten funktionieren könnte“

Windenergie als wichtiger Baustein für die Smartcity Emden (von links): Johann Saathoff (MdB, SPD), Andreas Kuhlmann (Vorsitzender der dena-Geschäftsführung), Manfred Ackermann (Geschäftsführer der Stadtwerke Emden). Foto: Stadtwerke Emden Foto: : Stadtwerken Emden

„Emden ist ein tolles Beispiel für eine Stadt, die ihre Energiezukunft in die Hand nimmt“, sagte Kuhlmann. „Alle wesentlichen Akteure sind an dem Prozess beteiligt: Stadtwerke, Verkehrsbetriebe, Wirtschaftsverbände, Gesundheits-, Bildungs- und Kultureinrichtungen. Die ganze Stadtgesellschaft schafft sich eine lebenswerte Perspektive. Das steigert auch die Attraktivität der Stadt als Wirtschaftsstandort. So könnte die Energiewende von unten funktionieren. Ich hoffe, dass Emden vielen anderen Städten und Gemeinden Mut macht, einen ähnlichen Weg zu gehen. Für die Energiewende als Ganzes wäre damit viel gewonnen. Das Energiesystem der Zukunft ist dezentral und digital. Deshalb fördert die Bundesregierung im Rahmen des SINTEG-Programms bereits fünf Schaufensterregionen für die Digitalisierung der Energiewende. Emden geht als Kommune in die gleiche Richtung. Auch dieser Ansatz verdient es, unterstützt zu werden.“

Die dena-Plattform Digitale Energiewelt wird sich in ihrer nächsten Arbeitsgruppensitzung am 12. Juni vor Ort mit der Digitalisierungsstrategie der Smartcity Emden befassen und unter anderem regulatorische, technologische und wirtschaftliche Hemmnisse für deren Umsetzung analysieren. Weitere Informationen zur Plattform unter www.digitale-energiewelt.de.

Weitere Informationen zur Smartcity Emden 2030

Bei einem Besuch der Stadt Emden in Ostfriesland hat sich Andreas Kuhlmann, Vorsitzender der Geschäftsführung der Deutschen Energie-Agentur (dena), über das Projekt „Emden auf dem Weg zu einer intelligenten Energiestadt“ informiert. Wichtiger Baustein im Konzept für die Smartcity Emden im Jahr 2030 ist das Zusammenspiel von Windenergie, Elektromobilität und Speichertechnologien in einem intelligenten Stromnetz. Geplant sind auch eine Reihe von Teilprojekten, die die Lebensqualität in der Region erhöhen werden, vom Breitbandinternet bis zur Emden App mit Serviceangeboten für Bürgerinnen und Bürger.