Pressemitteilung, Berlin

Ministerwechsel im BMWi: dena-Chef Kuhlmann zieht positive Bilanz

Energiewende hat an Struktur gewonnen / Fokus auf Energieeffizienz war dringend notwendig / Innovationen sind Schlüssel für nächste Phase

Anlässlich des bevorstehenden Wechsels an der Spitze des Bundeswirtschaftsministeriums betont Andreas Kuhlmann, Vorsitzender der Geschäftsführung der Deutschen Energie-Agentur (dena): „Dem Ministerium für Wirtschaft und Energie ist es in den vergangenen drei Jahren gelungen, wieder Ordnung und Struktur in das Generationenprojekt Energiewende zu bringen. Ein unglaublich komplexes Programm wurde konzentriert umgesetzt. Durch die intensiven Austauschprozesse mit der EU-Kommission wurde eine neue Rechtssicherheit bei vielen wichtigen Fragen geschaffen. Insbesondere der neue Fokus auf die Maxime ‚Efficiency first‘ war dringend notwendig. Energieeffizienz ist heute nicht mehr die ‚langweilige Schwester‘ der erneuerbaren Energien, sondern ein Treiber von Innovationen und damit eine wichtige Grundlage für das Gelingen der Energiewende. Eine Veränderung, die bleiben wird.

Ich wünsche Sigmar Gabriel alles Gute und viel Erfolg für sein neues Amt. Verbunden mit der Hoffnung, dass auch dort die globale Energiewende als Innovations- und Zukunftsprojekt eine wichtige Rolle spielen wird.

Die spannende Aufgabe der neuen Wirtschaftsministerin Brigitte Zypries wird es nun sein, auf diesem Fundament aufzubauen und den Blick nach vorne zu richten. Es gilt, Konzepte und Ideen zu entwickeln, wie die enorme Veränderungsdynamik im sektorübergreifenden Projekt Energiewende so gestaltet werden kann, dass sie auch ein ökonomischer Erfolg wird. Ihre Kenntnisse und Erfahrungen im Bereich Unternehmensförderung, Venture Capital und Startups sind gutes Rüstzeug für diese Aufgabe, bei der die dena gerne zur Seite steht. Energiewende braucht einen Paradigmenwechsel: von der Angebots- zur Nachfrageorientierung, vom Absatz von Energieträgern hin zu smarten Dienstleistungen, neuen Geschäftsmodellen und einer klaren Kundenperspektive. Neue Technologien und Innovationen sind der Schlüssel dafür. Sie bringen ein enormes Bottom-up-Potenzial mit sich – und das zu sinkenden Kosten. Das hat systemische Relevanz. Wir wünschen Frau Zypries viel Erfolg bei den anstehenden Aufgaben."

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